Givaudan hält an Ergebniszielen für 2020 fest

Der Schweizer Duft- und Aromahersteller Givaudan erzielt im dritten Quartal des Geschäftsjahrs mit 1,1 Milliarden Euro wechselkursbereinigt und bei gleichen Strukturen 5,7 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr. In Schweizer Franken betrug der Anstieg gar 7,7 Prozent. Der Konzern bestätigte außerdem seine Umsatzziele für das Jahr 2020.

Photo: Givaudan

"In Zusammenarbeit mit unseren Kunden setzen wir weiterhin erfolgreich Preissteigerungen durch, um den Anstieg unserer Einstandskosten zu kompensieren", erklärte das Unternehmen am Dienstag. "Givaudan hält an den Ergebniszielen für 2020 fest, und will die zukünftige Wertentwicklung auf profitables, verantwortungsbewusstes Wachstum abstützen."

Analysten gehen laut Reuters-Konsens davon aus, dass das Unternehmen insgesamt rund 1,1 Milliarden Euro umsetzte.

Givaudan und andere Branchengrößen wie Symrise in Deutschland und IFF mit Sitz in den USA haben mit steigenden Rohstoffkosten zu kämpfen. Außerdem müssen sie mit einem langsamen Wachstum bei großen Lebensmittelkonzernen umgehen, die wichtige Abnehmer sind. Sie versuchen, diese Entwicklung durch den vermehrten Einsatz natürlicher Zutaten entgegenzuwirken.

Bereinigt um Währungseffekte und Akquisitionen erzielte das Unternehmen mit Sitz in Genf in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres ein Wachstum um 3,5 Prozent auf 3,26 Milliarden Euro.

Der Konzern stellt unter anderem Duftstoffe für Parfüms und Zahnpasta her, aber auch Aromen für Limonade und Hühnergerichte. Givaudan will an seinen Wachstumszielen für 2020 festhalten. Dies bedeutet ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 4 bis 5 Prozent und einen freien Cashflow von 12 bis 17 Prozent des Umsatzes im Fünfjahresmittel. Weiter plant das Unternehmen, seine aktuelle Dividendenpolitik weiterzuführen.

Übersetzt von Aline Bonnefoy

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