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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
08.12.2021
Lesedauer
3 Minuten
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Ermenegildo Zegna macht Fortschritte beim Börsengang

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
08.12.2021

Die Börsennotierung von Ermenegildo Zegna verspricht bereits jetzt einen Triumphzug. Der italienische Luxusgüterkonzern, der sich auf hochwertige Textilien und Herrenbekleidung spezialisiert hat, sollte ursprünglich im November an der Wall Street notieren, musste seine Börseneinführung jedoch angesichts der steigenden Zahl von Zeichnungsanträgen auf Ende Dezember verschieben. Immer mehr Fonds und Investoren zeigen ihr Interesse an dem Vorhaben, ebenso wie die Luxusgüterindustrie, darunter auch Prada CEO Patrizio Bertelli.
 

Das neue Logo der Luxusmarke - @zegna



Im Juli kündigte der piemontesische Konzern seine Absicht an, "später in diesem Jahr" über eine Spac (Special Purpose Acquisition Company) an den Markt zu gehen. Diese Einheit ohne operative Tätigkeit, eine Art leere Hülle, wird gegründet, um Kapital an der Börse zu beschaffen und so den Einstieg von Unternehmen in die Finanzmärkte zu erleichtern und zu beschleunigen. Zu diesem Zweck schloss sich Ermenegildo Zegna mit dem italienischen Fonds Investindustrial unter der Leitung von Andrea Bonomi zusammen, der die Spac Investindustrial Acquisition Corporation (IIAC) ins Leben gerufen hat.
 
In einer Pressemitteilung gaben Zegna und IIAC bekannt, dass sie "mit bestimmten Großinvestoren und anderen", deren Namen sie aus Gründen der Vertraulichkeit nicht bekannt geben, eine Vereinbarung über eine spätere private Investition in öffentliche Aktien im Wert von 125 Millionen US-Dollar getroffen haben, "um den größten Teil der Nachfrage zu befriedigen". Bei dieser Art von Transaktion, die als "PIPE" (private investment in public equity) bezeichnet wird, kann das Unternehmen für interessierte Fonds Aktien zu einem Preis ausgeben, der in der Regel etwas unter dem Marktpreis liegt, und sich so schneller finanzielle Ressourcen beschaffen.

Seit ihrer Gründung anlässlich der Börsennotierung von Zegna hat die IIAC Mittel im Wert von insgesamt 402,5 Mio. US-Dollar aufgenommen. Für den 15. Dezember wurde eine außerordentliche Hauptversammlung anberaumt, um den Zusammenschluss zu genehmigen. Nach dieser Versammlung wird IIAC aufgelöst und der italienische Konzern wird unter dem Symbol "ZGN" an der New Yorker Börse notiert.
 

Ein Look aus der neuesten Zegna-Kollektion für Frühjahr/Sommer 2022 - © PixelFormula


Nach Abschluss der Börsennotierung wird Ermenegildo Zegna mit 3,2 Milliarden Dollar (ca. 2,8 Milliarden Euro) bewertet, einschließlich frischer Finanzmittel in Höhe von 880 Millionen Dollar (768 Millionen Euro). Die Familie Zegna wird weiterhin eine Mehrheitsbeteiligung von 62 % halten, während Investindustrial einen Anteil von 11 % halten wird und 27 % des Kapitals in Streubesitz sein sollen. Von den neuen Finanzmitteln, die Zegna aufgenommen hat, stammen 403 Mio. US-Dollar von IIAC, 225 Mio. US-Dollar wurden direkt von Investindustrial zur Verfügung gestellt, und die restlichen 250 Mio. US-Dollar wurden über eine PIPE aufgenommen.
 
Ermenegildo Zegna wurde 1910 in Trivero, in der Nähe von Biella, im Herzen des piemontesischen Wollproduktionsgebiets, gegründet. Das Unternehmen begann als Textilhersteller, bevor es sich auf Luxus-Herrenmode spezialisierte und im Laufe der Jahre zu einem weltweit anerkannten Label wurde. Im Jahr 2018 erwarb Zegna eine Mehrheitsbeteiligung an dem US-Luxuslabel Thom Browne, dessen Umsatz sich seitdem verdoppelt hat.
 
Im Vorfeld der Börsennotierung überarbeitete das Unternehmen, das seinen Namen Ermenegildo Zegna beibehält, sein Logo, das nun die Form von zwei beigefarbenen Streifen annimmt, die eine schwarze Mittellinie umschließen, ähnlich wie die alten Pariser Metrotickets. Auch der Name der Hauptlinie, die von Alessandro Sartori entworfen wird, wurde geändert und lautet nun einfach Zegna.

Ende 2020 war der Konzern mit 296 direkt geführten Geschäften in 80 Ländern vertreten. Für 2021 rechnet die Gruppe mit einem ähnlichen Umsatzniveau wie 2019, als ein Drittel des Umsatzes auf China entfiel. Die Notierung an der NYSE soll es Zegna ermöglichen, weiter auf dem globalen Markt zu expandieren und gleichzeitig seine Organisation durch Akquisitionen zu stärken.

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