EssilorLuxottica kommt beim Umsatz voran

Der frisch fusionierte Brillenkonzern EssilorLuxottica wächst dank einer anhaltend starken Nachfrage nach Sonnenbrillen und Korrekturgläsern. Der Zusammenschluss des französischen Herstellers von Brillengläsern, Essilor, und der dem italienischen Produzenten von Brillenfassungen, Luxottica, ist seit Anfang dieses Monats wirksam. Die Zahlen für das von Juli bis Ende September reichende dritte Quartal wiesen die beiden Unternehmen am Montag noch getrennt aus.

EssilorLuxottica

So legte der Umsatz von Essilor im Berichtszeitraum um 4,4 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen mitteilte. Fortschritte machte Essilor nach eigenen Angaben im Onlinegeschäft. Gefragt gewesen seien aber Gläser für Sonnen- und Lesebrillen. Etwas gebremst wurde der Konzern vom starken Euro.

Währungsbereinigt und ohne den Einfluss von Zu- und Verkäufen zogen die Essilor-Erlöse um 5 Prozent an.

Luxottica wiederum steigert den Quartalsumsatz um 2,9 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Währungsbereinigt belief sich das Plus auf 3,5 Prozent. Ähnlich wie Essilor konnten auch die für ihre Ray-Ban-Brillen bekannten Mailänder auf gute Geschäfte in der Region Nordamerika bauen, die für mehr als die Hälfte der Umsätze steht.

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