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Reuters
Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
22.11.2019
Lesedauer
2 Minuten
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Gap übertrifft Gewinnerwartungen und hält an Plänen zur Abspaltung von Old Navy fest

Von
Reuters
Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
22.11.2019

Das Bekleidungsunternehmen Gap übertrifft die gedämpften Gewinnerwartungen im dritten Quartal knapp und bestätigt die Abspaltung von Old Navy von Gap mit Blick auf den Ausstieg von Old Navy aus China im Jahr 2020.


Gap Inc


Gap ernannte Robert Fisher vor zwei Wochen zum interimistischen Nachfolger von CEO Art Peck. Fisher ist ein Mitglied der Gründerfamilie. Das Unternehmen senkt seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr aufgrund der schwachen Kundenfrequenz und operativer Herausforderungen bei den Hauptmarken.

"Wir machen weiterhin Fortschritte auf dem Weg zur geplanten Abspaltung, die einen besseren Fokus bieten und ein weiterer Katalysator für den Wandel sein soll", so Fisher.

Das Unternehmen mit Sitz in San Francisco, das seit langem Wachstumsschwierigkeiten bei seinen beiden Flaggschiff-Marken bekundet, verzeichnete mit einem Nettoumsatz von USD 4 Milliarden (EUR 3,61 Mrd.) im dritten Quartal (Stichtag: 2. November) einen Rückgang um 2,2 Prozent. Dennoch schneidet der Konzern über den durchschnittlichen Umsatzerwartungen der Analysten laut IBES-Daten von Refinitiv von USD 3,96 Milliarden (EUR 3,58 Mrd.) ab.

“Wir sind mit den Ergebnissen im dritten Quartal nicht zufrieden und fokussieren darauf, die operativen Schwierigkeiten, die auf die Performance unserer Marken drücken, aggressiv anzugehen", so Fisher.

Gap erklärte weiter, das Unternehmen würde ab Anfang 2020 keine Old Navy-Bekleidung in China mehr verkaufen und sich stattdessen auf Nordamerika konzentrieren, um den Umsatz anzukurbeln.

Im Februar hatte der Konzern angekündigt, dass er die leistungsstärkere Tochtermarke Old Navy abspalten wolle, in der Hoffnung, dass sie als eigenständiges Unternehmen bessere Ergebnisse erzielen könne als die Gap-Gruppe.

Der Gewinn belief sich auf USD 0,53 (EUR 0,48) pro Aktie, die Analysten waren durchschnittlich von einem Wert von USD 0,51 (EUR 0,46) pro Aktie ausgegangen. Zu Beginn des Monats erklärte das Unternehmen, es rechne mit einem Gewinn zwischen USD 0,50 bis 0,52 (EUR 0,45 bis 0,47) pro Aktie.

Der Aktienkurs, der im Verlauf des Jahres um 37 Prozent eingebrochen ist, erholte sich nachbörslich um rund 3 Prozent.

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