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Von
Fabeau
Veröffentlicht am
18.05.2015
Lesedauer
2 Minuten
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Fanderl kämpft für Karstadt

Von
Fabeau
Veröffentlicht am
18.05.2015



Stephan Fanderl: "Ich bin nicht hier, um unentschieden zu spielen. Ich bin hier, weil ich gewinnen will"
Dr. Stephan Fanderl wirbt um Vertrauen - vor allem bei seinen Mitarbeitern. In einer Rede sagte er, dass er fest an Karstadt glaube - immerhin habe das Traditionsunternehmen „zwei Weltkriege, zwei Börsencrashs und drei Währungsreformen überlebt“. Auch in Zeiten von Onlinehandel, Verödung der Innenstädte und Verschiebung der bisherigen Branchengesetze, wird es Karstadt schaffen, „immer die erste Wahl“ zu sein, gibt es sich siegesgewiss. „Der gesunde Kern von Karstadt ist verdammt stark“, hebt Fanderl hervor. Und genau den will Fanderl stärken. Natürlich wird parallel gespart, u.a. durch die Schließung weiterer fünf Filialen, wie letzte Woche bekannt wurde.

Karstadt muss wieder handeln

Fanderl fährt ein zweigleisiges Modell: Schwächen ausmerzen und Stärken stärken. Dabei greift der ehemalige Rewe-Manager auf den reichen Ideen-Fundus seiner beiden Vorgänger zurück. Die Sortimente von Karstadt sollen wieder breiter und umfangreicher werden. Damit zielt er aber nicht nur auf Fashion, wie es Andrew Jennings getan hat, sondern auch andere Sortimente wie Wohnen und Freizeit. „Sich aus immer mehr Warengruppen zurückzuziehen, ist keine Warenhaus-Antwort“, wird Fanderl in der WAZ zitiert. Um die Flächen bestmöglich zu bespielen, müsse Karstadt auf Partnerfirmen setzen, die „führend in ihrem Bereich“ seien. Zudem müsse man den Kunden einen besseren Überblick auf den Verkaufsflächen ermöglichen. Das Lebensmittelgeschäft und die Gastronomie sollen stärker auf Rendite getrimmt werden. Gleichzeitig müssten Konzepte entwickelt werden, die die Kunden in die Filialen locken. Karstadt muss also das tun, was ein Warenhaus so tut - nämlich handeln.


Hier wurde zuviel entschieden. Zukünftig sollen das jeweilige Filialmanagement mehr Kompetenzen bekommen

Mehr lokale Kompetenz

Dabei greift Fanderl auch die Gedanken von seiner Vorgängerin Eva-Lotta Sjöstedt auf, die ganz in schwedischer Manier proklamiert hatte, die Häuser an die jeweiligen lokalen Gegebenheiten anzupassen. Den Filialleitungen will Fanderl tatsächlich mehr Freiraum einräumen: „Wir setzen ganz klar auf unsere Stärken im jeweiligen Haus. Dort sitzen die Erfahrung und das Wissen über unsere lokalen Kunden.“

Die unendliche Geschichte mit ver.di - to be continued

Es gibt also viel zu tun, um Kunden zu halten und zurückzugewinnen. Aber Fanderls Rede galt nicht den Kunden, sondern vor allem seinen Mitarbeitern. Die sind enttäuscht und bangen um ihre Jobs. Am Freitagabend wurde die mittlerweile achte Verhandlungsrunde mit der Gewerkschaft Ver.di ergebnislos vertagt. Die jeweiligen Forderungen liegen weit auseinander: Ver.di fordert eine Standort- und Beschäftigungsgarantie für alle Häuser, auch die fünf, die in 2016 geschlossen werden sollen. Karstadt will mehr Flexibilität und will (bzw. kann) für nichts garantieren. Richtig so, das Fanderl die Angestellten aufs „Gewinnen“ einstimmt, denn verlieren werden alle, wenn nicht bald was geschieht.

© Fabeau All rights reserved.