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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
07.03.2021
Lesedauer
3 Minuten
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Femme fatale bei Jil Sander, olympische Skifahrerin bei Thom Browne

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
07.03.2021

Traum oder Wirklichkeit? Die Bilder, die von den Designern am Sonntag veröffentlicht wurden, waren atemberaubend in ihrer Schönheit und enthüllten faszinierende und begehrenswerte Kollektionen. Sowohl Jil Sander mit seinen flüchtigen und geheimnisvollen Silhouetten als auch Thom Browne mit seinem sportlichen und traumhaften Märchen haben an diesem siebten Tag der virtuellen Pariser Modewoche mit zwei sehr verführerischen Videos die Aufmerksamkeit der Modewelt auf sich gezogen.


Ein von Lucie und Luke Meier kreierter Look - Jil Sander

 
In dem am Sonntagmorgen präsentierten Kurzfilm von Jil Sander, das kürzlich erst von der italienischen Modegruppe OTB übernommen wurde, geht es vor allem um Sensationen. Die Textur des Bildes schafft eine einnehmende und geheimnisvolle Atmosphäre. Die von Stephen Kidd, u.a. Autor des Spots "Dior J'adore", gefilmten Frauen treten zwischen Licht und Schatten auf, ihre Gesichter sind die meiste Zeit verborgen.

Mit langen Stiefeln aus Nappaleder und behandschuhten Armen aus demselben geschmeidigen Material schreitet die von Lucie und Luke Meier erdachte mondäne Dame in fließenden langen Kleidern mit schlichtem Design allein durch die Räume ihres leeren Hauses.

Sie trägt kompakte, gerade geschnittene Woll- und Ledermäntel, Anzüge mit tadellosen Schnitten, plissierte Seidenhemden oder spitzenbesetzte Kleider. Alles in einer Palette von zarten Farbtönen: Creme, Puder, Mauve, Flieder, Kardamom.
 
Alles wirkt sehr haptisch. Geknitterter, plissierter Stoff, Stickerei, Pelz, Fransenblumen auf einem gestrickten Stoff. Die Kamera konzentriert sich auf Details, die in Großaufnahme gezeigt werden: die Verarbeitung eines Kleidungsstücks, die Materialien, ein sich bewegendes Körperteil und vor allem der Schmuck, der in dieser Saison besonders wichtig ist. So wie weiße Perlenstränge, die den ganzen Oberkörper wie ein kostbarer Brustpanzer bedecken, und Colliers aus groben Ketten.


Ski-Olympiasiegerin Lindsay Vonn als Schneekönigin - ph Jonathon Zadrzynski - Thom Browne Inc

 

Szenenwechsel bei Thom Browne, der uns wie gewohnt in seine märchenhafte Welt durch einen Schwarz-Weiß-Film mit Retro-Hollywood-Melancholie eintauchen lässt. In einer Landschaft aus Tannenbäumen und schneebedeckten Bergen sucht eine Prinzessin mit langen blonden Zöpfen nach dem Weg, der sie nach Hause führt, begleitet von kleinen Strichmännchen, deren Silhouette sich in Form von Stickereien oder Prints in der gesamten Kollektion immer wieder findet.
 
Da die gesamte Kollektion in Schwarz und Weiß gehalten ist, stechen die gold funkelnden Stiefel und ein Satchel deutlich hervor. Die Schneekönigin hat sich ein langes, drapiertes Kleid aus goldenem Satin über einen Anzug mit Fliege gestülpt, ebenso wie einen voluminösen Steppmantel mit einer majestätischen Schleppe. Nach einem herzzerreißenden Abschied von den kleinen Gebirgsbewohnern klettert sie in ihren Hubschrauber.
 
Die Landung erfolgt wenige Minuten später auf dem Gipfel eines verschneiten Weges am Mount Hector in Kanada. Der Star des von Clarissa Gallo gedrehten Films ist Lindsey Vonn, die amerikanische Ski-Olympiasiegerin. Sie schlüpft aus ihrem Kleid und rast mit Helm und Handschuhen und in einem eleganten Thom Browne-Outfit mit Skiern an den Füßen in einem atemberaubenden Riesenslalom davon.

Der Designer hatte die geniale Idee, seine männlichen und Weiblichen Models mitten im Schnee zu platzieren, sodass sie den Blick der Skifahrerin bei jeder Kurve kreuzen. Ihre Gesichter sind durch eine Art Fechtmaske verdeckt, sie sind alle schwarz gekleidet, tragen raffinierte viktorianische Outfits mit Mary-Poppins-Stiefeln oder Bergschuhen mit Steigeisen.


Ein Look mit den Logos der Olympischen Winterspiele - ph Jonathon Zadrzynski - Thom Browne Inc



Kleider und Röcke werden mit Petticoats getragen, bestickte Korsetts formen die Taille. Definierte Silhouetten sind das Ergebnis einer raffinierten Konstruktion mit einem Materialmix aus Taft, Seide, Baumwolle, Wolle und formgebenden Nähten, in einem gekonnten Spiel aus Drapierungen und Falten. Riesige Knoten, Puffärmel und zarte Stickereien zeichnen diese Looks im Stil des 19. Jahrhunderts aus.

Bemerkenswert sind auch die handgestrickten Pullover mit übertriebenen Proportionen und die Wolljacken und -kleider, die mit Aufnähern mit den Logos der verschiedenen Städte, in denen die Olympischen Winterspiele stattfanden, versehen sind: Chamonix, Lake Placid, Oslo, Salt Lake City, Sapporo, Albertville, Turin, Cortina d'Ampezzo...

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