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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
02.12.2022
Lesedauer
3 Minuten
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Gucci kündigt für Januar eine Herrenmodenschau in Mailand an

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
02.12.2022

Gucci wird im Januar eine separate Herrenmodenschau in Mailand veranstalten. Diese Entscheidung markiert die erste große Veränderung in der Strategie des Hauses seit dem Ausscheiden von Alessandro Michele in der vergangenen Woche.

Gucci - Frühjahr/Sommer 2023 - Womenswear - Mailand - © PixelFormula


Es ist das erste Mal seit der Zeit vor der Pandemie, dass das florentinische Haus eine reine Herrenmodenschau veranstaltet. Seitdem hatte das Haus unter Michele Coed-Kollektionen präsentiert.
 
Guccis Menswear-Show findet am frühen Nachmittag des 13. Januar statt, dem Eröffnungstag der Milano Uomo Moda, der zweimal jährlich in Mailand stattfindenden italienischen Herrenmode-Saison.

Nach der Show von Gucci werden am Abend Zegna und DSquared2 mit einer Coed-Kollektion zu sehen sein. Die nächste Mailänder Herrenmode-Saison läuft fünf Tage lang, vom 13. bis 17. Januar, und präsentiert die Kollektionen für Herbst/Winter 2023/24.
 
"Es ist eine sehr gute Nachricht für die Saison, dass Gucci nach Mailand zurückkehrt, mit separaten Herren- und Damenkollektionen. Das ist eine Art Comeback", schwärmte Carlo Capasa, Präsident der Camera della Moda, Italiens Dachverband der Modebranche.
 
"Die Gucci-Schau wird wahrscheinlich am frühen Freitagnachmittag stattfinden und somit die Eröffnungsshow der Saison sein", fügte Capasa hinzu.
 
Ein Sprecher von Gucci bestätigte gegenüber FashionNetwork.com, dass die Eröffnungsshow der Mailänder Saison am 13. Januar stattfinden werde.
 
Bislang hat die Camera della Moda noch keinen offiziellen Terminplan für die Schauen veröffentlicht, aber es wird erwartet, dass etwa 40 Marken Laufstegshows veranstalten werden, darunter so renommierte Namen wie Giorgio Armani, Dolce & Gabbana, Versace, Prada, Moschino und Etro.
 
Es bleibt unklar, wer die Kleider, die Gucci nächsten Monat in Mailand zeigen wird, tatsächlich entworfen hat. Gucci gab Micheles Ausscheiden am 23. November offiziell bekannt. Bislang hat das Haus noch keinen Nachfolger benannt.
 
In den italienischen Modemedien wurden eine ganze Reihe von Namen als mögliche Nachfolger ins Spiel gebracht, obwohl laut Capasa in Gesprächen mit Gucci immer wieder betont wurde, dass die nächste Kollektion von einem hauseigenen Designteam entworfen wird.
 
Michele und der CEO des Hauses, Marco Bizzarri, sollen sich in den letzten Monaten der Zusammenarbeit uneins gewesen sein. Im Oktober waren Branchenbeobachter verblüfft, als Jean-Marc Duplaix, Chief Financial Officer von Gucci-Eigentümer Kering, vor Analysten verkündete, dass das Unternehmen die Position des Studio Directors geschaffen habe, die einem hochrangigen Mitglied anvertraut werden sollte, das schon lange mit Michele zusammenarbeitet. Die Äußerungen wurden weithin als öffentliche Untergrabung Micheles gewertet, unter dessen siebenjähriger Leitung Gucci exponentiell gewachsen war – der Jahresumsatz verdreifachte sich auf über 9 Milliarden Euro.
 
Zuvor hatte Gucci während Micheles Amtszeit die Häufigkeit seiner Laufstegshows reduziert. Im Frühjahr 2020 veröffentlichte der Kreativdirektor eine Reihe aphoristischer Mitteilungen, in denen er erklärte, die Marke müsse "das abgenutzte Ritual der Saisonalität und der Shows ablegen, um einen neuen Rhythmus zu finden".
 
Im Gespräch mit Analysten deutete Kering an, dass es die Anzahl der Schauen auf bis zu sechs pro Jahr erhöhen könnte. Unter Michele und dem Einfluss der Pandemie war der Kalender dagegen radikal reduziert worden.
 
Die Entscheidung, in der offiziellen Mailänder Saison eine Herrenmodenschau zu veranstalten, deutet auf die Erneuerung eines weitaus geschäftsmäßigeren Ansatzes hin und ist die erste Amtshandlung der neuen Generaldirektorin Maria Cristina Lomanto. Sie wechselte in diesem Frühjahr zu Gucci, nachdem sie zuvor bei Roger Vivier, Miu Miu und Prada tätig war.

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