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Veröffentlicht am
30.03.2022
Lesedauer
2 Minuten
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Esprit auf dem Weg zur Rückkehr in die profitable Zone

Veröffentlicht am
30.03.2022

Esprit will wieder profitabel werden. Das hatte der Modekonzern schon mit einer optimistischen Ankündigung vor zwei Wochen erklärt. Die aktuellen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr unterstreichen das Vorhaben. Der Modekonzern konnte seine Umsätze auf 8.316 Millionen HK$ (ca. 958 Mio. Euro) steigern. Der Nettogewinn nach Steuern liegt bei 381 Millionen HK$ (ca. 43,9 Mio. Euro) und markiert im Vergleich zu einem Bilanzverlust von HK$ 414 Millionen (48 Mio. Euro) in der zweiten Jahreshälfte 2020 eine deutliche Trendwende.

Das führende Management-Team: (v.l.) Produktleiter Sang Langill, CFO Brian Wong, CEO William Pak, Digital-/Marketingchef Larry Luk und die Vorstandsvorsitzende Christin Chiu. - ESPRIT


Der den Aktionären des Unternehmens zurechenbare Gewinn nach Steuern verzeichnet ebenfalls eine Trendwende gegenüber dem den Aktionären des Unternehmens zurechenbaren Verlust von 414 Millionen HK$ für die sechs Monate vor dem 31. Dezember 2020. Die Bruttogewinnmarge ist mit 48,6 Prozent insgesamt um sieben Prozent höher als im Vergleichszeitraum.

Die finanzielle Verbesserung sei auf verschiedene Gründe zurückzuführen, darunter die Einführung einer neuen Infrastruktur, die Steigerung der Kosteneffizienz und eine Verbesserung des Warenmanagements sowie auch ein Wachstum im E-Commerce. 

"Die Ergebnisse sind ein klarer Beweis für die gemeinsamen Bemühungen des Unternehmens durch engagierte Mitarbeiter bei Esprit – einschließlich der erfolgreichen Migration ausgewählter strategischer Funktionen von Deutschland zurück nach Hongkong – unserer neuen globalen Zentrale. Die Kombination aus den beiden Standorten hat ein stärkeres organisatorisches Gleichgewicht und Synergien erschaffen. Es ist offensichtlich, dass das aktuelle Managementteam die richtige Infrastruktur geschaffen hat, um Esprit wieder zu einem Marktführer zu machen. Wir werden Esprit weiter stärken, indem wir zu einer wahrhaft allgegenwärtigen Marke werden und unser Produktportfolio erweitern, das zur Mission des Unternehmens passt: 'feel good to look good'.", sagt Executive Director William Eui Won Pak, der den Posten des CEO und COO inne hat. 

Durch die anhaltenden Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Konflikts in der Ukraine erwartet jedoch auch Esprit negative Einflüsse auf das eigene Geschäft in den kommenden Monaten. Die bereits instabile Logistikbranche und die unterbrochenen Lieferketten würden wahrscheinlich weiter beeinträchtigt und so höhere Kosten verursachen. Trotz der ungünstigen globalen Wirtschaftsaussichten ist die Gruppe dennoch der Ansicht, dass das Unternehmen unter der Führung seines derzeitigen Managements und mit der Unterstützung engagierter Mitarbeiter auf dem richtigen Weg zu anhaltendem Gewinnwachstum ist.

"Obwohl es kurzfristig große Unsicherheiten für die allgemeine Weltwirtschaft gibt, wird die Gruppe aktiv weiter handeln und agil bleiben, um schnell auf alle Herausforderungen zu reagieren, die auftreten können. Das Unternehmen hat bereits damit begonnen, die Marke Esprit wiederzubeleben und die Leistung des Unternehmens im Jahr 2021 zu nutzen, um im Jahr 2022 ein stärkeres nachhaltiges Geschäftswachstum voranzutreiben. Das Management wird seinen Vier-Säulen-Ansatz weiterhin auf sein Handeln anwenden, um sicherzustellen, dass das Unternehmen auf erfolgreichem Kurs bleibt", erklärt die Vorstandsvorsitzende Christin Su Yi Chiu. 

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