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Giorgio Armani und YNAP enthüllen ihr "Vertriebsmodell der Zukunft"

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
25.07.2020
Lesedauer
3 Minuten
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Giorgio Armani sorgt mit einem Abkommen mit dem Onlinehandelsriesen Yoox Net-A-Porter (YNAP) für eine bessere Integration des Onlinestores des Luxushauses und dessen physischen Verkaufsstellen in der ganzen Welt.


Giorgio Armani


Die Geschäftsbeziehung der beiden Unternehmen überspannt bereits zwei Jahrzehnte, der Onlinestore von Armani wird seit langem von einem Tochterunternehmen von YNAP geführt und verwaltet.

Für die beiden Unternehmen kennzeichnet die neue Vereinbarung den Beginn einer "neuen Ära“. Der bis 2025 laufende Vertrag umfasst die Integration aller physischen und digitalen Verkaufskanäle des italienischen Modehauses. Diese dürfte bis 2022 abgeschlossen sein und ab dem darauffolgenden Jahr erste Früchte tragen. Armani-Kunden können so sowohl über die Online- als auch über die physischen Verkaufskanäle auf alle Produkte zugreifen. Für YNAP handelt es sich um einen großen Erfolg. Er widersetzt sich der verbreiteten Auffassung, dass bedeutende Unternehmen auch nach jahrelanger Zusammenarbeit mit Onlinehandelsexperten ihre digitalen Aktivitäten nun vermehrt intern abwickeln wollen.

Für Giorgio Armani scheint die Entscheidung nur logisch, da die Zusammenarbeit mit YNAP ganz offensichtlich fruchtbar und nachhaltig ist.

Marken aus allen Marktsegmenten versuchen schon seit geraumer Zeit, die Schranken zwischen Onlinehandel und physischen Verkaufskanälen einzureißen. Doch seit der Pandemie hat diese Integrationsstrategie zusätzlich an Bedeutung gewonnen, denn viele Kunden tätigen nun noch mehr Einkäufe online. So konnten verschiedene Marken feststellen, dass die Verwaltung ihrer Online- und Ladenbestände nicht ganz so effizient war, wie sie angenommen hatten.

Großes Wachstumspotenzial im Onlinehandel



Giorgio Armani und YNAP betonten die zahlreichen Vorteile, die die neue Partnerschaft bietet, so die Abfallreduzierung. "Falsche Lagerfehlbestände und aufgrund von separat geführten und erfassten Inventaren nicht verkaufte Produkte können so vermieden werden", erklärte der Präsident und CEO von YNAP, Federico Marchetti.

Während Armani und YNAP ihre neue Partnerschaft enthüllen, findet in der Luxusbranche ein großes Erwachen statt, hinsichtlich des sich im Onlinehandel offenbarenden Rückstandes. 2019 machten die digitalen Verkaufskanäle nur 12 Prozent des Umsatzes in der Branche aus, weit weniger als dies bei zahlreichen Marken im Einstiegs- und im mittleren Segment der Fall ist.

Am Mittwoch erklärte YNAP, dass "im heutigen Kontext und ganz besonders seit der COVID-19-Pandemie ein Umdenken in der Mode stattfinden muss. Die Technologie muss einen innovativeren Ansatz fördern. Sie kann eine direktere und persönlichere Beziehung zum Kunden ermöglichen, aber sie hilft uns auch dabei, die Erwartungen der Kunden zu verstehen, um ihnen über die Integration der physischen Verkaufsstellen und der Onlineshops eine große Vielfalt an Möglichkeiten zu bieten".


YNAP-CEO Federico Marchetti mit Giorgio Armani


Konkret werden die Bestellungen im Vertriebsnetzwerk von YNAP abgewickelt, wie auch über die Logistikzentren und Stores von Armani. "Mit Hilfe der Technologie haben die Kunden einen klaren Überblick über die vollständigen Kollektionen der Saison und können so auf ein breiteres Angebot zugreifen und alle in den Stores und Online verfügbaren Produkte kaufen", so das Onlinehandelsunternehmen.

Giorgio Armani ergänzt: "In den vergangenen Monaten habe ich das Geschäftsmodell der Armani Group überarbeitet. Dabei stützte ich mich auf einen Grundsatz, das mir am Herzen liegt: Weniger, aber besser. Ich möchte meine Kunden dazu anregen, nachhaltiger zu konsumieren, sich auf Authentizität und Wandel zu konzentrieren. Mit Yoox Net-A-Porter als Partner kann ich dieses Prinzip in ein neues Projekt für ein Multichannel-Einkaufserlebnis umwandeln, das eine persönlichere und direktere Beziehung zum Kunden ermöglicht. Der Onlinehandel und die physischen Verkaufsstellen stehen in einem dynamischen Gleichgewicht. Dies wird sich sehr positiv auswirken, nicht zuletzt für die Umwelt"

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