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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
03.01.2022
Lesedauer
3 Minuten
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Esprit hat sich "erholt" und hat Großes vor

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
03.01.2022

Der internationale Modehändler Esprit habe sich "erholt" und eine "Reihe spannender Projekte in Vorbereitung". Unter der Leitung des neuen Produktleiters Sang Langill sollen "neue Capsule Collections gelauncht werden, die sich auf die reiche Geschichte und das Erbe der Marke stützen".


Esprit


Diese Entwicklung ist Teil des erstarkten Fokus auf den asiatischen Markt, nachdem zu Beginn des Jahres bereits der Hauptsitzes nach Hongkong verlegt wurde.

Am Donnerstag informierte das Unternehmen über die Ernennung des neuen Produktleiters (CPO) Sang Langill, der seine Funktion jedoch bereits vor mehreren Monaten angetreten hat. Diese wichtige Neubesetzung "förderte die Entstehung einer Reihe von Capsule Collections". Weiter konnte die "Konzernstrategie angepasst werden, um den Fokus auf den Ausbau des Onlinegeschäfts zu legen".

Chairman Chiu Christin Su Yi erklärte: "Sang übernimmt die globale Führung für die Produkt- und Merchandisingsparte des Unternehmens. Ich habe tiefes Vertrauen in Sang und die Erwartungen an ihn und sein Team sind groß. Sie werden im Produktangebot von Esprit für neue Innovationen und Kreativität sorgen, um den Umsatz anzukurbeln und unserer Marke dabei zu helfen, Interaktionen mit unseren Kunden besser zu gestalten.”

Bereits vor seiner Ankunft habe das Unternehmen begonnen, "unsere Produkte hinsichtlich des Designs und der Qualität stetig zu verbessern, und den Fokus auf Kleider zu legen, die länger getragen werden können und dadurch umweltfreundlicher und nachhaltiger sind".

Im Jahr 2022 soll eine Reihe neuer Omnichannel-Kollektionen eingeführt werden. Diese umfassen laut Esprit "nicht nur Bekleidungsprodukte, sondern entstanden in liebevoller Arbeit rund um Kernthemen von Esprit herum. Sie wollen beim Kunden einen Hauch von Nostalgie entfachen, und Erinnerungen voller Liebe, Glück und Freude hervorrufen, die sie mit Esprit verbinden".

Durch die Ausrichtung auf die Markengeschichte der späten 70er- bis in die 90er-Jahre "möchte das Team an das bunte Markenerbe und die Erfolge anknüpfen und sie mit heute verbinden. So sollen die Kunden an Esprits lange Geschichte als führendes Modeunternehmen erinnert werden und sie dazu anspornen, die Gefühle der Designer für die Marke und ihre Kreationen zu teilen".

In Zukunft soll der Onlinehandel der "strategische Stützpfeiler für die globalen Ambitionen" des Unternehmens bilden. "Der Konzern befasst sich damit, wie er seine E-Commerce-Partnerschaften und den Ausbau der eigenen Direct-to-Consumer-Onlineplattform als Wachstumstreiber in Asien einsetzen kann".

Auch die Entwicklung der Datenerfassung und der intelligenten Verwendung der Daten "zur Stärkung der Markenbekanntheit und der Kundentreue" werde beschleunigt. Darüber hinaus versprach das Unternehmen "für die Zukunft zahlreiche weitere spannende Entwicklungen".

Esprit erlebte bereits vor der Pandemie turbulente Jahre, doch gibt es sich heute optimistischer als in den vergangenen Jahren. Für das Halbjahr von Ende Dezember bis Ende Juni verzeichnete das Unternehmen (zusätzlich zu verschiedenen betrieblichen Änderungen) erstmals seit dem Geschäftsjahr 2017 eine Trendwende hin zu schwarzen Zahlen.

Der ungeprüfte Gewinn, der auf die Aktionäre entfällt, belief sich auf rund HKD 121 Millionen (EUR 14 Mio.), im Vergleich zu einem ungeprüften Verlust von HKD 3,661 Milliarden (EUR 0,413 Mrd.) entfallenden Periodenergebnisses im Vergleichszeitraum.

Das positive Ergebnis war teilweise auf strenge Kostendämpfungsmaßnahmen zurückzuführen, die einen "deutlichen Rückgang der Verluste aus Sondereinflüssen und eine Umsatzverbesserung, insbesondere in den E-Commerce-Kanälen" herbeiführte.

Weiter sei das EBIT mit HKD 164 Millionen (EUR 18,5 Mio.) wieder positiv und eine deutliche Verbesserung der Performance von HKD 3,119 Milliarden im Vergleich zum Halbjahr von Januar bis Ende Juni 2020.

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