Guess: Schlechtes Geschäftsjahr mit schlechtem letzten Quartal

Natürlich konnten die Änderungen im Management-Team noch keine Früchte tragen. Der Umsatz im Jahr 2013/14, das Guess am 1. Februar beendete, sieht alles andere als rosig aus.

Das amerikanische Unternehmen hat unter der Leitung von Paul Marciano 1,89 Mrd. Euro (2,6 Mrd. US-Dollar) und damit 3 Prozent weniger Umsatz als im Vorjahr gemacht.
Guess verzeichnet ein schlechtes letztes Quartal. (Foto: Guess)

Der Umsatz in den Geschäften der USA ist um fast 4 Prozent auf 784 Mio. Euro gefallen, auf vergleichbarer Fläche um mehr als 5 Prozent. Im Wholesale sieht es in Nordamerika mit -8 Prozent auf 131 Mio. noch schlechter aus.

In Europa sank der Umsatz um fast 4 Prozent auf 567 Mio. Euro. Im gesamten Geschäftsjahr stiegen lediglich die Umsätze in Asien (um 1 Prozent auf 213 Mio.) und das Lizenzgeschäft (um 1 Prozent auf 86 Mio.).

Selbst diese positiven Zahlen waren durch das schlechte letzte Quartal gefährdet. In den drei Monaten vor dem 1. Februar sank der Umsatz in allen Segmenten: - 6 Prozent im Retail und -20 Prozent im Wholesale in den USA, - 4 Prozent in Europa, -1 Prozent in Asien und -5 Prozent im Lizenzgeschäft.
Insgesamt fiel der Umsatz im letzten Quartal um 6 Prozent.

CEO Paul Marciano versucht dennoch, die positiven Seiten zu unterstreichen, wie die Entwicklung des E-Commerce oder die bereinigten Umsätze in Europa. Letztlich sinkt das Betriebsergebnis jedoch um mehr als 14 Prozent auf 171 Mio. Euro.

Guess macht sich auf ein schwieriges nächstes Jahr gefasst. Für das Geschäftsjahr 2015 erwartet das Unternehmen einen Umsatz zwischen 1,84 und 1,87 Mrd. und eine Umsatzrendite von 7 bis 8 Prozent. Im Geschäftsjahr, das am 1. Februar endete, lag diese bei 9,1 Prozent.

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