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Veröffentlicht am
24.04.2020
Lesedauer
2 Minuten
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Eterna passt Prognose aufgrund der Corona-Krise an

Veröffentlicht am
24.04.2020

Auch Eterna hat erheblich mit Corona-Krise zu kämpfen. Nun muss der Passauer Hemden-Spezialist die Prognose für das laufenden Geschäftsjahr anpassen. 2019 hingegen war mit einem leichten Plus noch gut gelaufen. 

Der Passauer Hemden-Spezialist muss seine Prognose für 2020 anpassen. - ETERNA


Die Umsätze stiegen im Vorjahresvergleich um 0,8% auf 106,0 Mio. € (Vorjahr: 105,1 Mio. €). Treiber war vor allem das Inlandsgeschäft mit einem Umsatzplus von 1,3%. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) konnte 2019 um 5,4% auf 13,1 Mio. € gesteigert werden (Vorjahr: 12,4 Mio. €). 

"Im Rahmen unserer Wachstumsstrategie werden wir weiter die verschiedenen Absatzkanäle gezielt nutzen, um höhere Verkaufspreise zu erzielen und unsere Margen im Handel zu verbessern. An dieser Strategie werden wir auch angesichts der erschwerten Bedingungen durch die Corona-Pandemie, die sogar gesunde Unternehmen vor ernsthafte Herausforderungen stellt, weiter festhalten", resümiert Henning Gerbaulet, geschäftsführender Gesellschafter der Eterna Mode Holding GmbH.

Für 2020 sieht es auch für die Passauer nicht gerade rosig aus. Auch wenn der Großteil der eigenen Stores seit Anfang der Woche wieder öffnen konnte, rechnet Gerbaulet mit einem signifikanten Umsatz- und Ergebnisrückgang im ersten Quartal. Während des Shutdowns hätten auch die Online-Umsätze keinen nennenswerten Ausgleich im Umsatzrückgang schaffen können.  

"Die ursprüngliche Prognose eines leichten Umsatz- und Ergebniswachstums im einstelligen Prozentbereich, die noch im testierten Jahresabschluss 2019 getroffen wurde, ist durch die Ausbreitung von Covid-19 hinfällig geworden. Angesichts der dynamischen Krisenentwicklung und den damit verbundenen weitreichenden Einschränkungen sind die wirtschaftlichen Auswirkungen auf das Geschäft von Eterna zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bezifferbar", macht Gerbaulet deutlich. 

Aus diesem Grund sieht Gerbaulet von einer neuen Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2020 ab, bis wieder mehr Visibilität besteht und valide Aussagen zur weiteren Geschäftsentwicklung möglich seien. 

Man arbeite derweil weiter mit Nachdruck daran, die negativen Auswirkungen durch die Corona-Pandemie so gering wie möglich zu halten.

Eterna hat entsprechende Maßnahmen eingeleitet, um die Kosten und das kurzfristige Betriebskapital im Unternehmen zu senken. Die Mitarbeiter im Headquarter in Passau sowie in den Retail-Stores sind seit April in Kurzarbeit. Daneben werde fortlaufend die Inanspruchnahme finanzieller Unterstützungsprogramme geprüft.

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