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Veröffentlicht am
09.04.2020
Lesedauer
3 Minuten
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Gerry Weber: Corona-Pandemie bedroht Existenz

Veröffentlicht am
09.04.2020

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind für den gerade erst aus dem Insolvenzverfahren entlassenen Modehersteller Gerry Weber nach Einschätzung der Unternehmensführung existenzbedrohend.

Die Corona-Pandemie hat existenzbedrohende Auswirkungen auf Gerry Weber - Gerry Weber


"Bis Mitte März 2020 waren wir auf gutem Weg, unseren Auftritt und unsere Leistung im Markt künftig weiter zu verbessern. Dann erreichten uns mit aller Wucht der Ausbruch der Corona-Krise und die tiefgreifenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen daraus", so Gerry-Weber Vorstand Florian Frank.
 
Eine der größten Gefahren sei, dass die begonnenen Verhandlungen über ein zusätzliches Finanzierungsvolumen in zweistelliger Millionenhöhe für das angeschlagene Unternehmen nicht zu einem positiven Abschluss gelangen könnten, erklärt Frank weiter.

Gerry Weber hat in den vergangenen Wochen zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um sein Überleben zu sichern. Für die Mehrheit der Mitarbeiter wurde Kurzarbeit beantragt und mit allen Vermietern über Entlastungen bei den Mietkosten verhandelt. Mit den Lieferanten wurden Preisreduzierungen und Stornierungen besprochen und zum Teil bereits vereinbart.
 
Der Modehersteller erwartet, dass sich die Umsätze im Kernmarkt Deutschland auch nach der für Anfang Mai erhofften Wiedereröffnung der Läden nur schrittweise erholen werden. Gerry Weber reduzierte deshalb seine Umsatzerwartungen für das laufende Jahr von ursprünglich 370 bis 390 Millionen Euro auf nur noch 260 bis 280 Millionen Euro – ein Minus von fast 30 Prozent.
 
Im Rumpfgeschäftsjahr 2019, das den Zeitraum vom 1. April 2019 bis zum 31. Dezember 2019 abbildet, erzielte die Gerry Weber International AG einen Konzernumsatz in Höhe von 330,5 Millionen Euro.
 
Vergleiche mit dem Vorjahr seien nur bedingt möglich, da das Rumpfgeschäftsjahr 2019 einen Zeitraum von neun Monaten abbildet, während der Vorjahreszeitraum 2018/19 nur fünf Monate umfasst. Zudem berücksichtigt der Berichtszeitraum keine Geschäftszahlen des im Juli 2019 veräußerten ehemaligen Segments Hallhuber, das bereits im Vergleichszeitraum als nicht fortgeführter Geschäftsbereich ausgewiesen wird.
 
Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Konzern-EBITDA reported) war im Rumpfgeschäftsjahr 2019 insbesondere aufgrund der Sanierungserträge aus der quotalen Ausbuchung von Insolvenzverbindlichkeiten deutlich positiv. Es betrug 176,7 Millionen nach 7,6 Millionen Euro im Rumpfgeschäftsjahr 2018/19. Insgesamt begünstigten zu normalisierende Erträge saldiert mit entsprechenden Aufwendungen in Höhe von 145,0 Millionen Euro das EBITDA.
 
Unter Einbeziehung der Abschreibungen errechnet sich ein operatives Konzernergebnis (Konzern-EBIT reported) für das Rumpfgeschäftsjahr 2019 in Höhe von 130,0 Millionen Euro (Vorjahr: EUR -130,1 Mio.) und eine EBIT-Marge (reported) von 39,3 Prozent (Vorjahr: -60,4 Prozent). Insgesamt summierten sich die nicht operativen Aufwendungen und Erträge im Rumpfgeschäftsjahr 2019 auf einen positiven Wert in Höhe von 145,0 Millionen Euro (Vorjahr: negativer Wert in Höhe von EUR 118,0 Mio.)
 
Im Zuge der seit Herbst 2018 laufenden Neupositionierung und Sanierung von Gerry Weber hat das Unternehmen im Rumpfgeschäftsjahr 2019 174 seiner selbst betriebenen Verkaufsflächen weltweit geschlossen. Zuvor betrieb die Gerry Weber International AG mit Stand vom 31. März 2019 global 798 Verkaufsflächen in Eigenregie, Ende 2019 waren es 624.
 
Im Wholesale sank die Anzahl der Gerry Weber Franchise Stores und Shop-in-Shops im Zeitraum vom 31. März 2019 bis 31. Dezember 2019 von 2.437 auf 2.279. Im Rumpfgeschäftsjahr 2019 beschäftigte die Gerry Weber International AG im Durchschnitt 3.360 Mitarbeiter.
 
Gerry Weber geht aktuell davon aus, dass ab Anfang Mai 2020 im Kernmarkt Deutschland wieder mit geöffneten Läden im eigenen Retail gearbeitet werden kann und auch die Handelspartner wieder mit für den Publikumsverkehr geöffneten Ladenflächen arbeiten werden. Gleichwohl wird nur von einer schrittweisen Erholung der Umsätze ausgegangen.

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