Furla erzielt 2017 einen Umsatz von fast 500 Mio. Euro

Die italienische Lederwaren- und Accessoire-Marke Furla wächst weiter und schloss das Geschäftsjahr 2017 mit einem kräftigen Umsatzanstieg und fast 500 Millionen Euro ab.

Alberto Camerlengo, CEO der Furla Group
 
Der Umsatz des Konzerns zu konstanten Wechselkursen betrug 499 Millionen Euro, ein Plus von 20 % (+ 18,3 % zu aktuellen Wechselkursen). Die Profitabilität stieg ebenfalls deutlich an, mit einem Wachstum von 34,1 % gegenüber 2016.
 
In einer Pressemitteilung hob Furla hervor, dass die Performance vor allem auf einen starken Anstieg der vergleichbaren Einzelhandelsumsätze zurückzuführen sei.
 
Geografisch gesehen hat sich der Umsatz in der Region Asien-Pazifik gegenüber dem Vorjahr verdoppelt und macht nun 24 % des Umsatzes von Furla aus. In der Region EMEA, die 46 % des konsolidierten Umsatzes von Furla ausmacht, wuchs die Gruppe um 12,9 %. Japan legte um 15,4 % und die USA um 9,6 % zu.
 
Was die Vertriebskanäle anbelangt, so stieg der Anteil der Einzelhandelsumsätze im Jahr 2017 auf 70 % des Gesamtumsatzes, während die Umsätze im Travel Retail ebenfalls um 14,5% stiegen. Die in Bologna ansässige Gruppe ist bestrebt, ihre kommerzielle Organisation zu stärken: Im Jahr 2017 übernahm Furla die direkte Kontrolle über den Vertrieb in Australien und Portugal, und im ersten Quartal 2018 plant sie die Eröffnung neuer, direkt geführter Geschäfte in den USA, Deutschland und der Tschechischen Republik.

Furlas Marketingplan 2018 sieht Investitionen über alle Kanäle hinweg vor, vom E-Tail über Schaufenster bis hin zur Werbekommunikation.

Die Gruppe wurde für 2018 mit dem Preis "Top Employers Italy" ausgezeichnet und ist in rund 100 Ländern mit 467 Monobrand Stores präsent: 253 davon sind direkt betrieben, 177 sind Franchise-Unternehmen und 37 davon sind Travel Retail Geschäfte.

Übersetzt von Felicia Enderes

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