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AFP
Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
10.01.2019
Lesedauer
2 Minuten
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Fast Retailing: Sinkender Reingewinn und Rentabilität im ersten Quartal 2018/2019

Von
AFP
Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
10.01.2019

Der japanische Bekleidungskonzern, zu dem auch Uniqlo gehört, erklärte am Donnerstag, der Reingewinn sei im ersten Quartal (Sept. – Nov. 2018) um 6,4 Prozent gesunken. Als Grund wurde die schlechtere Rentabilität in Japan angeführt.


Die Fast Retailing Gruppe tritt auf der Stelle. - Uniqlo


Von September bis November 2018 erzielte die Zara- und H&M-Konkurrentin einen Reingewinn von JPY 73,47 Milliarden (EUR 588 Millionen). Der Umsatz stieg um 4,4 Prozent auf JPY 644,46 Milliarden (EUR 5,17 Mrd.). Doch der Betriebsgewinn sank um 8 Prozent auf JPY 104,7 Milliarden (EUR 840 Mio.).

Das Zugpferd des Konzerns, Uniqlo, erzielte im Ausland zwar gute Ergebnisse, litt aber in Japan an den vergleichsweise milden Temperaturen im Winter. Die Winterkollektion stieß so auf weniger Interesse als erwartet. Die Marke, die vor allem auf Basics setzt, um "modisch Schritt zu halten", erzielt über 80 Prozent des Konzernumsatzes. Fast Retailing wird vom Milliardär Tadashi Yanai geführt.

Der Auslandumsatz von Uniqlo stiegen im Jahresvergleich um 13 Prozent und der Gewinn in ähnlichem Umfang. In Japan hingegen ergab sich mit einem vierprozentigen Umsatzrückgang ein Gewinneinbruch um 30 Prozent.
In Europa erzielte der Sponsor der Tennisstars Roger Federer und Kei Nishikori "ein starkes Umsatz- und Gewinnwachstum". Im ersten Quartal des Geschäftsjahrs eröffnete Uniqlo zudem die erste Adresse in den Niederlanden. Doch verwies das Label darauf, dass die "bislang dynamische Geschäftstätigkeit in Frankreich in diesem Winter aufgrund des warmen Winters und der politischen Instabilität des Landes eher schwach ausfiel".

Bei den Marken Comptoir des Cotonniers und Princesse tam.tam ist die Stimmung immer noch trüb: Fast Retailing ließ verlauten, dass der Gewinnrückgang bei Comptoir des Cotonniers höher ausfiel als erwartet, was zu Verlusten führte. Und bei Princesse tam.tam erhöhte sich das Defizit. Eine Kehrtwende scheint bei beiden Marken nicht in Sicht und wird auch im Gesamtjahr 2018/2019 nicht erwartet.

Das weltweite Verkaufsnetz von Fast Retailing umfasst fast 3500 Verkaufspunkte, einschließlich aller Marken und Franchisenehmer. Im Onlinehandel ist die Entwicklung zufriedenstellend, in Japan stieg der Umsatz in dieser Sparte im Vergleich zum Vorjahr um 31 Prozent.

Der Konzern, zu dem auch die Marke GU hlt, hält an den bisherigen Prognosen fest. Der anvisierte Reingewinn für das Geschäftsjahr beträgt JPY 165 Milliarden (EUR 1,32 Mrd.), was einem neuen Rekord entspräche, der prognostizierte Umsatz liegt bei JPY 2300 Milliarden (EUR 18,46 Mrd., bzw. +8 Prozent) und der Betriebsgewinn soll sich auf JPY 270 Milliarden (EUR 2,17 Mrd., +14 Prozent) belaufen.
 

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