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DPA
Veröffentlicht am
20.09.2016
Lesedauer
4 Minuten
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Esprit kehrt nach neun mageren Jahren in die Gewinnzone zurück

Von
DPA
Veröffentlicht am
20.09.2016

Mehr gestattet sich der CEO nicht, bei dieser Bilanzpressekonferenz am Dienstagnachmittag, 16.45 Uhr Ortszeit. Denn zum einen stecken noch viele Sondereffekte in dem Zahlenwerk. Zum anderen kündigt Martinez an, dass die Produktivität weiter gesteigert werden muss. Für Ladenschließungen und den Abbau von Verwaltungskosten  hat der Esprit-Vorstand eine Milliarden HK$ (rund 890 Millionen Euro) für die kommenden zwei Jahre vorgesehen. Der Umbau geht weiter. Im Berichtsjahr schlossen zehn Esprit-Stores in Deutschland,  gingen in der Ratinger Unternehmenszentrale 200 Vollzeitstellen verloren. In Frankreich entfielen 100 Vollzeitstellen europaweit schlossen weitere 25 und in Asien 31 Esprit-Stores.


CEO Jose Manuel Martinez brachte Esprit zurück in die Gewinnzone - Foto: Esprit


Aber er zeigt erste, positive Wirkungen: Der Umsatz in den jeweiligen Landeswährungen ist zum Vorjahr knapp konstant geblieben - minus 1,1 Prozent auf 17,788 Milliarden Hongkong-Dollar( rund 2,05 Milliarden Euro). Weil die Kosten für den laufenden Betrieb aber im Rahmen strikter Kontrolle und eines weltweiten Restruktrukturierungsprogramm gedrüpckt werden konnten und gleichzeitig im Handel die Produktivität je Quadrameter stieg, sieht Esprit den ersten echten Lichtblick nach neun mageren Jahren.

Die Gruppe verfügte über 5,3 Milliarden HK$ (612 Millionen Euro) Liquidität, was eine Verbesserung von 324 Millionen HK$ gegenüber dem Vorjahr bedeutet, und war schuldenfrei.

Angesichts der Verringerung der kontrollierten Flächen von insgesamt -13,1 Prozent verzeichnete Esprit hier eine positive Entwicklung. Haupttreiber der Verbesserung war die positive Flächenleistung (Produktivitätssteigerung) im Retailgeschäft inklusive des e-shops, die sich positiv auf verschiedene Finanzkennzahlen auswirkte. Aufgrund des ungünstigen Wechselkurses, insbesondere gegenüber dem Euro, ging der Umsatz der Gruppe um -8,4% in Hongkong Dollar zurück.

Die Bruttogewinnspanne verbesserte sich um 0,3 Prozentpunkte auf 50,2 Prozent. Der Druck durch die Schwächung des Euros und die leicht erhöhten Preisabschläge wurden durch den höheren Anteil der Retail-Erlöse (einschließlich e-shop), die 67,3% des Gruppenumsatzes in diesem Jahr gegenüber 64,0 Prozent des Gruppenumsatzes im Vorjahr ausmachten, ausgeglichen. Die Betriebskosten ("OPEX") betrugen 9.525 Millionen HK$ (1099,22 Millionen Euro). Sie gingen damit um 23,3 Prozent in Landeswährung im Vergleich zum Vorjahr zurück.


Esprit Finanzchef Thomas Tangerreichte die Schuldenfreiheit. - Foto: Esprit


Thomas Tang, Chief Financial Officer der Esprit Gruppe, kommentierte das Jahresergebnis wie folgt: "Die Resultate des gewöhnlichen Geschäftsbetriebes konnten im letzten Jahr spürbar gesteigert werden und waren besser als erwartet. Diese Verbesserung wurde durch eine starke Leistung unserer Distributionskanäle - offline wie online -, reduzierte Kosten des Geschäftsbetriebes und eines Steuerertrages getrieben. Darüber hinaus hatte die Beibehaltung der starken finanziellen Position der Gruppe durch ein sorgfältiges Liquiditätsmanagement weiterhin oberste Priorität während des gesamten Jahres. Als Konsequenz verfügt die Gruppe über einen gesunden Finanzmittelbestand in Höhe von 5.341 Millionen HK$ zum 30 Juni 2016. Das entspricht einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 324 Millionen HK$."

