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Veröffentlicht am
15.09.2022
Lesedauer
3 Minuten
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Fokusthemen Solidarität und Nachhaltigkeit - das war die Berlin Fashion Week

Veröffentlicht am
15.09.2022

Die Berlin Fashion Week Frühjahr/Sommer 2023 versammelte in diesem Jahr an fünf Tagen vom 5. bis 10. September 36 Runway Shows, 25 multidisziplinäre Ausstellungen und Installationen sowie zwei Konferenzen mit mehreren Talk- und Panel-Formaten. Zum zweiten Mal setzte die deutsche Hauptstadt ein Zeichen der Solidarität in Kriegszeiten und bot ukrainischen Designern eine Bühne.

Die Berliner Fashion Week Frühjahr/Sommer 2023 fand erstmals im neuen Hotel Telegraphenamt statt. - MBFW


"Die Berlin Fashion Week hat Berlin noch stärker als nachhaltige und solidarische Modehauptstadt positioniert. Berlin zeigt, wie Mode auch in Zeiten politischer Herausforderungen die drängenden Fragen unserer Zeit adressieren kann. Mit Modenschauen, die den Zeitgeist und die Avantgarde widerspiegeln, gut besuchten Diskussionsformaten, Empfängen und mode- und kunstübergreifenden Formaten zog sie nationale wie internationale Besucher:innen an", resümiert der Berliner Staatssekretär für Wirtschaft Michael Biel.

Auch in Zukunft wolle man das Engagement zugunsten ukrainischer Designer fortsetzen, so Biel. Designer aus der Ukraine erhielten in Berlin zum zweiten Mal eine Bühne. Nach der Präsentation von Jean Gritsfeldt in der vergangenen Saison zeigte er diesmal eine Kollektion im Rahmen des Berliner Salon. Die ukrainische Designerin Bobkova stellte ihre minimalistische Kollektion auf der Mercedes-Benz Fashion Week vor.

Auch das über drei Tage laufende Nachwuchsformat Neo.Fashion. setzte auf dem Runway und im Showroom ein Zeichen der Solidarität. Die Neo.Fashion. bat in den Reinbeckhallen fünf Jungdesigner aus Äthiopien, sechs Designern der Ukrainian Fashion Week und zwei Graduierten der Universität Kiew eine Bühne.

Zum Auftakt der Modewoche lud Staatssekretär Michael Biel stellvertretend für die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und in Kooperation mit dem Fashion Council Germany in das Restaurant Borchardt zum offiziellen Eröffnungsempfang.

Der von Christiane Arp und Marcus Kurz initiierte Berliner Salon im Kulturforum am Potsdamer Platz brachte 30 Designer und 24 Alumni zusammen, die jeweils zwei Entwürfe präsentierten. Zu den Ausstellenden gehörten Marken wie Mykita, Odeeh und Tsatsas, aber auch Newcomer wie Atelier Balagans und Studierende der Universität der Künste Berlin.

Neben den acht Schauen der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin in der neuen Location im Hotel Telegraphenamt präsentierten sich zahlreiche Designer off-site. So zeigte das Label Susumu Ai seine von japanischen Schnitten und Stoffen inspirierten Entwürfe im Samurai Museum Berlin, während William Fan für seine Kollektion den Club The Tunnel zwischen den Bahngleisen des Potsdamer Platzes wählte.

Marc Cain lud zu einem Dinner im Café am Neuen See ein und Dawid Tomaszewski präsentierte über den Dächern Berlins im Baret auf dem Dach des Humboldt Forums. Die Jungdesignerin Rosa Marga Dahl zeigte mit ihrem Label SF1OG in der Feuerle Collection eine Kollektion.

Neben ästhetischen Highlights adressierten diverse Formate im Rahmen der Berliner Modewoche die drängenden Fragen unserer Zeit an die Modeindustrie. So wurden bei 202030 - The Berlin Fashion Summit mit Vortragenden wie Friederike von Wedel-Parlow vom Beneficial Design Institute und Delphine Williot vom Fashion Transparency Index die Herausforderungen einer umweltbewussten Transformation der Modeindustrie diskutiert.

Mit dem Relaunch der von Orsola de Castro und Filippo Ricci im Rahmen der London Fashion Week gegründeten Estethica, wurden in Form einer Ausstellung und Talks Lösungsansätze für nachhaltige Modeproduktion präsentiert.

Der Nachwuchs der Berlin Fashion Week wurde mit mehreren Preisen geehrt: Der Fashion Council Germany und Ugg verliehen den mit 20.000 Euro dotierten Rising Voices Award an Milk of Lime, die mit ihrem Upcycling-Konzept eines Ugg Boots überzeugten.

Der ebenfalls mit 20.000 Euro dotierte "Berlin, Berlin Prize" von Highsnobiety ging an Gerrit Jacob, der nach seinem Studium am Central Saint Martins College und Arbeit bei Balenciaga, Gucci, Martine Rose und Yeezy im vergangenen Jahr sein eigenes Label in Berlin gründete.

Bei der Neo.Fashion. wurden Preise für Innovation an Antonia Dannenberg (Hochschule Niederrhein), Best Design an Max Tautorus (HAW Hamburg) und Sustainability an Nanyi Li (Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle) vergeben.

Der vom SDBI verliehene European Fashion Award FASH ging an Viola Schmidt von der Hochschule Reutlingen, Idan Yoav von der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, und Lihi Mendel, ebenfalls Weißensee.

Die nächste Saison der Berlin Fashion Week findet vom 17. bis 21. Januar 2023 gemeinsam mit den Modemessen der Premium Group statt.
 
 

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