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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
24.07.2019
Lesedauer
3 Minuten
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Fusionen und Übernahmen in der Luxusbranche stiegen 2018 um 22 Prozent

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
24.07.2019

Die Luxusindustrie ist für Investoren so attraktiv wie eh und je. Dies geht aus der vierten Ausgabe des vom Beratungsunternehmen Deloitte veröffentlichten Berichts "Global Fashion & Luxury Private Equity and Investors Survey 2019" hervor. Im vergangenen Jahr wurden demnach 265 Fusionen und Übernahmen getätigt, 47 mehr als im Vorjahr. Daraus ergibt sich ein Wachstum um 22 Prozent.


Der Bericht analysiert die Entwicklung der Übernahmen in der Luxusbranche - Deloitte


In der Modebranche hallte im Jahr 2018 insbesondere die Übernahme des italienischen Modehauses Versace durch den amerikanischen Konzern Michael Kors nach, der neu als Capri Holdings zeichnet. Die Transaktion belief sich auf EUR 1,83 Milliarden. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass im Vorjahr nur relativ wenige Übernahmen in diesem Bereich stattgefunden hatten, genauer gesagt nur sieben mehr als 2016. Damals wurden 70 Übernahmen mehr registriert als 2015.

Ganz oben auf der Rangliste 2018 stehen Transaktionen in der Luxus-Hotellerie. Hier verzeichnete Deloitte mit 75 Geschäften 29 Übernahmen mehr als im Vorjahr. Mit Luxusgütern wurden im vergangenen Jahr 145 Transaktionen durchgeführt, 2017 waren es 134. 73 davon sind der Kategorie Bekleidung & Accessoires zuzuordnen (-4), 28 der Sparte Uhren & Schmuck (-1). Im Bereich Kosmetika & Parfums hingegen ergab sich mit einem Wert von 44 eine starke Zunahme um +16.

"Kosmetika & Parfums sowie Hotels waren die beiden interessantesten Investitionsobjekte im Jahr 2018. Auf Kosmetika & Parfums scheinen sich auch im laufenden Jahr zahlreiche Investitionsbemühungen zu konzentrieren, wie auch auf den Bereich Bekleidung & Accessoires. Dies zeugt von der Bedeutung der Luxusgüter für Investmentfonds", erklärte Elio Milantoni, Partner bei Deloitte Financial Advisory & Corporate Finance.
 
Rund 43 Prozent der Investmentfonds im Bereich Mode und Luxus ziehen es in Betracht, 2019 Vermögenswerte zu verkaufen. 70 Prozent der befragten Unternehmen gaben zudem an, weiter in diese Branche investieren zu wollen: 79 Prozent interessieren sich dabei für Kleidungs- und Accessoires- sowie Kosmetik- und Parfüm-Unternehmen, 36 Prozent davon für Uhren und Schmuck und 29 Prozent für den selektiven Vertrieb.

Laut den Erhebungen von Deloitte rechnen "die Investoren in den kommenden drei Jahren mit einem jährlichen Wachstum der Mode- und Luxusindustrie um 5 bis 10 Prozent". "Digitale Luxusartikel, Kosmetika & Parfüms sowie Möbel dürften dabei sehr stark "performen", und ein Jahreswachstum von mehr als 10 Prozent erzielen. Die Bereiche Bekleidung & Accessoires, Hotels und Restaurants befinden sich in der Konsolidierungsphase (mit einem erwarteten Jahreswachstum von 5 bis 10 Prozent. Fahrzeuge und Privatflugzeuge dürften an Interesse verlieren, während der Verkauf von Yachten, Schmuck und im selektiven Vertrieb stabil bleiben sollten".
 

Die 10 attraktivsten Luxuskategorien2018 - Deloitte


Neue und interessante Erkenntnis des Berichts ist das wachsende Interesse der Investoren für neue Technologien und digitale Entwicklungen in der Modebranche. Fast 43 Prozent der von Deloitte befragten Unternehmen gaben an, im laufenden Jahr möglicherweise in disruptive Technologien investieren zu wollen, um Synergien zu schaffen. Besonders im Visier: Internet, Big Data & Analytics, künstliche Intelligenz, Robotik und Blockchain.

"Das Interesse an digitalen Luxusprodukten nimmt trotz der Wachstumsperspektiven im Markt ab. Die aktuellen Investoren fühlen sich stärker von konsolidierten Branchen angezogen (Gastgewerbe, Mode), wobei sich neue Akteure stärker für experimentelle Luxusangebote interessieren", so der Bericht weiter.

Von einem geografischen Gesichtspunkt aus ist Europa die einzige Region, in der die Mode- und Luxus-Transaktionen 2018 deutlich zugenommen haben. Getragen durch das Wachstum im Hotelgewerbe verzeichnete dieser Bereich 41 Übernahmen mehr als im Vorjahr. In den verbleibenden Regionen wurden keine großen Veränderungen verzeichnet: Nordamerika und Nahost (-1 Transaktion), Asien/Pazifik (+2), Japan (+4). In den kommenden drei Jahren setzen Investoren hauptsächlich auf Asien und Nahost, um die Luxusindustrie anzukurbeln. Hier werden jährliche Zuwachsraten um rund 10 Prozent erwartet.

Der durchschnittlich für eine Übernahme/Fusion aufgewendete Betrag sank in der Mode- und Luxusbranche weiter, von 2017 bis 2018 um 12 Prozent auf USD 233 Millionen (EUR 209 Mio.). Die Investoren fokussieren weiterhin eher auf kleine Unternehmen. Bei 65 Prozent der Transaktionen handelte es sich um Marken, die zwischen USD 0 und 50 Millionen (EUR 0 bis 45 Mio.) Umsatz erzielten. Diese Kategorie machte im Vorjahr lediglich 55 Prozent der Übernahmen aus. Mittelgroße Unternehmen mit einem Umsatz von USD 50 bis 250 Millionen (EUR 45 bis 225 Mio.) verloren an Interesse (-25 Prozent). Dieselbe Entwicklung ist auch bei großen Marken bemerkbar (-22 Prozent). Der Trend dürfte sich im laufenden Jahr weiter verstärken.

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