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Veröffentlicht am
07.04.2022
Lesedauer
2 Minuten
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Eingeschränkte Warenverfügbarkeit und Chipmangel belasten Unito

Veröffentlicht am
07.04.2022

Die Unito-Gruppe realisiert mit ihren Online-Marken Otto, Universal, Quelle, Ackermann und Lascana im Geschäftsjahr 2021 einen Gesamtumsatz von 395 Millionen Euro, was einem Minus von 6,3 Prozent zum Vorjahr entspricht. Der Rückgang des Gesamtumsatzes im Geschäftsjahr 2021 resultiere aus der eingeschränkten Warenverfügbarkeit sowie dem Chipmangel.

Unito realisiert 2021 Umsatz von 395 Millionen Euro - Unito Group


Das Unternehmen zieht nach dem Geschäftsjahr 2021, welches sich auf den Zeitraum vom 1. März 2021 bis zum 28. Februar 2022 bezieht, dennoch eine zufriedenstellende Bilanz.

"Wir sind mit dem Geschäftsverlauf 2021 zufrieden", stellt Harald Gutschi fest. Der Sprecher der Unito-Geschäftsführung fügt hinzu: "Verglichen mit dem Vor-Pandemie-Niveau von 2019 sind wir mit 12,5 Prozent in einem soliden Plus beim Umsatz laut IFRS 15. Außerdem stammt der überwiegende Teil unseres aktuellen Umsatzrückgangs aus dem Technik-Bereich. Wenn aufgrund des Chipmangels viele Technik-Artikel nicht lieferbar sind, können wir sie schließlich auch nicht verkaufen."

Der Textil-Bereich hingegen weise trotz Lieferproblemen eine gute Entwicklung auf. Otto Österreich, das 2022 sein 30-Jahr-Jubiläum feiert, entwickele sich dabei besonders gut. Die Unito-Marke erwirtschaftet im Geschäftsjahr 2021 einen Gesamtumsatz von 100 Millionen Euro (IFRS 15). Damit setzt das Unternehmen nach dem Rekordjahr 2020 (Umsatz-Plus 26,2 Prozent) im Geschäftsjahr 2021 ein weiteres Wachstum von 3,7 Prozent darauf. Im Dreijahresvergleich 2019 bis 2021 wächst Otto Österreich um deutliche 30,9 Prozent.
 
50 Prozent der österreichischen Kundinnen und Kunden tätigen ihre Bestellungen mobil, erklärt die im DACH-Raum agierende Unternehmensgruppe mit Sitz in Salzburg und Graz. Die Hälfte der Unito-Umsätze werde 2021 über die Kanäle Mobile und App generiert. Die App sei dabei der stärkste Treiber dieser Entwicklung. Von 2019 bis 2021 wurde der Anteil der App-Umsätze mehr als verdoppelt.

Auch bei nachhaltigem Konsum zeige die Wachstumskurve steil nach oben. Im Dreijahresvergleich wächst die Unito in Österreich bei nachhaltigen Artikeln um 164 Prozent. Die Retourenquote blieb 2021 strukturbereinigt auf dem sehr niedrigen Niveau von 2020. Österreichische Kunden retournieren 2021 mehr als 30 Prozent weniger Ware als noch vor Ausbruch der Corona-Pandemie.
 
Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine wird das Jahr 2022 prägen und dementsprechend Auswirkungen auf die Unito haben. "Diese humanitäre Katastrophe bewegt die Österreicher*innen und führt zu kurzfristiger Konsumunlust und Kaufzurückhaltung", erläutert Harald Gutschi. Die eingeschränkte Warenverfügbarkeit und der Chipmangel werden auch 2022 (1. März 2022 bis 28. Februar 2023) bleiben, so Unito.

Die Grundvoraussetzung für den langfristigen unternehmerischen Erfolg der Unito-Gruppe sei kontinuierliches Investment in den Bereichen IT, Logistik und Sortiment. Bis etwa Ende 2024 soll die IT-Landschaft komplett neu aufgestellt und die Apps als dominierender Vertriebskanal der Zukunft immer weiter verbessert werden.
 
In Sachen Logistik plant Unito, die 24-Stunden-Lieferung aus Wien massiv auszubauen. Bis 2024 sollen alle lieferbaren Sortimente innerhalb von 24 bis maximal 48 Stunden zustellbar sein. Beim Gesamtsortiment werde die Verdreifachung angestrebt und der Fokus noch stärker auf Regionalität und Nachhaltigkeit gelegt, so die Unternehmensgruppe.
 
 
 
 

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