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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
27.05.2022
Lesedauer
3 Minuten
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Große Luxusakteure setzen im Ladengeschäft auf Modehauptstädte

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
27.05.2022

Die großen, globalen Akteure werden "als Wachstumsmotor in robusten Metropolregionen weiterhin auf den stationären Handel setzen", so ein Bericht des auf Einzelhandelsimmobilien spezialisierten Unternehmens Savills. Die "attraktivsten Städte für Händler" seien dabei New York, Paris und London.


Selfridges


Im Retailer Attractiveness City Ranking (das im Rahmen des globalen Impacts-Forschungsprogramms 2022 veröffentlicht wurde) zeigte Savills jedoch auch, dass "in Nahost und Asien neue Chancen für die Eröffnung von Luxusgeschäften aufkommen".

Im jüngsten Bericht erklärte Savills außerdem, dass "2022 eine opportunistische Zeit für Händler ist, um neue Geschäftsflächen in Top-Standorten zu übernehmen, während die Mieten im Vergleich zum Niveau von 2019 weniger hoch sind".

Savills ging auch der Frage nach, weshalb New York, Paris und London die Rangliste der Retail-Destinationen weiterhin anführen. Laut Unternehmen haben diese Städte "gezeigt, dass sie die wichtigsten Grundlagen eines erfolgreichen Einzelhandelsstandorts beibehalten. Zudem wird erwartet, dass sie sich in diesem Jahr schneller erholen als andere zentrale Standorte".

Marie Hickey, Abteilungsleiterin Handlungsforschung, sagte, die drei Städte profitieren darüber hinaus von "gehobenen Massensegment-Märkten im Inland und sie haben in den vergangenen 18 Monaten eine deutliche höhere Widerstandskraft bewiesen". Die erstplatzierte Stadt New York "litt aufgrund des stabilen Inlandtourismusmarkts weniger unter der Pandemie". Darauf folgt Paris, wo "eine niedrigere Marktdurchdringung des Onlinehandels" angeführt wird, wodurch "Kunden zu den stationären Luxusgeschäften geführt" werden.

Mit Verweis auf London sagte Savills, dass "die Prognosen, wonach die Stadt bis 2023 zu den vorpandemischen Tourismuszahlen zurückkehren könnte, eine schnelle Erholung fördern dürften. Viele Händler reaktivieren bereits ihre Ansprüche in der Stadt".

Ein interessanter Standpunkt, wenn man bedenkt, dass das britische Luxusorgan Walpole einen Tag zuvor darauf hinwies, dass die Aufhebung der Mehrwertsteuer-Erstattung für ausländische Touristen die Erholung in Großbritannien insgesamt bremse. Im Einzelhandel hingegen scheint sich London vom landesweiten Trend abzuheben und sich als Einkaufstourismusmagnet zu behaupten. Zudem profitiert die britische Hauptstadt von einer starken Nachfrage von Seiten der Einwohner und inländischen Touristen.



Einige Städte, die in der Standort-Rangliste weniger hoch platziert sind, sind laut Savills auf stetige touristische Besucherströme aus dem Ausland angewiesen. Hongkong (4. Platz) beispielsweise "verzeichnete einen stärkeren Rückgang, wodurch der Weg zur Erholung ebenfalls länger sein wird".

NEUE CHANCEN

Das Unternehmen sieht für Händler in verschiedenen Wachstumsmärkten große Entwicklungschancen, hauptsächlich in Nahost und Asien.

In Dubai sind viele Luxusmarken aktuell über lokale Franchisenehmer mit Monobrand-Stores vertreten. Die regulatorischen Änderungen der Regierung ermöglichen es internationalen Marken, ihre Verkaufsstellen direkt zu verwalten. Kairo, Saudi-Arabien und Bahrain "verfügen über eine relativ wohlhabende Bevölkerung und bieten Luxushändlern in dieser Region interessante Entwicklungsmöglichkeiten".

Mit Blick auf China erklärte Nick Bradstreet, Divisionsleiter Retail von Savills Asien: "Die strenge Corona-Eindämmungspolitik trieb den Inlandstourismus an, was zur Entstehung neuer Handels-Hotspots führte. Luxusmarken werden den führenden Bauträgern folgen, die unter anderem nach Chengdu, Hangzhou, Kunming und Ningbo expandieren. Das größte Potenzial sehen wir in Hainan, die ganze Insel soll bis 2025 zu einer zollfreien Zone werden”.

Offensichtlich entwickeln sich viele Städte nach der Pandemie – wie New York, Paris und London – zu Shoppingdestinationen für den regionalen Tourismus und internationale Händler. Die Landkarte der Luxus-Shoppingwelt hat sich durch die Coronakrise dramatisch verändert.

Savills berichtete auch, dass die Pandemie einen bereits zuvor aufgetretenen Trend beschleunigte: Läden werden zu "aufstrebenden Destinationen, in denen Freizeit und Unterhaltung zusammenfließen ".

Marie Hickey ergänzte: "Die Aufgabe der stationären Läden war bereits vor der Pandemie im Wandel begriffen. Nach den langen Lockdown-Phasen haben das Bedürfnis der Läden, den Kundenkontakt wiederherzustellen und das Bedürfnis nach menschlichen Interkationen die Entwicklung noch verstärkt".

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