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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
15.07.2022
Lesedauer
3 Minuten
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Fashion Transparency Index lobt OVS, H&M, Calzedonia – Jil Sander und Tom Ford als unzureichend bewertet

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
15.07.2022

Die siebte Ausgabe des Index zeigt, dass die weltweit größten Modemarken (es wurden 250 von ihnen untersucht) und Einzelhändler "transparenter werden müssen, um die Klimakrise und soziale Ungleichheit zu bekämpfen".

Calzedonia


Die italienische Marke OVS erzielte auch in diesem Jahr mit 78 % die höchste Punktzahl, gleichauf mit Kmart Australia und Target Australia, die ihre Punktzahl im Vergleich zu 2021 um 22 Prozentpunkte steigern konnten. Es folgen H&M, The North Face und Timberland, die alle gleichauf bei 66 % liegen.

Die größten Aufsteiger in diesem Jahr sind die Marken der Calzedonia Gruppe (Calzedonia, Intimissimi und Tezenis). Sie konnten ihren Wert massiv auf 54 % steigern, eine deutliche Verbesserung gegenüber den 11 % des letzten Jahres.

Die schlechte Nachricht: 17 große Marken erreichten eine "miserable 0 %-Bewertung". Dazu gehören Jil Sander, Fashion Nova, New Yorker, Max Mara, Semir, Tom Ford, Helian Home, Belle, Big Bazaar, Elie Tahari, Justfab, K-Way, KOOVs, Metersbonwe, Mexx, Splash und Youngor.

Insgesamt 73 Marken liegen im Bereich von 0-10% – das entspricht fast einem Drittel der größten Marken und Einzelhändler der Welt.

"Wir müssen in den nächsten 12 Monaten eine signifikante Veränderung sehen, wenn es den Marken mit ihrem Engagement gegen die globale Ungleichheit und die Klimakrise ernst ist", so Fashion Revolution.<<<4>>>
Im Gesamtindex erreichten die Marken diesmal im Durchschnitt nur 24 %. Dies sei darauf zurückzuführen, dass 85 % der Marken ihre jährlichen Produktionsmengen nicht offenlegen, obwohl es immer mehr Beweise für die weltweite Verschwendung von Kleidung gibt.

H&M war eine der Marken, die im Index am besten abschnitten.


Ganze 96 % der großen Marken und Einzelhändler veröffentlichen nicht die Anzahl der Arbeiter in ihrer Lieferkette, die einen existenzsichernden Lohn erhalten.

Nachdem die Behörden weltweit begonnen haben, härter gegen Greenwashing-Behauptungen vorzugehen, veröffentlichen 45 % der großen Marken Ziele in Bezug auf nachhaltige Materialien, aber nur 37 % machen Angaben darüber, was ein nachhaltiges Material ausmacht. Und obwohl Textilien die größte Quelle für Mikroplastik in den Ozeanen sind, geben nur 24 % an, wie sie die Auswirkungen von Mikrofasern minimieren.

Der Index tadelt auch die Marken, die "ihre Kanäle nutzen, um über soziale Gerechtigkeit zu sprechen", und sagt, dass sie "über Lippenbekenntnisse hinausgehen müssen. Nur 8 % der Marken veröffentlichen ihre Maßnahmen zur Gleichbehandlung der Rassen und ethnischen Gruppen in ihren Lieferketten".

Zu den weiteren Mängeln, die genannt wurden, gehört, dass nur 11 % der Marken einen Verhaltenskodex für verantwortungsbewusste Beschaffung veröffentlichen, was darauf hindeutet, dass die meisten immer noch zögern, offenzulegen, wie sich ihre Einkaufspraktiken auf Lieferanten und Arbeitnehmer auswirken könnten.

Zudem legt weniger als ein Drittel der großen Marken ein von der Science-Based Targets Initiative geprüftes Dekarbonisierungsziel für ihre gesamte Lieferkette offen.

Nur 11 % der Marken veröffentlichen die Ergebnisse der Abwassertests ihrer Zulieferer, obwohl die Textilindustrie einer der Hauptverursacher der Wasserverschmutzung ist.

Auch wenn sich das alles ziemlich schlimm anhört, ist Fashion Revolution "ermutigt durch die zunehmende Transparenz der Lieferkette bei vielen großen Marken, vor allem bei den Tier-1-Herstellern, bei denen die letzte Phase der Produktion stattfindet. Neun Marken haben in diesem Jahr zum ersten Mal ihre Tier-1-Hersteller offengelegt".

Weiter heißt es: "Es ist ermutigend, dass wir in allen Marktsegmenten, einschließlich Luxus, Sportbekleidung, Schuhe und Accessoires, und in den verschiedenen geografischen Regionen erhebliche Fortschritte verzeichnen können".

Mitbegründer und Global Operations Director Carry Somers sagte: "Im Jahr 2016 legten nur fünf der 40 größten Marken (12,5 %) ihre Lieferanten offen. Sieben Jahre später geben 121 von 250 großen Marken (48 %) ihre Lieferanten an. Dies zeigt deutlich, wie der Index Anreize für Transparenz schafft, aber auch, dass die Marken wirklich auf die Millionen von Menschen auf der ganzen Welt hören, die sie immer wieder fragen #WhoMadeMyClothes? Unsere Stärke liegt in unserer Beharrlichkeit."

Die allgemeine Schlussfolgerung lautete jedoch, dass der Fortschritt hinsichtlich der Transparenz in der globalen Modeindustrie "unter den 250 weltweit größten Modemarken und Einzelhändlern immer noch zu gering ist, wobei die durchschnittliche Gesamtpunktzahl der Marken im Vergleich zum letzten Jahr um 1 % gestiegen ist."

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