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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
10.05.2022
Lesedauer
2 Minuten
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Euratex launcht Kooperationsprogramm mit ukrainischer Textilindustrie

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
10.05.2022

Der europäische Textilverband Euratex ruft die EUTI – Textilinitiative EU-Ukraine – ins Leben. Ziel des Projekts ist es, die Zusammenarbeit zwischen europäischen und ukrainischen Stoff- und Bekleidungsunternehmen zu vereinfachen.


Shutterstock


Die Initiative wird gemeinsam mit dem ukrainischen Dachverband der Textil- und Lederbranche Ukrlegprom gestartet. Die Koordination der Zusammenarbeit wird Olena Garkusha anvertraut, die früher in der Textilindustrie in der Ukraine und heute in Brüssel tätig ist.

"Die Unterstützung der Textilindustrie ist unsere Art, dem ukrainischen Volk zu helfen. Wir regen unsere europäischen Mitglieder dazu an, nachhaltige Partnerschaften über EUTI zu entwickeln", erklärte der Generaldirektor von Euratex, Dirk Ventyghem. Die Vorstandsvorsitzende von Ukrlegprom, Tetyana Izovit, betonte ihrerseits die Stärke der ukrainischen Textilindustrie, ihr Know-how und die qualifizierten Arbeitskräfte. "[Unsere Unternehmen] wollen und können mit der EU arbeiten, doch fehlt es ihnen an Kontakten, Kunden und an Materiallieferungen".

Wie FashionNetwork bereits zu Beginn des russischen Einmarsches in die Ukraine betonte, sind die Beziehungen der Textilbranche zwischen der EU und der Ukraine alles andere als unbedeutend. Die letzten verfügbaren Zahlen der europäischen Zollbehörden zeigen, dass die Ukraine 2021 unter den Bekleidungslieferanten der EU an 19. Stelle stand (339 Millionen Euro). Auch unter den Stofflieferanten befindet sich das Land auf dem 19. Platz (164 Millionen Euro).

Für die EU ist die Ukraine darüber hinaus ein wichtiger Exportpartner. Im vergangenen Jahr stand das Land an 11. Stelle der bedeutendsten EU-Bekleidungsimporteure (616 Millionen Euro) und erreichte den 9. Platz der europäischen Textilabnehmer (675 Millionen Euro).

"Diese Beziehung kann ausgebaut werden, sowohl kurzfristig – um unmittelbare Bedürfnisse zu decken, wie militärische und medizinische Stoffe – aber auch längerfristig", so Euratex. "Als Partner des PEM-Übereinkommens (Pan-Europa-Mittelmeer, Anm. d. Red.) kann die Ukraine in der Zulieferkette der europäischen Textil- und Bekleidungsindustrie eine wichtige Rolle einnehmen. Die von der EU angeregte Aussetzung der Zölle für Produkte aus der Ukraine wird neue Möglichkeiten eröffnen".

Die Ankündigung der EU-Ukraine-Initiative ist in ein für die europäische Industrie komplexes Umfeld einzuordnen. Bereits vor dem Ausbruch des Krieges schlug Euratex hinsichtlich der drastisch steigenden Energiepreise (Strom, Gas, …) Alarm, da die Rentabilität verschiedener Produktionsschritte stark in Mitleidenschaft gezogen wird. Die Unternehmen müssen sich weiter mit den durch die Gesundheitskrise gestiegenen Transportkosten auseinandersetzen, die durch die verlängerten Flugstrecken für Transporte aus Asien und die Verkehrsengpässe in den chinesischen Häfen noch verschärft werden. Diese Faktoren zwingen die Marken dazu, ihre Preise zu erhöhen, während die Konsumausgaben in Europa aufgrund der Inflation auf der Stelle treten.

 

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