Europawahl 2019: HDE fordert Ausbau des Binnenmarktes

Anlässlich der Europawahlen im Mai formuliert der Handelsverband Deutschland (HDE) Forderungen für den EU-Binnenmarkt. "Das europäische Parlament und die EU-Kommission müssen bestehende Handelsbarrieren im Binnenmarkt konsequent abbauen. Nur dann können Handelsunternehmen und Verbraucher das volle Potential der EU ausschöpfen", so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die Verbraucher profitieren bei einem funktionierenden Binnenmarkt vom zunehmenden Wettbewerb und dadurch niedrigeren Preisen sowie einer größeren Auswahl an Produkten.

Europäisches Parlament in Brüssel - Pixabay

Der HDE appelliert an vorhersehbare Rahmenbedingungen in allen Mitgliedstaaten und klare Vorgaben. "Nationale, abweichende, diskriminierende oder warenspezifische Vorschriften stehen im Widerspruch zu den Grundprinzipien des Binnenmarktes", so Genth weiter.

So müsse sichergestellt werden, dass Produkte, die von Händlern außerhalb der EU über Online-Marktplätze und Plattformen an Kunden innerhalb der EU verkauft werden, den hiesigen strengen Produktsicherheitsanforderungen entsprächen. Ansonsten seien einheimische Händler, die sich an die in der Umsetzung kostspieligen Vorgaben halten, im Nachteil. Beim Datenschutz setzt der HDE auf "eine ausgewogene Balance zwischen berechtigten geschäftlichen Interessen und dem Verbraucherschutz".

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