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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
11.09.2022
Lesedauer
4 Minuten
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Fendi feiert mit Marc Jacobs ein Vierteljahrhundert seiner Baguette-Tasche

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
11.09.2022

Im Zweifelsfall sollte man zusammenarbeiten. In einer Ära, die von Mode-Kollaborationen geprägt ist, hat Fendi das verstanden. So verbeugten sich gleich vier Designer und ein Model nach der fulminanten Laufstegshow des Hauses am Freitagabend in New York.


Fendi - Frühjahr/Sommer 2023 - Womenswear - New York - © PixelFormula


Kim Jones, der Designer der Damenmode des Hauses, eröffnete die Show, indem er einen riesigen beigen Vorhang im Hammerstein Ballroom auf magische Weise fallen ließ und einen gewaltigen Spiegel enthüllte, in dem sich die prächtige Kollektion reflektierte, die von seinem ehemaligen Teamkollegen Marc Jacobs entworfen wurde.

Die Modenschau feierte das 25-jährige Jubiläum von Fendis ikonischer "Baguette"-Tasche, deren Schöpferin Silvia Fendi sich am Ende der Show an der Seite ihrer Tochter Delfina Delettrez beim Publikum bedankte. Dann wandten sich die vier Designer dem ikonischen Supermodel und neuen Gesicht der Baguette, Linda Evangelista, zu, die in ein riesiges Kleid aus Seidentaft gehüllt war. Mit einer silberbestickten Baguette-Tasche am Arm war dies ihr erster Auftritt auf dem Laufsteg seit sechs Jahren, nachdem sie sich aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen hatte, um sich von einer angeblich seltenen Reaktion auf das als CoolSculpting bekannte Fettverflüssigungsverfahren zu erholen.

Auf dem Laufsteg feierte Jacobs das Vierteljahrhundert der Handtasche mit mehreren Nerzparkas, die mit übergroßen Baguette-Taschen ausgestattet waren. Ein Model trug die Baguette sogar als Schulterpolster aus türkisfarbener Seide. Miniatur-Baguettes mit den charakteristischen Schnallen mit umgekehrtem "F" schwangen an Miniketten über Militärröcken, andere wurden als Gürteltaschen neu interpretiert.


Fendi - Frühjahr/Sommer 2023 - Womenswear - New York - © PixelFormula


Der amerikanische Designer ließ auch zahlreiche Elemente aus seiner eigenen Welt – von Vintage-Inspirationen bis hin zu seinem Hang zur Ironie – in die Kollektion einfließen, wie zum Beispiel die langen Sweatshirts aus geripptem Nerz, die zu halbdurchsichtigen Röcken getragen wurden. Marc Jacobs spielte auf humorvolle Weise mit dem Fendi-Logo – seine letzten Models sahen aus wie verrückte, pelzbedeckte Herzoginnen, eine von ihnen war in eine zehn Meter lange Pelzstola gehüllt, die unter dem Applaus des Publikums über den Boden des Ballsaals geschleift wurde.

In dieser gemischten Kollektion waren Marc Jacobs' Glanzstücke zweifellos die Parkas aus geschorenem Pelz, die Skijacken und die Bomberjacken, wobei letztere oft mit Miniröcken aus metallischer Spitze getragen wurden. Die gesamte Atmosphäre war martialisch und gleichzeitig extrem opulent. Angefangen bei Bella Hadid, die einen türkisfarbenen Jumpsuit trug, dessen Reißverschluss bis zum Bauchnabel geöffnet war, dazu die passenden Accessoires.

Kurzum, eine clevere und intelligente Zusammenarbeit, die die DNA von Fendi erweitert und dem schnell wachsenden Label mit Sicherheit zu neuen Fans verhelfen wird. Schließlich ist Kim Jones ein Spezialist für erfolgreiche Kooperationen – als Leiter der Herrenkollektionen von Dior hat er bereits mit Shawn Stussy, dem Künstler KAWS, dem Punk-Star Raymond Pettibon und der berühmten Schmuckdesignerin Yoon Ahn zusammengearbeitet.

"Kim hat mich ursprünglich gebeten, eine Kapsel zu entwerfen, aber daraus ist mehr geworden", erklärt der bärtige Jacobs, der bereits mit Jones zusammengearbeitet hatte, als sie die Abteilungen für Damen- bzw. Herrenmode bei Louis Vuitton leiteten.


Fendi - Frühjahr/Sommer 2023 - Womenswear - New York - © PixelFormula


"Das Faszinierende an diesem Projekt war, dass ich Kims Arbeit von Vuitton her gut kannte, aber ich habe mir erst einmal angeschaut, was er bei Fendi gemacht hat, bevor ich mir überlegte, was ich über die Marke sagen wollte", fügte Jacobs hinzu, während sich eine Meute von Paparazzi im Backstage-Bereich um Fotos balgte.

Der Abend wurde zu einer Wiedervereinigung der Supermodels, als Kate Moss, Amber Valletta und Christy Turlington für Fotos mit LVMH-Chef Sidney Toledano und Fendi-CEO Serge Brunschwig posierten. Kurz darauf erschienen auch Kim Kardashian und Winnie Harlow.

Mehrere Designer – von Zac Posen bis Tommy Hilfiger –  waren ebenfalls gekommen, um der italienischen Marke zu huldigen, sowie der Bürgermeister von New York Eric Adams, der die 141 Shows umfassende Saison am Donnerstagabend mit einer Cocktailparty in seinem Amtssitz Gracie Mansion eröffnete.

Die ganze Stadt scheint von der Mode eingenommen zu sein: In Soho gaben Arbeiter einer riesigen Plakatwand mit der Aufschrift "Fendi Roma" den letzten Schliff. In zahlreichen Bushaltestellen liefen Videos von Marken, die an diesem Wochenende ihre neuesten Kollektionen präsentierten, darunter auch die neue "Cara Loves Karl"-Kapsel, die am Montag im Rahmen einer Penthouse-Party im obersten Stockwerk eines Wolkenkratzers aus den 1920er Jahren in der Wall Street enthüllt wird.

Auch Fendi weiß, wie man eine Party schmeißt und verursachte ein Verkehrschaos in der Lafayette Street, wo eine Dinnerparty stattfand, und einen Tumult in der Ludlow Street bei der Afterparty im Soho House Lower East Side.

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