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Veröffentlicht am
13.11.2012
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3 Minuten
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Einkaufsberater hilft Chinesen am Frankfurter Flughafen beim Shoppen

Von
DPA
Veröffentlicht am
13.11.2012

Frankfurt/Main (dpa) - Reger Betrieb im Duty-Free-Shop am Frankfurter Flughafen: Kurz bevor der Flieger nach Peking abhebt, sind Scharen von Chinesen auf der Suche nach zollfreien Souvenirs und Mitbringseln aus Deutschland. Wasim Hussain ist in seinem Element. «Ni hao» («Hallo»), sagt er und nähert sich einem jungen Pärchen, das etwas verloren vor dem Weinregal steht. Überrascht drehen sich die jungen Leute um und lächeln schüchtern. Hussain berät die beiden kurz in fließendem Mandarin - dann schiebt das Pärchen einen Einkaufswagen mit mehreren Flaschen Riesling und Eiswein in Richtung Kasse.

(Foto: Fraport AG).

Wasim Hussain ist «Personal Shopper», Einkaufsberater, am Frankfurter Flughafen. Flughafenbetreiber Fraport macht knapp die Hälfte seines Gewinns außerhalb des eigentlichen Flugbetriebs. Hussain spricht zwar auch Englisch und Französisch, hauptsächlich ist er aber für die Chinesen da. Der 43-Jährige mit deutschen und pakistanischen Wurzeln hat chinesische Sprachwissenschaften und Wirtschaftsgeschichte in Bochum und Oxford studiert. Knapp fünf Jahre hat er in China gelebt und dort unter anderem für die Frankfurter Messe gearbeitet.

Vor eineinhalb Jahren hat er als «Shopping Assistant» am Frankfurter Flughafen angefangen. Das Projekt «Chinese Personal Shopper» läuft nun seit September. Mittlerweile hat das Team zwei weitere Mitarbeiter. «Wir helfen den chinesischen Kunden bei der Rückerstattung der Mehrwertsteuer und beraten sie beim Einkauf, zusammen mit den Verkäuferinnen und Verkäufern», erklärt Hussain.

An anderen großen deutschen Flughäfen gibt es keine ähnlichen Projekte. In München haben die Verantwortlichen nach Angaben eines Sprecher über eine solchen Posten zumindest nachgedacht. Der Duty-Free-Shop am Airport beschäftige jedoch Verkäufer mit chinesischen Sprachkenntnissen. Auch in Düsseldorf und Hamburg sind keine speziellen Einkaufsberater für Chinesen beschäftigt. Aufgrund der geringen Zahl chinesischer Fluggäste bestehe keine Notwendigkeit für ein solches Angebot, sagte ein Sprecher des Düsseldorfer Flughafens.

In schwarzem Hemd und orangenem Jackett schlendert Hussain über die Verkaufsflächen am neuen Flugsteig. Langsam, aber zielstrebig geht er auf asiatische Fluggäste zu und spricht sie auf Chinesisch an. Die meisten sind freudig überrascht, ihre Sprache zu hören. «Wenn man als Europäer die Chinesen in ihrer Landessprache anspricht, macht man ihnen ein Kompliment», weiß Hussain. Manchmal liegt er daneben, spricht zum Beispiel Koreaner auf Chinesisch an. In solchen Fällen versucht er mit Englisch weiter zu kommen.

Für viele Chinesen ist der Einkauf am Frankfurter Flughafen eine Schnäppchenjagd. «Die Preise für europäische Waren sind in China um 60 bis 350 Prozent höher» erklärt Hussain. Die Preisaufschläge kommen durch Mehrwertsteuer, Zölle und Luxussteuern zustande.

Flughafenbetreiber Fraport ist prozentual am Umsatz der Geschäfte und Gaststätten in den Terminals beteiligt. Das erklärte Ziel von Fraport-Chef Stefan Schulte: Mit jedem Fluggast sollen im Schnitt vier Euro verdient werden. Aktuell sind es etwas über drei Euro. Mit rund 1,1 Millionen Menschen jährlich stellen die Chinesen eine große und vor allem konsumfreudige Gruppe am Flughafen. Allerdings: «Die Sprachbarrieren sind für Chinesen besonders hoch», sagt Thomas Kirner, Leiter der Servicequalität bei Fraport.

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