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Gucci ist auch 2018 Kerings Zugpferd

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
today 13.02.2019
Lesedauer
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Gucci stärkt seine Position als "Rückgrat" von Kering, wie der CEO des Luxuskonzerns, François-Henri Pinault, am Dienstag bei der Präsentation der Jahresergebnisse 2018 erklärte. Er erinnerte daran, dass die Marke ihre Zielsetzungen für das Jahr vorzeitig erreichte und mit einem Umsatz von EUR 8,28 Milliarden im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 33,4 Prozent bzw. bei vergleichbarer Struktur um 37 Prozent erwirtschaftete. Dies ungeachtet der Tatsache, dass die Vergleichsbasis aus dem Vorjahr bereits sehr hoch war.


Gucci, Frühjahr/Sommer 2019 - © PixelFormula


"Gucci hat erneut ein großartiges Jahr vorgelegt mit einem gesunden und sehr ausgewogenen Wachstum", freute sich der CEO. Mit einem Umsatzwachstum von 28 Prozent bei vergleichbarer Struktur im vierten Quartal und "einem hervorragenden Jahresanfang", blickt die von Marco Bizzarri und Kreativdirektor Alessandro Michele geführte Marke in eine rosige Zukunft.

Bei vergleichbarem Konsolidierungskreis ergab sich im Einzelhandel ein Plus von 38 Prozent (+29 Prozent im vierten Quartal) "in allen Produktkategorien, allen Regionen und bei allen Kundengruppen nach Nationalität und Alter", betonte Finanzchef Jean-Marc Duplaix. Im Großhandel verbuchte das Unternehmen eine Steigerung um 31 Prozent. Zwischen den ständigen Kollektionen, die 70 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen, und den neuen Produkten, die die Carry-Over-Linie ausstatten werden, sobald sich deren Erfolg bestätigt, wurde außerdem ein gutes Gleichgewicht erreicht.

Das Umsatzwachstum wirkt sich ungebremst auf das Betriebsergebnis aus, obwohl das Modehaus weiterhin Investitionen tätigt: Der Betriebsertrag verbesserte sich im Vergleich mit 2017 um 54,2 Prozent auf EUR 3,275 Milliarden, wobei sich die Marge für 2018 auf 39,5 Prozent belief. Im vergangenen Jahr verbuchte Gucci somit eine neue Rekordrentabilität, mit der das Label über 80 Prozent des Betriebsgewinns seines Mutterkonzerns von EUR 3,944 Milliarden beisteuerte.

Als unbestrittener Spitzenreiter der Kering-Armee verfolgt Gucci auch für die Zukunft ehrgeizige Ziele und visiert einen Umsatz von EUR 10 Milliarden an. Ziel sei es, "besser als der Markt abzuschneiden, zwei Mal so schnell zu wachsen, wie der Markt, der hypothetisch um 5 bis 6 Prozent zulegen sollte. Für Gucci ist dies trotz des komplexeren Marktumfelds machbar. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Gucci in der Lage ist, eine operationelle Marge von 40 Prozent zu erreichen, wenn wir in dieser Wachstumsdynamik bleiben", erklärt Jean-Marc Duplaix.

Das Mailänder Modehaus plant weiterhin, "die Milliarden-Umsatz-Schranke im Onlinehandel zu brechen". Genaue eTail-Zahlen veröffentlicht das Unternehmen zwar nicht, doch macht der Onlinehandelsumsatz Gucci zufolge 6 Prozent des Einzelhandelsabsatzes aus. Der Wert sei 2018 um 70 Prozent angestiegen, liege aber in China noch unter dem Durchschnitt. Dies eröffnet eine Wachstumsmarge mit einer Kundschaft, die "alle Altersklassen umfasst".


Ein Bild der neuen Kampagne von Glen Luchford - Gucci ph


Für François-Henri Pinault hat das Label Gucci noch lange nicht sein ganzes Potenzial ausgeschöpft. Insbesondere in Richtung Parfüms und Beauty-Produkte von Coty ist noch Luft nach oben. "Diese Lizenz ist immer noch sehr bescheiden. Wir setzen mit Coty EUR 400 Millionen um. In dieser Sparte wollen wir bessere Ergebnisse erzielen", so der CEO nach der Präsentation im Gespräch mit Journalisten. "Wir können uns nicht damit begnügen, da wir uns in einer Zugangskategorie zum Universum einer Luxusmarke befinden. Wir haben Kontakt zu den Teams von Coty aufgenommen. Wir arbeiten stärker mit ihnen im vorgelagerten Bereich, beim Packaging, bei den Kampagnen, um eine größere kreative Kohärenz zwischen den Universen zu erzielen. Gucci will einen globalen Ansatz für Pflege- und Schminkprodukte verfolgen". Die erwähnten Kollektionen werden voraussichtlich im laufenden Jahr eingeführt.

Als zusätzliche Stoßrichtung wird die Einführung einer Haute-Joaillerie-Linie gesehen, die "die sehr hochwertige Ausrichtung von Gucci weiter stärken wird". Außerdem plant Gucci, sich im Bereich Travel Retail stärker aufzustellen, wo die Marke bislang "untervertreten" sei. Insgesamt sollen in diesem Vertriebskanal mindestens 10 Prozent des Gesamtumsatzes erzielt werden.

Die Markteffizienzstrategie der Marke ermöglichte es ihr, in den Läden eine Rentabilität von 40.000 € pro Quadratmeter (2018) zu erzielen. Die Strategie beinhaltet in erster Linie die Erneuerung der Präsentation in den Läden gemäß Einrichtungskonzept von Alessandro Michele. Damit können mehr Produktkategorien präsentiert und diese untereinander besser kombiniert werden. Bislang wurden 43 Prozent des Ladennetzwerks nach dem neuen Konzept gestaltet. Es dürfte noch zwei bis drei Jahre dauern, bis alle Läden überarbeitet wurden.

Ende 2018 verfügte Gucci über 540 Monobrand-Stores, das sind 11 mehr als im Vorjahr. "Das Netzwerk ist bereits stabil, doch wir feilen noch an der Qualität hinsichtlich der Ladengröße über Erweiterungen und bessere Locations", so François-Henri Pinault. Weiter betonte der CEO, dass die "stärkere interne Abwicklung der Versorgungskette die Produktionskapazitäten verbessern, um größere Volumen mit einer größeren Qualität herstellen" zu können, wobei "die Markteinführung der Produkte beschleunigt werden konnte".
 

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