Besonders deutlich - und hier mit Deutschland in einer Vorreiterrolle - entwickelte sich der Online-Handel von Esprit, der mittlerweile 23,3% der Gruppenumsätze ausmacht. Er wuchs um +15,3 Prozent in Landeswährung gegenüber dem Vorjahr. Die Umsatzentwicklung in Deutschland, dem größten Markt des Unternehmens, übertraf den Marktdurchschnitt(2) praktisch jeden Monat während des gesamten Jahres um durchschnittlich +9,5 Prozentpunkte.

Dem demgegenüber schwächelnden Multi-Brand-Handel versucht Esprit mit zahlreichen Hilfen unter die Arme zu greifen. Etwa 95 Prozent der Wholesale-Partner, denen die Möglichkeit angeboten wurde, sich an dem Omnichannel-Modell zu beteiligen, seien bereits dem Vergütungsmodell beigetreten, das sie vollständig in das "Esprit Friends"-Programm, die kommerzielle Umsetzung und in das Geschäft des e-shops esprit.com integriert.


Mehr Ertrag auf weniger Quadratmetern: Esprit steigerte die Flächenproduktivität - Foto: Esprit


Jose Manuel Martínez führte weiter aus: "Esprit agiert in einer Branche, die derzeit fundamentalen Veränderungen unterliegt, die viele Marktakteure erheblich unter Druck setzen. Die Unternehmen, die agil genug sind, auf Produkttrends schnell zu reagieren und die Fähigkeit haben, dem Konsumenten nahtlos über die verschiedenen Distributionskanäle bedienen zu können, bewältigen die Herausforderungen am besten. Wir glauben, dass unser Vertikales und unser Omnichannel-Modell der beste Weg sind, um sich diesen Herausforderungen zu stellen und beide erhöhen schon jetzt die Stärke von Esprit, um sich langfristig im Wettbewerb zu behaupten."

Fortgesetzte Verbesserung der Gesamtprofitabilität der Gruppe
Nach vorne schauend legt die Gruppe weiterhin den Fokus auf einer Verbesserung des Geschäftsergebnisses und intensiviert ihre Anstrengungen, die positiven Trends des letzten Jahres voranzutreiben. Hauptaufgabe bleibt es die erzielten Produktivitätssteigerungen nachhaltig zu verbessern, mittels der systematischen Verstärkung der Umsetzung des Vertikalen und des Omnichannel-Modells. Dieses wird durch eine Reduzierung der OPEX ergänzt, die sowohl aus der beschleunigten Schließung von verlustmachenden Stores als auch den Auswirkungen der kostenreduzierenden Maßnahmen, die bereits umgesetzt wurden, resultieren und so dazu beitragen, das Geschäftsergebnis zu verbessern.

Dr. Raymond Or, Aufsichtsratsvorsitzender von Esprit, kommentierte: "Esprit hat im vergangenen Geschäftsjahr gute Fortschritte erzielt, sowohl strategisch als auch finanziell. Ungeachtet des zu erwartenden makroökonomischen Gegenwindes gibt uns die Entwicklung, die wir bisher durchlaufen haben, sehr viel Vertrauen, nun einen Schritt weiter und in einer viel besseren Position zu sein, um Esprit wieder zu vollem Potenzial zurückzuführen. Der Aufsichtsrat bleibt zuversichtlich, dass wir aufgrund des strategischen Plans gut aufgestellt sind. Wir haben uns voll und ganz zu der Einhaltung dieses Planes verpflichtet, der der beste Weg ist, unseren Aktionären einen langfristigen Wert zu schaffen."

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