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Von
Fabeau
Veröffentlicht am
15.11.2010
Lesedauer
2 Minuten
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Google mischt im Fashionbusiness mit

Von
Fabeau
Veröffentlicht am
15.11.2010



Diesen Mittwoch, bei der von Google ausgerichteten „Tech Fuses with High Fashion“ Party, wird der US-Suchmaschinengigant die Seite www.Boutiques.com launchen und damit vielleicht eine neue Ära des Fashion-Shoppings einläuten. Boutiques.com ist eine Webseite auf der Nutzer ihren eigenen persönlichen Onlineshop mit ihren Lieblingsteilen einrichten und teilen können. Das Konzept ist relativ einfach: Ausgesucht wird via Googles Boutiques, verkauft werden die ausgesuchten Teilen letztlich durch andere Onlinestores wie bspw. Saks oder Net-a-porter, ohne dass auf diese weitergeleitet wird.
Mit einer Applikation á la „Get the look“ kann man sich auf die Suche nach Kleidung oder Accessoires machen, die so oder so ähnlich von Stars wie Victoria Beckham, Lady Gaga oder Emma Watson getragen wurden. Es ist überdies bestätigt, dass sich Sarah Jessica Parker, alias Carrie aus Sex and the City und gleichzeitig Designerin beim US-Label Halston, bereit erklärt hat, ihren eigenen Onlineshop zu launchen. Auch Katie Holmes wurde gebeten einen Shop zu launchen. Google soll überdies 19 Designer, darunter Oscar de la Renta, Tory Burch, Erin Fetherston oder Cynthia Rowley sowie einige bekannte Blogger überzeugt haben, ebenfalls eigene Stores aufzubauen.
Die Seite soll nach Berichten des Magazins WWD sehr geschmackvoll, edel und luxuriös ausgestattet sein. Und Google wäre nicht Google, wenn Boutiques.com neben der Suchfunktion nicht auch andere Features enthalten würde. Mit Verlinkungen zu Social Media Anwendungen oder Youtube erhalten Shops oder Designer die Möglichkeit, Unterhaltungs- und Informationsmedien einzubinden. Durch Boutiques.com soll sich der Traffic auf Seiten der Labels stark erhöhen. Google profitiert andersherum von der Kooperation, indem bei Zustandekommen der Transaktion durch die Bezahlfunktion Google Checkout eine prozentuale Gebühr erhoben wird.
Wirklich revolutionär ist das Konzept nicht: Auch eBay hat mit Shops und Kollektionen von Derek Lam oder Narciso Rodriguez versucht, sich im High-End-Fashion-Segment zu etablieren. Jedoch soll Googles Initiative am Markt deutlich besser ankommen als die des Internetauktionshauses. „Es ist eben Google! Ist das nicht weitaus sexier als eBay“, soll ein Manager eines Modeunternehmens gesagt haben. Auch Asos plant noch diesen Monat mit Marktetplace einen Store, über den Designer und kleinere Händler ihre Artikel verkaufen können.

© Fabeau All rights reserved.