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Von
Fabeau
Veröffentlicht am
20.05.2011
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2 Minuten
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Glänzende Zahlen für Richemont

Von
Fabeau
Veröffentlicht am
20.05.2011



Der in Genf ansässige Luxusgüterkonzern Compagnie Financière Richemont SA hat das Geschäftsjahr 2010/2011 (Stichtag: 31. März) mit einem Umsatzplus von 33% auf 6,892 Mrd. Euro abschließen könne. Währungsbereinigt stiegen die Erlöse um 24%. Unter Ausklammerung der im April 2010 abgeschlossenen Akquisition von Net-a-porter lag das währungskursbereinigte Wachstum bei 19%.

Schmuck, Uhren und Online-Luxus laufen gut

Der Umsatz der Juwelier-Sparte (Cartier, Van Cleef & Arpels) kletterte um 29% auf 3,479 Mrd. Euro. Die Uhrengruppe (u.a. Jaeger-LeCoultre, Lange & Söhne, Piaget, Baume & Mercier) wuchs um 31% auf 1,774 Mrd. Euro, während Montblanc um 22% auf 672 Mio. Euro zulegte. Die stärksten Zuwächse erzielte die übrigen Aktivitäten, zu denen das Modehaus Chloé und der Lederwarenhersteller Lancel sowie der Luxusmode-Onlineretailer Net-a-porter gehören. Hier stiegen die Umsätze um 66% auf 967 Mio. Euro, was in Höhe von 274 Mio. Euro dem Net-a-porter-Business zuzuschreiben ist.
Aufgrund der Übernahme von Net-a-porter übertrafen die Retailumsätze zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte die Wholesale-Umsätze. Das Retail-Umsätze stiegen um 35% (währungsbereinigt +45%) auf 3,469 Mrd. Euro, während die Wholesale-Aktivitäten mit 3,423 Mrd. Euro zum Gesamtumsatz beitrugen. Weltweit betrieb Richemont zu Ende März 876 Boutiquen.

Asien holt Europa fast ein

Regional betrachtet konnte der Konzern überall Zuwächse verbuchen. Im Kernmarkt Europa kletterten die Umsätze um 23% (währungsbereinigt +20%) auf 2,588 Mrd. Euro. Die Region Asien/Pazifik (ohne Japan) legte um 48% (währungsbereinigt +36%) auf 2,569 Mrd. Euro zu und liegt damit fast gleichauf mit Europa. In der Americas-Region stiegen die Umsätze um 40% (währungsbereinigt +30%) auf 998 Mio. Euro. In Japan fielen die Umsatzsteigerungen mit einem Plus von 18% (währungsbereinigt +1%) auf 737 Mio. Euro eher bescheiden aus, was aber nicht auf die Erdbebenkatastrophe zurückzuführen ist, da die Auswirkungen erst kurz vor Ablauf des Geschäftsjahres wirksam wurden.
Die glänzenden Umsätze schlugen auch auf das Ergebnis durch. Der operative Gewinn stieg um 63% auf 1,355 Mrd. Euro. Der Jahresüberschuss aus fortgeführten Geschäftsbereichen lag bei 1,079 Mrd. Euro, was einem Plus von 79% entspricht.

Glänzender Ausblick hält an

Der Ausblick für das laufende Jahr schließt gut an das abgeschlossene Geschäftsjahr an. Trotz der Japan-Krise stiegen die Umsätze im April 2011 um 32% (währungsbereinigt um 35%), so dass CEO und Chairman Johann Rupert optimistisch sind, ein neues Rekordjahr vor sich zu haben.

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