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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
14.05.2021
Lesedauer
3 Minuten
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Farfetch: Umsatzsprung durch erfolgreichen Jahresstart

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
14.05.2021

Farfetch verzeichnet erneut einen starken Anstieg des Außenumsatzes (GMV) sowie des GMV der digitalen Plattform. Das Unternehmen profitiert von der generellen und pandemiebedingten Verlagerung zum Onlinehandel.


Farfetch


Im ersten Quartal stiegen der Außenumsatz (GMV) insgesamt und der GMV der digitalen Plattform um 50 bzw. 60 Prozent auf USD 916 Millionen bzw. USD 790 Millionen. Auch der Quartalsumsatz stieg im Jahresvergleich deutlich um 46 Prozent auf USD 485 Millionen. Außerdem erhöhte das Unternehmen die GMV-Jahresprognose für seine digitale Plattform.

Das Nettoergebnis belief sich in den ersten drei Monaten des Jahres auf USD 517 Millionen (EUR 426 Mio.), nach einem Verlust von fast USD 80 Millionen (EUR 66 Mio.) im Vergleichsquartal. Doch war die Gewinnentwicklung auch durch Sonderfaktoren geprägt. Das bereinigte EBITDA wies einen Verlust von USD 19,2 Millionen (EUR 15,8 Mio.) aus, was besser ist als der Verlust in Höhe von USD 22,3 Millionen (EUR 18,4 Mio.) im ersten Quartal 2020.

Der Gründer und CEO des Unternehmens, José Neves, sagte, das Unternehmen habe "2021 einen hervorragenden Start hingelegt, die Beschleunigung im ersten Quartal fiel stärker aus als erwartet und die Wachstumserwartungen für das Gesamtjahr übertreffen die ursprünglichen Annahmen".

Er verwies darauf, dass die Markenpartnerschaften "stärker denn je sind und unsere kundenorientierten und Markenbildungs-Initiativen positiven Widerhall finden. Sie steigern die Wahrnehmung unseres Wertversprechens und die Bindung unserer wertvollen Kunden".

Er sei außerdem "begeistert über die positive Verbraucherreaktion auf den Launch auf Luxury Pavillion von Tmall sowie über die Dynamik unserer Luxury New Retail-Vision, die von Luxuspartnern in aller Welt übernommen wird”.

Bei der genaueren Präsentation der Entwicklung erklärte das Unternehmen, dass 85 Prozent des GMV der digitalen Plattform aus Drittparteientransaktionen stammte und die Take Rate 29,7 Prozent betrug.

Auf dem Marketplace von Farfetch boten fast 1400 Verkäufer eine Rekordzahl an Bestandseinheiten von über 3550 Marken an. "Sowohl das Angebot von Multimarkenhändler als auch von Onlinehändlern stieg, einschließlich bei den zehn größten Onlinehändlern, die ihre verfügbaren Bestandseinheiten im Jahresvergleich mehr als verdoppelten".

Das Unternehmen konnte seinen Umsatz auch durch die Ergänzung des Angebots um interaktive Livestream-Events ankurbeln. Dadurch erhalten Privatkunden Zugang zu Designern von Marken wie AZ Factory und JAY AHR.

Zu den weiteren wichtigen Schritten zählen unter anderem die Verlegung des physischen Verkaufsladens von Browns an einen hochwertigeren Standort an der Brook Street in London sowie eine erweiterte Partnerschaft mit Chanel. In diesem Rahmen wurde die Connected Retail-Technologie in den Stores der Marke in Monaco eingeführt.

Farfetch ist zwar in erster Linie ein digitaler Akteur, doch betreibt das Unternehmen wie am Beispiel von Browns gesehen einige physische Verkaufsstellen, die in der Luxusmode von großer Bedeutung sind. Der in diesen Stores erzielte Umsatz verbesserte sich im Berichtsquartal um 25,4 Prozent auf USD 10,7 Millionen (EUR 8,8 Mio.).

Da die physischen Verkaufsstellen im vergangenen Quartal mehrheitlich geschlossen bleiben mussten (besonders in Europa), wurde das Wachstum hauptsächlich durch die Eröffnung neuer New Guards Stores im vergangenen Jahr getragen. Da die vorübergehenden Ladenschließungen in vielen Regionen nun beendet sind, dürfte der In-Store-Umsatz im zweiten Quartal und danach schnell ansteigen.

Es kommt somit kaum überraschend, dass das Unternehmen die Prognose für das zweite Quartal sowie für das Gesamtjahr nach oben korrigierte. Im laufenden Quartal geht Farfetch für die digitale Plattform von einem GMV von USD 910 bis 945 Millionen (EUR 749 bis 778 Mio.) aus, was einem Wachstum von 40 Prozent entspricht. Der GMV der Markenplattform soll USD 50 bis 60 Millionen (EUR 41 bis 49 Mio.) betragen. Weiter rechnet das Unternehmen mit einem bereinigten EBIDTA-Verlust zwischen USD 23 und 25 Millionen (EUR 19 und 21 Mio.).

Für das Gesamtjahr dürfte der GMV der digitalen Plattform zwischen USD 3,725 und 3,865 Milliarden (3,068 und 3,182 Mrd.) liegen, das entspricht einem Anstieg um 35 bis 40 Prozent.

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