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Reuters API
Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
27.04.2021
Lesedauer
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Gucci und Facebook reichen gemeinsame Klage gegen mutmaßlichen Fälscher ein

Von
Reuters API
Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
27.04.2021

Gucci und Facebook haben in Kalifornien eine gemeinsame Klage gegen eine Person eingereicht, die angeblich die Social-Media-Plattformen des US-Konzerns genutzt hat, um gefälschte Gucci Produkte zu verkaufen, wie die beiden Unternehmen am Dienstag mitteilten.

@gucci


Dieser Vorstoß, der sowohl für Gucci als auch für Facebook der erste seiner Art ist, ist das jüngste Beispiel für den Zusammenschluss eines Internetgiganten mit einem Luxuslabel, um gegen die Verbreitung von gefälschten Waren über soziale Medien zu kämpfen.

Amazon hat im vergangenen Jahr ähnliche Klagen mit Valentino und Ferragamo eingereicht.

In einer Erklärung behaupteten Gucci – das Aushängeschild des französischen Konzerns Kering – und Facebook, dass die nicht identifizierte gegnerische Partei mehrere Facebook- und Instagram-Konten genutzt habe, um ihren internationalen Handel mit Fälschungen online zu bewerben.

Der Online-Verkauf von luxuriösen Handtaschen, Schuhen und Kleidungsstücken florierte im vergangenen Jahr, da Einzelhändler aufgrund der Coronavirus-Pandemie gezwungen waren, ihre Geschäfte vorübergehend zu schließen.

Konzerne wie Facebook wollen verstärkt in den Luxusmarkt und den "Social Commerce" eindringen, doch dazu müssen sie zeigen, dass ihre Plattformen kein Einfallstor für Fälschungen sind und den Marken, von denen einige zögern, ihre Produkte über Drittanbieter zu verkaufen, Sicherheit bieten.

"Mehr als eine Million Beiträge wurden in der ersten Hälfte des Jahres 2020 von Facebook und Instagram entfernt, basierend auf Tausenden von Berichten über gefälschte Inhalte von Markeninhabern, einschließlich Gucci", hieß es in der Erklärung.

Weiter heißt es, dass allein im Jahr 2020 die Maßnahmen des hauseigenen Teams für geistiges Eigentum von Gucci dazu beigetragen haben, dass vier Millionen Online-Angebote für gefälschte Produkte entfernt, 4,1 Millionen gefälschte Produkte beschlagnahmt und 45.000 Websites, einschließlich Social-Media-Konten, deaktiviert wurden.

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