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Esprit: Investor North Point fordert neues Management

Veröffentlicht am
12.07.2020
Lesedauer
2 Minuten
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Machtverschiebung? Esprit hat seit vergangener Woche einen neuen Großaktionär. Geradezu lautlos, aber dafür nun mit umso größeren Überraschungseffekt hat die bis dato wohl nicht jedem Branchenkenner vertraute North Point Ltd. 12,74% der Aktien des kriselnden Modeunternehmens übernommen. North Point, ein Investmentunternehmen hinter dem die chinesische Milliardärin Karen Lo steht, fordert im Zuge dessen nun nicht weniger als den Rücktritt von CEO Anders Kristiansen und CFO Johannes Schmid-Schultes. 

CEO Anders Kristiansen - Esprit


Der Sitz von Esprit könnte sich damit auch komplett nach Hongkong verlagern, wo das kriselnde Modeunternehmen bereits an der Börse notiert ist, seine Stores aber plant zu schließen.   

Seitens Esprit zeigt man sich überrascht und stellt sich hinter das Management. Erst in der Woche zuvor habe man einen weiteren wichtigen Meilenstein im Transformationsprozess erreicht und mit der Umsetzung des während des Schutzschirmverfahrens entwickelten Restrukturierungsplans begonnen, heißt es in einer Mitteilung von Freitag. 

Bisher hätten außerdem keinerlei Geschäftsbeziehungen zu North Point bestanden, die auch im Modebereich ein unbeschriebenes Blatt zu sein scheinen.  

Wie alle Aktionäre so blicke auch das Esprit-Management einem offenen und transparenten Dialog mit North Point Ltd entgegen, lässt man in Ratingen wissen. 

Das Management vertritt dazu geschlossen die Ansicht, dass jede geplante Abberufung der Executive Directors eine Bedrohung für den Fortbestand des Unternehmens darstellen würde, insbesondere zum Zeitpunkt des Jahresabschlusses.
 
Unabhängig davon würden die von North Point Talent Limited vorgebrachten Argumente und Begründungen für die Abberufung intern untersucht und bewertet.

Gleichzeitig wolle man sich darum bemühen, eine Aufklärung darüber zu erhalten, welche konkreten Absichten bei North Point bestehen, um die Herausforderungen zu meistern, mit denen Esprit nun konfrontiert ist.
 
Das Management blicke der kommenden außerordentlichen Hauptversammlung positiv entgegen, heißt es in der Mitteilung abschließend.

Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2019/20 sollen Ende September vorgelegt werden. Der Handel mit Esprit-Aktien war am Donnerstagmorgen an der Börse Hongkong ausgesetzt worden.

Zwei der drei neuen von North Point favorisierten Spitzenmanager sollen Banker sein, ein dritter Kandidat Steuerberater. Nach echten Fashion-Lovern klingt das nicht. Angeblich mache North Point es allein zur Bedingung, dass die neuen Chefs in Hongkong sitzen und chinesische Staatsbürger sind.

Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung, die innerhalb von zwei Monaten stattfinden muss, sollen nun die Aktionäre das letzt Wort haben. Kristiansen und Schmidt-Schultes müssen dann vielleicht ihren Hut nehmen. 

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