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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
07.06.2021
Lesedauer
3 Minuten
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Französischer Modeverband führt zwei digitale Tools zur Erfassung der Umweltauswirkungen ein

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
07.06.2021

Die Fédération de la Haute Couture et de la Mode, der französische Modeverband, hat zwei neue digitale Messinstrumente vorgestellt, mit denen die Modehäuser, die an der nächsten Runway-Saison für Damenmode im September teilnehmen, ihre ökologischen Auswirkungen ermitteln können.

Die digitalen Tools werden rechtzeitig zur diesjährigen Fall Fashion Week einsatzbereit sein - Shutterstock


Der in Paris ansässige Verband beauftragte die internationale Beratungsfirma PricewaterhouseCoopers (PwC) mit der Entwicklung der beiden Tools, die zum Teil von DEFI, der halbstaatlichen französischen Fördergruppe für Mode, finanziert wurden. Beide werden zur Pariser Modewoche in diesem Herbst, die von Montag, 27. September, bis Dienstag, 5. Oktober, läuft, voll einsatzfähig sein.
 
Ein erstes Element bietet jedem teilnehmenden Haus die Möglichkeit, im Vorfeld der Organisation seiner Veranstaltung – ob Runway-Show, Life-Präsentation oder Showroom – die beste Auswahl an Dienstleistern zu berechnen, um die Umweltbelastung zu reduzieren und die sozialen Auswirkungen zu optimieren.

PwC bündelte hierfür die Expertise seiner Teams für nachhaltige Entwicklung, der Data-Analytics-Teams und des PwC Experience Centers und arbeitete eng mit dem Verband zusammen. Das Ziel: 120 KPI aus quantitativen und qualitativen Daten der Modehäuser zu berechnen.
 
In Paris gehörten dem Lenkungsausschuss der Fédération der Showproduzent Bureau Bétak, die Presseagentur DLX und das Palais de Tokyo an, wo die Organisation "Sphere", ihren Inkubator für junge Talente, veranstaltet. Der Hauptvorstand der Fédération setzt sich aus Führungskräften der wichtigsten französischen Modekonzerne zusammen – wie LVMH, Kering, Chanel und Hermès.


Die nächste Pariser Modewoche findet im Juni statt und widmet sich der Herrenmode. Auf dem Programm stehen Hochkaräter wie Louis Vuitton, Dior und Yohji Yamamoto - Foto: Dior Homme - Herbst/Winter 2021 - Menswear - Paris - © PixelFormula


"Alle Akteure des Ökosystems waren an der Entwicklung beteiligt: Häuser aller Größen, Produktionsagenturen, Presse- und Kommunikationsagenturen, Modelagenturen, die wichtigsten Orte, an denen PFW-Events stattfinden, Institutionen. Das Projekt wurde 2020 entwickelt, Anfang 2021 getestet und wird im September 2021 voll einsatzfähig sein", so der Verband unter Leitung seines Executive Vice President Pascal Morand in einer Mitteilung.
 
Morand stellte das Projekt am Freitag, den 4. Juni, dem Vorabend des World Environment Day, vor. Damit ist Paris die erste Modehauptstadt, die diese Art von Service für Modehäuser anbietet. Insgesamt werden rund 80 Häuser während der Modesaison in diesem Herbst in der Stadt Catwalk-Shows, Präsentationen, Phygital-Events oder Modevideos zeigen.
 
Modewochen weltweit werden sich ihrer Auswirkungen auf die Umwelt zunehmend bewusst, zumal Tausende von Teilnehmern – Models, Fotografen, Haar- und Make-up-Künstler, Zeitschriftenredakteure, Influencer und Einkäufer – in jede der vier großen internationalen Hauptstädte – London, Mailand, New York und Paris – einfliegen und in 12-stündigen Arbeitstagen ununterbrochen zwischen den Veranstaltungen unterwegs sind.

Eine weitere Neuheit ist ein Tool, das es den Häusern ermöglicht, das ökologische Design ihrer Kollektionen zu optimieren, indem sie die ökologischen und sozialen Auswirkungen auf ihre gesamte industrielle Wertschöpfungskette messen können.

Louis Vuitton - Herbst/Winter 2021 - Womenswear - Paris - © PixelFormula


Es wurde in Zusammenarbeit mit dem Institute Français de la Mode, der wichtigsten Modeschule der Stadt, entwickelt und vor seinem Einsatz mit mehreren freiwilligen Marken getestet. Auch hierbei bündelte PwC die Expertise der Teams für nachhaltige Entwicklung, der Datenanalyse-Teams und des PwC Experience Centers. Das technische Komitee setzt sich aus DEFI, der Fédération Française du Prêt-à-Porter Féminin, der Federation of Knitwear, Lingerie & Swimwear, Alliance du Commerce, Première Vision, ReFashion, Création & Image, IFTH, CETI und COFREET zusammen. Das Tool befindet sich seit Anfang 2021 in der Entwicklung, wird diesen Juni getestet und wird im September voll einsatzfähig sein.
 
Darüber hinaus setzt sich der Verband seit 2019 aktiv dafür ein, die Pariser Modewoche und die Haute-Couture-Saison der Stadt in Bezug auf den Transport klimaneutral zu gestalten. Seit Januar 2020 nutzt der Verband eine Flotte von emissionsfreien DS Automobilen als offizielles Transportmittel für die Laufsteg-Saison. Die Shuttle-Busse und Scooter der Pariser Modewoche sind vollständig elektrisch.
 
Um den Reiseverkehr innerhalb der Stadt zu reduzieren, hat der Verband dazu beigetragen, einen gemeinsamen Raum im Palais de Tokyo einzurichten, in dem bei jeder PFW mehr als ein Dutzend Veranstaltungen stattfinden. Dies wird auch im September 2021 fortgesetzt. Der im Paris Fashion Week Center im Palais de Tokyo anfallende Abfall wird zudem zu 100 % recycelt und wiederverwertet.

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