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Fashion Week: "Bäumchen wechsle dich" in Paris

Veröffentlicht am
today 22.09.2014
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Nach New York, London und Mailand beendet nun Paris den Modemarathon der Damenkollektionen für Frühjahr und Sommer 2015. Die vielbeachtete Modewoche beginnt am 23. September für neun Tage. Junge Designer werden ihre ersten Schritte machen, drei Marken kehren zurück in den offiziellen Schauenkalender und andere nehmen Abschied – wie zum Beispiel Jean Paul Gaultier, der keine Prêt-à-Porter mehr entwerfen wird.

Christian Dior im vergangenen März für Herbst/Winter 2014/15(Foto: Pixel Formula)


Rund 5.000 Besucher werden zu den insgesamt 93 Defileen erwartet, im Vorjahr waren es 100 Modenschauen. Rund 10 Modenschauen, die nicht zum offiziellen Planning und eine Reihe von Präsentationen von Designern aus insgesamt 24 verschiedenen Ländern kommen dazu. Zentrum des Events ist mit 18 Modenschauen der Palais de Tokyo. Weitere Schauplätze sind der Grand Palais, der Palais des Beaux-Arts, der Espace Ephémère Tuileries, das Jeu de Paume, der Palais de Chaillot, das Institut du Monde Arabe, das Hôtel de Ville und die Docks en Seine uvm.

Anthony Vaccarello wird die Modewoche zusammen mit zwei Designern eröffnen, die zum ersten Mal in Paris dabei sind: dem Japaner Anrealage um 17 Uhr und dem amerikanischen Hood by Air um 20 Uhr. Der dritte Neuankömmling, der Indien Rahul Mishra, schickt am 1. Oktober die Models auf den Laufsteg.

Am Mittwoch, 24., werden unter anderem Guy Laroche, Dries van Noten, Alexis Mabille und Rochas starten, ihnen folgen am Donnerstag Balmain, Carven, Nina Ricci, Rick Owens und Lanvin. Unter den Schwergewichten wiederum läuft Christian Dior am Samstag, Céline und Givenchy am Sonntag, Ungaro, Elie Saab und Saint Laurent präsentieren ihre Kollektionen am Montag, Chanel und Valentino folgen am Dienstag und Vuitton, Hermès und Miu Miu beschließen die Modewoche am letzten Tag, dem Mittwoch, 1. Oktober.

Zu den Höhepunkten der Woche wird mit Sicherheit Loewe gehören, das mit seiner zum ersten Mal vom Nord-Iren Jonathan Anderson entworfenen Damenkollektion am Freitag, 26. September, zurück nach Paris kehrt. Die spanische Lederwaren- und Bekleidungsmarke von LVMH setzt auf den 30-jährigen Designer, dessen eigene Marke J.W. Anderson am 13. September auf der Fashion Week auf dem Laufsteg in London vorgestellt wurde.

Mugler kommt nach zwei Jahren Abwesenheit zurück auf die Pariser Laufstege. Hier die letzte Modenschau für Winter 2013/14 (Foto: Pixel Formula)


Auch Thierry Mugler kehrt am 27. September nach Paris zurück. Entworfen wurde die Kollektion vom Georgier David Koma, dessen eigene Linie ebenfalls in London vorgestellt wurde. Thierry Mugler aus dem Hause Clarins verzeichnet den Großteil seines Umsatzes durch das Parfümgeschäft und möchte sich mit dem 28-jährigen Designer nun vermehrt auf seine Wurzeln, die Damenmode, besinnen.

Nach mehreren Saisons, in denen der Designer Martin Grant seine Kollektionen anhand von Präsentationen vorstellte, kehrt der Australier nun am 29. September zurück auf den Laufsteg.

Ebenfalls am Montag, 29. September, freut sich die Modewelt auf die Show der Französin Julie de Libran für Sonia Rykiel, die ab der Saison Frühjahr/Sommer 2015 Geraldo da Conceicao ersetzen wird.  Diese Neubesetzung wird „vielleicht den Wecker bei der Marke klingeln lassen, die ihre Ruhmeszeiten in den 80er Jahren hatte und beim Publikum Sympathien behält“, so Serge Carreira, Vorsitzender der Konferenz „Mode et Luxe“ an der Pariser Universität.

Das Personalkarussell dreht sich ebenfalls bei Hermès, wo Nadège Vanhee-Cybulski (vormals Céline und The Row) ab Herbst/Winter 2015 Christophe Lemaire als kreative Leitung ablöst. Lemaire möchte sich auf seine eigene Linie konzentrieren und wird daher am 1. Oktober seine letzte Kollektion für Hermès vorstellen.

Jean-Paul Gaultier am Ende der Modenschau für Herbst/Winter 2014/15 (Foto: Pixel Formula)


Am meisten Beachtung wird zweifellos das Defilee von Jean Paul Gaultier im Grand Rex erfahren. Nach 38 Jahren zieht sich das Enfant Terrible der französischen Mode vom Prêt-à-Porter zurück, um zukünftig nur noch Haute Couture und Parfüms zu kreieren.

Die spanische Gruppe Puig hält die Mehrheit der Aktien an der Marke und hat entschieden, die Ready-to-Wear für Damen und Herren einzustellen, um den schweren Verlusten des Unternehmens entgegenzuwirken. Puig kommentiert die finanzielle Situation der Marke nicht. Nach Serge Carreira, der von der AFP zitiert wird, setzte das Ende der Lizenz mit dem italienischen Aeffe vor zwei Jahren dem Unternehmen schwer zu. Bis dato „fielen die Kosten für Entwicklung und Produktion der Kollektionen“ nicht Gaultier zu.  

Dominique Muret mit AFP

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