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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
11.10.2019
Lesedauer
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Entlassungswelle bei Victoria's Secret: Immobilien-Chefin tritt zurück

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
11.10.2019

Die schwächelnde L Brands-Tochter Victoria’s Secret baut Personal ab und verabschiedet sich von der Leiterin des Geschäftsfelds Immobilien, April Holt.


Personalabbau bei Victoria's Secret betrifft auch Immobilien-Chefin - Facebook: Victoria's Secret

 
Victoria’s Secret entließ in dieser Woche ca. 50 Personen – das sind rund 15 Prozent aller Angestellten. Unter den Betroffenen befinden sich sowohl führende Mitarbeiter als auch Nachwuchskräfte am Hauptsitz des Unternehmens in Columbus im US-Bundesstaat Ohio. April Holt, Executive Vice President, Stores, tritt verschiedenen Quellen zufolge ebenfalls zurück.

Die zurzeit für die Läden des Unternehmen verantwortliche Managerin April Holt verlässt das Unternehmen mit sofortiger Wirkung, ihre Funktionen werden von der aktuellen Vizepräsidentin übernommen. April Holt war seit 16 Jahren für Victoria’s Secret tätig. Ihr offizieller Nachfolger wird später angekündigt.

Es handelt sich nicht um den ersten schweren Schlag für das Unternehmen. Der Umsatz von Victoria’s Secret sinkt seit ein paar Jahren mit besorgniserregender Geschwindigkeit. Hauptgrund ist das Markenimage, auf das weibliche Kunden nicht mehr ansprechen.

Im vergangenen November verlor das Unternehmen seine Geschäftsführerin Jan Singer und ersetzte sie schnell mit dem zuvor für Tory Burch tätigen Manager John Mehas. In der Zwischenzeit trat im August auch der Marketingchef von L Brands, Ed Razek, zurück.

Um ihr Image positiv zu verändern, arbeitet die Marke seit Kurzem mit Valentina Sampaio zusammen, ihrem ersten Transgender-Model. Außerdem heuerte Victoria’s Secret erstmals ein Plus-Size-Model an, es handelt sich um Ali Tate Cutler.

Nachdem die jährliche Unterwäscheschau in die Kritik geraten war, da sie als sexistisch und realitätsfremd aufgefasst wurde, überarbeitete die Marke das Konzept.

Doch reichen diese Maßnahmen nicht aus, um den Mutterkonzern L Brands über Wasser zu halten. Trotz eines starken ersten Quartals fiel das Ergebnis im zweiten Quartal unter den Erwartungen aus. Victoria’s Secret drückt weiterhin auf den globalen Konzernumsatz.

Das Unternehmen verzeichnete im vergangenen Quartal (Stichtag: 3. August 2019) USD 2,902 Milliarden (EUR 2.628 Mrd.) Umsatz im Vergleich zu USD 2.984 Milliarden (EUR 2.702 Mrd.) im Vorjahr. Der vergleichbare Umsatz von L Brands sank im zweiten Quartal um 1 Prozent, bei Victoria’s Secret ergab sich ein Minus von 6 Prozent.

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