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Veröffentlicht am
02.09.2020
Lesedauer
2 Minuten
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Galeria Karstadt Kaufhof: Gläubiger stimmen für Insolvenzplan

Veröffentlicht am
02.09.2020

Galeria Karstadt Kaufhof bekommt noch eine Chance. Die Gläubigerversammlung des Warenhauskonzerns hat am Dienstag dem von der Unternehmensführung unter Aufsicht des Sachwalters Frank Kebekus erarbeiteten Insolvenzplan zur Rettung des Traditionsunternehmens zugestimmt.
 

Galeria Karstadt Kaufhof: Glübiger stimmen für Sanierungsplan - DR

 
Damit Galeria Karstadt Kaufhof diesen Neuanfang gehen kann, fordert die Unternehmensführung von Vermietern, Lieferanten und anderen Gläubigern, auf einen Großteil ihrer Forderungen an den Warenhauskonzern zu verzichten.
 
In einem nach dem Ja der Gläubiger verschickten Mitarbeiterbrief sagte der Chef des Warenhauskonzerns Miguel Müllenbach: "Der heutige Tag ist der Startschuss für einen Neuanfang, denn unser Unternehmen hat jetzt wieder eine gesunde Basis und die Aussicht auf eine sichere Zukunft."

Durch das Ja der Gläubiger würden weit mehr als 16 000 Arbeitsplätze bei Galeria Karstadt Kaufhof erhalten bleiben, so Sachwalter Frank Kebekus. Wäre der Plan abgewiesen worden, hätte dem Warenhausriesen die sofortige Liquidation gedroht und damit der Verlust aller Arbeitsplätze.

Für die Gläubiger bedeutet der Beschluss jedoch der Verzicht auf einen Großteil des Geldes, das ihnen der Warenhauskonzern noch schuldet. Insgesamt müssen die Lieferanten, Vermieter und sonstigen Gläubiger auf mehr als zwei Milliarden Euro verzichten.
 
Die unbesicherten Gläubiger erhalten rund 100 Millionen Euro vom Eigentümer René Benko zurück, was einer Quote von fünf Prozent entspricht.

"Ohne die finanzielle Unterstützung durch unseren Eigentümer Signa wäre diese Rettung nicht möglich gewesen", so Müllenbach.

Das Insolvenzfahren soll nach den Plänen der Unternehmensführung noch in diesem Monat abgeschlossen werden. Durch den Beschluss bestehe eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass das Insolvenzverfahren schon Anfang Oktober erfolgreich beendet werden könne.
 
"Wir werden dann stärker und besser aufgestellt sein als vor der Corona-Krise, die voraussichtlich schon im Herbst noch einige Unternehmen in Schieflage bringen wird, die sich, anders als wir, hoch verschuldet haben", so Müllenbach.
 
Auch für die von der Schließung bedrohten Filialen gebe es noch Hoffnung.
 
"Aktuell sollen 47 von 171 Filialen geschlossen werden. Damit bleiben deutlich mehr als zwei Drittel der Warenhäuser erhalten, und es gibt vielleicht noch eine Hand voll, wo dass allerletzte Wort noch nicht gesprochen ist", so Kebekus.

Fast 50 Warenhäuser stehen jedoch weiterhin vor dem Aus, wodurch Arbeitsplätze von rund 5.000 Mitarbeiter betroffen sind.

Galeria Karstadt Kaufhof war durch die pandemiebedingte Schließung aller Filialen in eine schwere Krise geraten und hatte Anfang April Rettung in einem Schutzschirmverfahren suchen müssen. Das Unternehmen berichtete damals, es erwarte allein in diesem Jahr Umsatzverluste von einer Milliarde Euro.
  
Anfang Juli eröffnete das Amtsgericht Essen das Insolvenzverfahren von Galeria Karstadt Kaufhof und acht Tochterunternehmen.

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