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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
16.01.2020
Lesedauer
3 Minuten
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Givenchy: Looks für Oscar-Gewinner und Maharadschas

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
16.01.2020

Es ist stets wahnsinnig schwierig, vorauszusagen, wer welches Outfit zu den Oscars tragen wird. Doch eines ist sicher – kaum ein Filmstar wird besser aussehen als die Models in der jüngsten Givenchy-Show mit ihrem wundervollen Finale.


Givenchy - Herbst/Winter2020 - Menswear - Paris - © PixelFormula


Die Inspiration der bezaubernden Kollektion stammt vom Maharadscha von Indore, einem sagenhaft reichen indischen Herrschers, der nach einem Studium an der Universität von Oxford in den 1930er Jahren einen unvergleichlich kosmopolitischen Lebensstil pflegte. Der Maharadscha arbeitete mit Zeitgenossen wie Le Corbusier, Ruhlmann, Brancusi und Eileen Gray zusammen, um in seiner Heimat seinen Palast Manik Bagh zu erschaffen. Für seine erste Frau ließ er von Harry Winston und Chaumet Juwelen fertigen und er selbst wurde von Boutet de Monvel gemalt und von Man Ray in Gelatine-Drucken verewigt.

All dieser üppige Luxus mit verführerischem westlichem Einschlag floss in die Herbst-/Winterkollektion 2020 von Givenchy mit ein. Zum Finale enthüllte das Label einen gekonnt geschnittenen Abendmantel aus Crêpestoff mit rotem Besatz in Kombination mit einem weißen Hemd mit XL-Kragen und ein vorzüglich drapiertes weißes Gilet. Beide wurden mit bauchhohen schwarzen Smokinghosen mit eingenähtem Reißverschluss-Kummerbund getragen. Den Höhepunkt bildete ein ausgezeichneter Zweireiher für den Abend, mit Stickereien aus Jade- und Stiftperlen, wie gemacht für eine Rock-Legende. Kurz gesagt: Bombay-meets-Paris-Couture, die sich optimal für Hollywood-Stars eignet, die im kommenden Monat zu den Oscars eingeladen sind.

In der ganzen Kollektion wurden Jacken mit großen juwelenbesetzen Sicherheitsnadeln oder Medaillons geziert. Fast alle Looks wurden durch metallfarbene Karree-Westernstiefel und großen Cowboy-Hüten vollendet. Die Kreativdirektorin schnitt souverän auch Outfits für den Tag, von gestochen scharfen schwarzen Zweireihern bis hin zu fantastischen zweireihigen Tweed-Jacken, getragen mit Chauffeur-Stiefeln. Die Show mit ihren wunderbar struppigen Models fand in den Salons von Givenchy an der Pariser Avenue George V statt – unweit der Adressen, an denen der Maharadscha früher selbst in Paris weilte.


Givenchy - Herbst/Winter2020 - Menswear - Paris - © PixelFormula


Nach dem Tod seiner ersten Ehefrau im Alter von 23 Jahren heiratete der Maharadscha gleich zwei geschiedene Amerikanerinnen und verbrachte viel Zeit in Los Angeles. In Archivbildern wird er am Set von The Plainsman mit Gary Cooper gezeigt, dem damals elegantesten Schauspieler der USA.

"Der Maharadscha hatte eine unglaubliche Fähigkeit, in seinem Leben durch verschiedene Kulturen zu wandeln. Und das passt zur Art und Weise, wie wir heute leben sollten. Seine Opulenz wurde im Couture-Finale umgesetzt", erklärte Clare Waight Keller, die sich von einer Ausstellung über die indischen Herrscherfamilien im Kunstgewerbemuseum in Paris inspirieren ließ.

Auch der Soundtrack war optimal auf die Ambiance abgestimmt: Zum Auftakt Raga Mishra Bhairavi mit sitarlastigem Art Pop, gegen Ende dann Charlotte Gainsbourgs rockiger Song Pleasant.

"Es war bemerkenswert, wie er sich aus diesem unglaublichen Reichtum und königlichen Dasein in seinem Leben zu einer Art Weltenbummler entwickelte. Er traf eine Frau aus LA und entschloss sich, nach Paris zu kommen, wo er mit Man Ray zusammensaß, als diese vorzüglichen Porträts entstanden. Und er begann, den westlichen Lebensstil zu schätzen, ohne jedoch seine Herkunft zu verleugnen. So begann er, seinen eigenen Look zu kuratieren und zu verändern, mit einem indischen Blick auf die westliche Schneiderei, wobei er seine unglaublichen Schmuckstücke miteinfließen ließ", so die Kreativdesignerin, die am kommenden Dienstag die Haute Couture von Givenchy zeigen wird. Somit ist sie die einzige Designerin britischer Abstammung, die Runway-Shows für Herren, Damen und Couture-Schauen organisiert.
 

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