Fashiontech: Line-up lockt mit Ausstellung zu Wearable Design

Auf der kommenden Fashiontech-Konferenz am 18. Januar steht laut der veranstaltenden Premium Berlin neben einem hochkarätigen Vortragsprogramm zur "Digitalisierung der Mode" auch eine umfassende Ausstellung zum Wearable Design auf dem Plan. Die Veranstaltung findet wieder im vierten und fünften Stock des zum Messegelände gehörenden Kühlhauses statt. 


Fotograf und Modepupblizist Yvan Rodic während der FashionTech-Konfernz im vergangenen Januar. - Premiumexhibitions

Insgesamt 20 internationale Designer aus zehn Ländern und von vier Kontinenten präsentieren dann im vierten Stock des Kühlhauses ihre neusten Kollektionen. Hier soll Mode mit technischen Innovationen neue Strahlkraft verliehen werden. Die weltweit bekannte Fashiontech-Designerin Anouk Wipprecht, die mit ihrem Spider Dress für Furore sorgte, stellt diese Saison ihre neuen Kreationen vor, die vom Träger selbst oder von der Umwelt gesteuert werden.

Die niederländische New-Media-Künstlerin Melissa Coleman und die britische Lederspezialistin Rachel Freire, die bereits für Weltstars wie Madonna und Rihanna arbeiteten, verwandeln dank leuchtender Kristalle laut der Fashiontech jedes Kleidungsstück in einen glitzernden Hingucker.

Die amerikanischen Designer von Wisewear haben außerdem in Kollaboration mit der legendären Designerin Iris Apfel die Socialite Collection kreiert. Diese beinhaltet Armbänder aus Messing, Gold und Palladium, die nicht nur edle Design-Must-haves sind, sondern auch mit dem Smartphone verbunden werden können, um unter anderem in einer gefährlichen Situation Notrufsignale zu versenden. Jasna Rokegem, Schülerin der belgischen Modedesignerin Ann Demeulemeester und Trainee des ehemaligen Young Designers Award-Gewinners Tom Van Der Borght, zeigt unter dem Namen Jasna Rok eine Installation, in der sie Körper und Sinne mithilfe von Hologrammen erfahrbar macht.

Laura Krettek generiert mit 3D-Drucktechnik nicht nur Fashion, die an scharfzackige architektonische Bauwerke erinnert, sondern auch detaillierte, wabernde Muster mit feingliedrigen Ornamenten. Die indische Designerin Kanika Goyal überzieht ihre Kleider effektvoll mit smarten Materialien, die sie wie Accessoires einsetzt, um
den klaren Ready-to-wear-Linien einen besonderen Akzent zu verleihen.

Erstmals auf der Fashiontech-Ausstellung wird auch TheLab vorgestellt, der neuste Coup des Fashiontech-Studios ElektroCouture: Lusi Ajonjoli & Sofie Di Bartolomeo zeigen im neuen Biochemielabor die
Schnittstelle von Food- und Fashion-Designs mit Myzelien und Mikrobakterien.                 ­

Zur siebten Ausgabe der Konferenz erwarten die Veranstalter mehrere tausend Besucher. Im Sommer zählte die Konferenz rund 3.500 Gäste. 

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