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Fast Retailing: Trostlose Quartalsergebnisse trotz Erholung bei Uniqlo

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
10.07.2020
Lesedauer
2 Minuten
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Im Vorfeld rechneten Branchenbeobachter damit, dass Fast Retailing am Donnerstag sowohl gute als auch schlechte Nachrichten präsentiert. Mit der Erholung des Uniqlo-Umsatzes in Japan im Juni war diese Erwartung in der Tat zutreffend. Doch in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahrs machten sich die negativen Auswirkungen der Pandemie deutlicher bemerkbar als erwartet, besonders im dritten Quartal fiel das Ergebnis unter den Erwartungen aus.


Uniqlo


Aber zunächst zu den guten Neuigkeiten: Der vergleichbare und Gesamt-Umsatz in den Uniqlo-Stores in Japan sowie im japanischen Webstore stieg im Juni um 26,2 Prozent.

Wie oft mit Uniqlo war das Wetter an diesem Erfolg beteiligt, das Unternehmen berichtet über eine "erhöhte Nachfrage bei den Sommerkollektionen, mit Temperaturen die seit Beginn des Monats über den Vorjahreswerten lagen".

Weiter trug die Jubiläumsaktion von Uniqlo zum guten Ergebnis bei, wie auch die Eröffnung zwei bedeutender Stores. Uniqlo Harajuku wurde am 5. Juni eröffnet und der größte Flagship Store in Japan, Uniqlo Tokio, öffnete seine Türen am 19. Juni. Beide Verkaufsstellen sind so konzipiert, dass die Kunden das LifeWear-Kleidungskonzept und die entsprechenden Produkte optimal erleben können.

Es ist auch anzunehmen, dass die während des Lockdowns aufgestaute Nachfrage und der Verkauf der Airism-Gesichtsmasken dem Juni-Umsatz zuträglich waren. Alles in allem sehr gute Ergebnisse, wenn man berücksichtigt, dass sechs Stores Ende Juni noch immer geschlossen waren und 143 Verkaufsstellen aufgrund der Covid-19-Pandemie ihre Öffnungszeiten im Berichtsmonat verkürzt hatten.

Nun zu den Ergebnissen der ersten neun Monate des Jahres. Von September 2019 bis Mai 2020 fiel der Umsatz um 15,2 Prozent auf JPY 1,545 Billionen (EUR 12,7 Milliarden). Im Vorjahr hatte sich ein Plus von 7 Prozent ergeben. Der Betriebsgewinn sank um 45,6 Prozent auf JPY 132,38 Milliarden (EUR 1,10 Mrd.) und der Reingewinn um 47,4 Prozent auf JPY 91,4 Milliarden (EUR 757 Mio.).

Für das dritte Quartal waren Analysten von einem Gewinneinbruch um 90 Prozent und einem dennoch positiven Wert von JPY 6,26 Milliarden (EUR 52 Mio.) ausgegangen. In Wirklichkeit fielen die Ergebnisse aber noch schlechter aus. Das Unternehmen veröffentlicht keine separaten Quartalszahlen, doch schätzt es den Nettoverlust für das dritte Quartal auf fast JPY 10 Milliarden (EUR 83 Mio.).

Es ist offensichtlich, dass das Unternehmen im dritten Quartal unter den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie litt. Der Umsatz von Uniqlo Japan ging um 36 Prozent zurück und der Betriebsgewinn schwand um 74 Prozent. In allen wichtigen internationalen Märkten ergaben sich ebenfalls Verluste.

Das Unternehmen korrigierte seine Umsatz- und Gewinnprognose für das laufende Jahr (Stichtag: 31. August) nach unten. Es geht davon aus, dass der Umsatz um 13 Prozent auf JPY 1,99 Billionen (EUR 16 Mio.) sinkt, was unter der bisherigen Prognose von einem 8,8-prozentigen Rückgang liegt. Der Reingewinn soll um 48,8 Prozent auf JPY 85 Milliarden (EUR 700 Mio.) abnehmen, zuvor rechnete das Unternehmen mit einem Rückgang um 39 Prozent.

Dennoch zeichnet sich das Bild eines Unternehmens ab, das (unter normalen Umständen) sowohl im Heimmarkt als auch im Ausland gedeihen kann und es ist anzunehmen, dass es wieder auf Kurs kommt, sobald sich die Situation normalisiert.

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