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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
02.12.2021
Lesedauer
3 Minuten
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Fast Retailing enthüllt neue LifeWear-Nachhaltigkeitsstrategie

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
02.12.2021

​Fast Retailing informierte am Donnerstag über eine "Beschleunigung" in der Umsetzung des LifeWear-Konzepts, neue "Zielsetzungen für 2030 und ein Aktionsprogramm für zentrale Nachhaltigkeitsanliegen".


Uniqlo



Darüber hinaus werde "die gesamte Fast Retailing Group den Umstieg auf ein neues Geschäftsmodell beschleunigen, das sich auf das LifeWear-Konzept stützt und sowohl Nachhaltigkeit als auch Geschäftswachstum umschließt".

Die neue Strategie baut auf die Aspekte Ethik, Vielfalt, Inklusivität, Klimaneutralität, Zero Waste, Rückverfolgbarkeit und Transparenz auf.

Bei LifeWear drehe sich alles um "Alltagskleidung, die so konzipiert ist, dass sie das Leben aller Beteiligten besser macht. Es geht darum, Kleidung herzustellen, deren Fokus nicht nur auf Qualität, Design und Preis liegt, sondern auch der Definition 'guter Kleidung' mit Blick auf Umwelt, Menschen und Gesellschaft entspricht".

In Verbindung mit dem Ziel des 2017 in Zusammenarbeit mit Google gelaunchten Ariake-Projekts ("wir wollen nur Kleider herstellen und verkaufen, die unsere Kunden wirklich wollen"), zementiert die neue Strategie "den Umweltschutz in allen Prozessen, von der Herstellung über den Transport bis zum Verkauf. Durch eine drastische Reduktion der Treibhausgasemissionen und des Abfalls soll ein Produktionsprozess eingeführt werden, dessen Umweltauswirkungen gering sind".

Eine weitere wichtige Rolle komme dem Schutz der Menschenrechte in allen Prozessen zu, um "eine Lieferkette zu gestalten, die es den Kunden ermöglicht, Vertrauen in die von ihnen gekauften Produkte zu haben".

Der Konzern wird auch neue Reuse- und Recycle-Dienstleistungen und -Technologien entwickeln, um die Lebens- und Nutzungsdauer des LifeWear-Konzepts nach dem Kaufvorgang zu verlängern. Weiter baut Fast Retailing seine weltweiten Initiativen für soziale Beiträge und Diversität in der Bekleidungsindustrie aus.

Koji Yanai, Senior Executive Officer bei Fast Retailing, erklärt: "Seit vielen Jahren ist es das Ziel unseres Unternehmens, Kleidung anzubieten, die Kunden lange schätzen. Angesichts der immer offensichtlicheren Umweltprobleme und anderer globalen Schwierigkeiten, haben wir unsere Philosophie weiterentwickelt. Mit den von uns umgesetzten Maßnahmen wollen wird der Welt zeigen, dass eine neue Vision der Kleidung möglich ist, und einen Beitrag zur Entwicklung einer nachhaltigeren Gesellschaft leisten".

Zu den praktischen Zielen zählen – und anderem – der Fokus auf Zero Waste durch die Reduktion, den Ersatz, die Wiederverwendung und das Recyling von Stoffen, die bei der Herstellung und Lieferung der Kleider an die Kunden verwendet werden, Klimaneutralität bis 2050, Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 90 Prozent bis 2030, Reduzierung des Stromverbrauchs in den Läden und Entwicklung neuer hocheffizienter Ladenformate. Eine erste Verkaufsstelle nach dem neuen Prototyp soll 2023 eröffnet werden.

Fast Retailing will weiter den Anteil an Recyclingstoffen bis 2030 auf rund 50 Prozent ausbauen und die Einführung von Materialien fördern, die "die Umwelt weniger belasten, ausgehend von synthetischen Fasern wie Rayon und Nylon”.

Die neue Strategie wird auf den gesamten Konzern angewendet, doch für Kunden wird sie besonders bei der Hauptmarke der Gruppe, Uniqlo, sichtbar werden. Gar nicht unpassend also, dass das Unternehmen am selben Tag auch die Monatsergebnisse von Uniqlo Japan veröffentlichte.

Im November ging die Geschäftstätigkeit inkl. Onlineumsatz flächenbereinigt um 4,6 Prozent und insgesamt um 5,1 Prozent zurück.

Das Unternehmen erklärte, dass der Jahresumsatz von Uniqlo sowie der Absatz von Produkten, die mit anderen Marken entwickelt wurden, solide seien. Im Berichtsmonat litt der flächenbereinigte Umsatz in den ersten zwei Wochen unter überdurchschnittlich warmen Temperaturen, durch die sich Winterkleidung weniger gut verkaufte.

Das Wetter ist für das Unternehmen ein ständiger Faktor, da viele der einfachen Basics stark vom richtigen Wetter abhängig sind, sowohl im Sommer als auch im Winter.

Obwohl das Unternehmen im November im Vergleich zum Jahresdurchschnitt höhere Kundenzahlen verzeichnete, sank der durchschnittliche Kaufbetrag pro Kunde.

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