Esprit verzeichnet weiter Verluste

Auch im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 bleibt die Lage für Esprit weiter angespannt. Währungsbereinigt sei der Umsatzrückgang allerdings moderater ausgefallen als in den Monaten zuvor.

Esprit

Das in Hongkong ansässige Unternehmen erwirtschaftete in den Monaten Januar bis März einen Umsatz von 3,16 Milliarden Hongkong-Dollar (361 Millionen Euro). Damit schrumpfte das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahresquartal um 17,7 %. Die Erlöse sanken um 11,6 % wechselkursbereinigt. Laut Unternehmensführung sei der Rückgang währungsbereinigt geringer ausgefallen als in den Monaten zuvor. Die Schrumpfungsrate sei niedriger gewesen als im ersten (-16,2 %) und zweiten Quartal (-12,5 %).

Auch in Deutschland, wo Esprit rund die Hälfte seines Umsatzes erwirtschaftete, hat sich die Lage zumindest nicht weiter verschlechtert. Dort fiel der Umsatz zwar mit -8,2 % währungsbereinigt auf knapp 1,60 Milliarden Hongkong-Dollar (182 Millionen Euro) zurück – was nahezu dem Rückgang der Verkaufsfläche von 8,4 % entspricht – aber auch hier konnte eine leichte Verbesserung gegenüber den Monaten zuvor erreicht werden.
 
Die Zahlen im restlichen Europa zeigen Verluste um -8 % währungsbereinigt, was einer Summe von 1,26 Milliarden Hongkong-Dollar (143 Millionen Euro) entspricht. Der Umsatz im asiatisch-pazifischen Raum minimierte sich um währungsbereinigt -35,2 % auf 293 Millionen Hongkong-Dollar (33,3 Millionen Euro). Grund dafür sei vor allem der radikale Restrukturierungsplan im australischen und neuseeländischen Markt, wo Esprit seine Verkaufsflächen um 29 % verringert hatte.

Das Gesamtergebnis von Esprit beläuft sich in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres auf 9,92 Milliarden Hongkong-Dollar (1,13 Milliarden Euro). Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutete das einen währungsberenigten Rückgang von 13,5 %.

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