Esprit weiter auf Erholungskurs

Esprit kann das Geschäftsjahr 2016/17 (Stichtag: 30. Juni) mit einer deutlichen Steigerung der Profitabilität abschließenden. Die zuletzt kriselnden Modekette erzielte einen Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von 67 Millionen HK$ (7,1, Millionen Euro) und kann ihr Vorjahresergebnis von 21 Millionen HK$ damit deutlich steigern.

Aktuelles Kampagnenmotiv der Modekette. - ESPRIT
 
Die Verbesserung sei hauptsächlich durch die Entwicklung des nachhaltigen operativen Geschäfts (ohne Sondereinflüsse) getrieben. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) erhöhten sich um satte 307 Millionen auf 397 Millionen HK$ (32,7 Millionen Euro).

Die Umsatzentwicklung entspreche mit -8,7% auf 15,9 Milliarden HK$ (1,7 Milliarden Euro) dem Gesamtrückgang an kontrollierter Fläche. Die normalen Betriebskosten sind währungsbereinigt außerdem um -9,9% gesunken, teilt das Modeunternehmen mit. 

„Trotz des schwierigen Geschäftsumfeldes stimmt uns die kontinuierliche Verbesserung unserer Profitabilität im operativen Geschäft zuversichtlich. Diese Entwicklung wurde von unseren ‚Profitabilitätsmaßnahmen‘ vorangetrieben. Sie umfassten die Schließung unprofitabler Verkaufsflächen, Maßnahmen zur Stärkung unseres Deckungsbeitrags sowie konsequente Maßnahmen zur Kostenreduktion imGeschäftsjahr 2016/17“, kommentiert Thomas Tang, Group Chief Financial Officer von Esprit, das Ergebnis. 

CEO Jose Manuel Martínez resümmiert außerdem: „Es hat sich gezeigt, dass unser neues Geschäftsmodell für unsere Produkte, angelehnt an „Best Practices“ von vertikalen Einzelhändlern, und mit seinem Omnichannel-Ansatz für unsere Distributionskanäle das richtige Instrument war, um unsere Gruppe finanziell und operativ zu stabilisieren."

Zukünftig solle Fokus darauf, eine starke Basis für ein langfristiges Wachstum zu schaffen bei fortgesetzter Restrukturierung der Kostenbasis liegen. Dafür will Martinez u.a. weiter an der Verjüngung des Markenauftritts, einer Verbesserung der Produkte und der Weiterentwicklung der Distributionskanäle arbeiten. "Wir sind überzeugt, dass die Gruppe mit diesen strategischen Initiativen ihren Weg zum Turnaround erfolgreich fortsetzen wird“, so Martinez. 


 

 
 

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