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Werbung

Esprit verdoppelt Verlust im ersten Geschäftshalbjahr 2018/19

Von
DPA
Veröffentlicht am
today 26.02.2019
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In der heutigen Pressekonferenz zur Vorstellung der Ergebnisse in Hongkong sagte Anders Kristiansen, Group Chief Executive Officer von Esprit: "Wir haben einen sehr guten Plan und nehmen die mutigen Veränderungen vor, die erforderlich sind, um Esprit wieder zu nachhaltigem Wachstum und Rentabilität zu verhelfen. Die Teams arbeiten intensiv an allen Initiativen, aber es wird Zeit benötigen, bis die Neupositionierung der Marke und Produktveränderungen sichtbar werden und wieder Kunden zurückgewinnen."

Esprit CEO Anders Kristiansen - obs/Esprit Holdings Limited


Der Gruppenumsatz im ersten Geschäftshalbjahr 2018/19 betrug 6.766 Millionen HK$. Währungsbereinigt entspricht das einem Rückgang von -14,4% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im gleichen Zeitraum des letzten Geschäftsjahres betrug der Gruppenumsatz 8.039 Millionen HK$. Der Rückgang auf Hongkong-Dollar Basis fiel mit -15,8% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aufgrund der leichten Abwertung des Euro gegenüber dem Hongkong-Dollar im Berichtszeitraum etwas stärker aus. Der Umsatzrückgang ist das Ergebnis einer Kombination aus den Auswirkungen der strategischen Reduzierung der Verkaufsfläche der Gruppe, die zu einem Gesamtrückgang der kontrollierten Fläche von -11,0% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum führte und einem Rückgang der Kundenfrequenz über alle Verkaufskanäle hinweg aufgrund der Schwäche der Markenidentität und Produktattraktivität, die am Esprit Investor Day im November 2018 erläutert wurde.

Die Gruppe erzielte einen Bruttogewinn von 3.471 Millionen HK$, aus dem ein relativer Deckungsbeitrag von 51,3% resultierte (erstes Geschäftshalbjahr 17/18: 52.9%). Der moderate währungsbereinigte Rückgang von -1,6 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist vor allem auf die Investitionen zur Verbesserung der Produktqualität sowie das höhere Rabattniveau zurückzuführen. Hierbei ist anzumerken, dass der relative Deckungsbeitrag für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2018/19 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwar rückläufig ist, die Gruppe im Quartalsvergleich jedoch eine Verbesserung verzeichnet.

Die regulären Betriebskosten (ohne außerordentliche Aufwendungen) betrugen im ersten Geschäftshalbjahr 2018/19 3.803 Millionen HK$ und sind damit währungsbereinigt um -11,9% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken. Der Rückgang ist auf Einsparungen in allen wesentlichen Kostenbereichen, einschließlich der Personalkosten, Mietwaufwendungen, Logistikausgaben, Marketing- und Werbeausgaben etc., zurückzuführen. Diese Einsparungen spiegeln die operative Disziplin und die Kosteneinsparungen im Zusammenhang mit den Restrukturierungsmaßnahmen wider. Im Hinblick auf die Rentabilität reichte die Reduzierung der regulären Betriebskosten nicht aus, um den Umsatzrückgang auszugleichen. Als Konsequenz betrug der LBIT (loss before interest and taxes) des operativen Geschäfts ohne außerordentliche Aufwendungen für das erste Geschäftshalbjahr 2018/19 -332 Millionen HK$, im Vergleich zu -136 Millionen HK$ im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Zusätzlich zum LBIT des operativen Geschäfts wurde das Finanzergebnis für das erste Geschäftshalbjahr 2018/19 erheblich durch außerordentliche Aufwendungen in Höhe von -1.418 Millionen HK$ belastet. Diese außerordentlichen Aufwendungen setzten sich zusammen aus zusätzlichen Rückstellungen für Store-Schließungen und Mietverträge in Höhe von -924 Millionen HK$, Wertberichtigungen auf Sachanlagen in Höhe von -116 Millionen HK$, Einmalkosten im Zusammenhang mit Personalabbauplänen in Höhe von -401 Millionen HK$ und die Auflösung von Rückstellungen für Einmalkosten im Zusammenhang mit der Beendigung der Geschäftsaktivitäten in Australien und Neuseeland in Höhe von 23 Millionen HK$. Nachdem alle außerordentlichen Aufwendungen berücksichtigt wurden, beträgt der LBIT (loss before interest and taxes) für das erste Geschäftshalbjahr 2018/19 -1.750 Millionen HK$.

Thomas Tang, Group Chief Financial Officer von Esprit, kommentierte: "Es ist wichtig anzumerken, dass alle der genannten einmaligen Restrukturierungsaufwendungen notwendig sind, um Verluste zu reduzieren und eine gesündere Basis für zukünftiges Wachstum zu schaffen."

Unter Berücksichtigung eines Nettozinsertrages von 13 Millionen HK$ und einem Netto-Steueraufwand von -36 Millionen HK$ betrug der Nettoverlust der Gruppe -1.773 Millionen HK$ für das erste Geschäftshalbjahr 2018/19. Da die Gruppe für das erste Geschäftshalbjahr 2018/19 einen Verlust verzeichnete, entschied das Board of Directors, keine Zwischendividende für die sechs Monate bis zum 31. Dezember 2018 auszuschütten.

Ausblick

Um in Zukunft eine positive Geschäftsentwicklung zu erzielen, entwickelt die Gruppe ein neues Modell für die Zukunft. Dies beinhaltet die Schärfung der Markenidentität von Esprit und die strikte Ausrichtung aller Aktivitäten der Gruppe am Kunden; sowie die Verbesserung des Produktangebots und dessen Bezug zum Kunden und zur Markenpositionierung. Gleichzeitig schafft die Gruppe eine effizientere Organisation und restrukturiert die Kostenbasis. Dies beinhaltet den Aufbau einer schlankeren und reaktionsschnelleren Organisation, um die Komplexität zu reduzieren und Verantwortlichkeiten im gesamten Unternehmen zu verbessern und die Aufgabe verlustbringender Geschäftsbereiche, um eine stärkere Basis für die Zukunft zu schaffen.

Anders Kristiansen fügte hinzu: "Mit Blick auf die Zukunft erwarten wir, dass die nächsten zwei Geschäftsjahre eine Phase des Übergangs sein werden. Wir reduzieren die Komplexität und bringen die Organisation auf eine angemessene Größe. Gleichzeitig arbeiten wir daran, unsere verlustbringenden Stores abzuwickeln. Parallel dazu entwickeln wir ein neues Modell für die Zukunft. Wir erwarten, dass der Umsatz aufgrund der Schließung verlustbringender Stores in den nächsten zwei Jahren weiterhin rückläufig sein wird, bevor Produkt- und Markeninitiativen das Wachstum ankurbeln." Allgemein erwartet die Gruppe währungsbereinigt eine durchschnittliche jährliche Umsatzwachstumsrate im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich in den Geschäftsjahren 2019/20 bis 2023/24. Im Hinblick auf das zugrunde liegende operative Ergebnis (EBIT) erwartet die Gruppe, dass sie den Breakeven in zwei bis drei Jahren erreichen wird. Danach wird ein schrittweiser Anstieg der währungsbereinigten operativen Gewinnmarge (EBIT-Marge) im mittleren einstelligen Prozentbereich bis zum Geschäftsjahr 2022/23 erwartet.

Dr. Raymond Or, Executive Chairman von Esprit, fasste abschließend zusammen: "Die Gruppe ist von ihrer strategischen Ausrichtung zur Wiederherstellung ihres langfristigen nachhaltigen Wachstums und ihrer Rentabilität überzeugt. Dennoch stellt die ambitionierte bevorstehende Arbeit zusammen mit dem herausfordernden und anspruchsvollen Marktumfeld eine Unsicherheit in Bezug auf ihre kurzfristige Geschäftsentwicklung dar. Die Gruppe wird ihren Fortschritt und ihre Leistung kontinuierlich beobachten, um bei Bedarf proaktiv und dynamisch entsprechende Anpassungen vorzunehmen."

Das 1968 gegründete Unternehmen Esprit ist in mehr als 40 Ländern präsent und vertreibt seine Produkte international über rund 500 eigenen Retail-Stores sowie an über 5.000 Wholesale-Standorten – einschließlich Franchise-Geschäften und Verkaufsflächen in Warenhäusern. Die Gruppe vermarktet ihre Produkte unter den beiden Marken Esprit und edc. Esprit ist seit 1993 an der Börse Hongkong gelistet und unterhält Headquarters in Ratingen bei Düsseldorf sowie in Hongkong.

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