Guess gewinnt im zweiten Quartal wieder an Zuversicht

Die Gebrüder Marciano, Begründer und Geschäftsleiter von Guess, haben sich unlängst für eine Erneuerung der Führungsetage entschieden. Die Marke befand sich seit mehreren Monaten in einer schwierigen Situation. Doch die Ergebnisse des am 3. August abgeschlossenen Geschäftsjahrs lassen das Team aufatmen.
Das zweite Quartal übertraf die Erwartungen der Geschäftsleitung von Guess. Visual: Guess.
Guess verzeichnete im Vergleich zur Vorjahresperiode eine Umsatzsteigerung von fast 1 Prozent auf 482 Millionen Euro (639 Millionen US-Dollar). Der Absatz in den amerikanischen Läden bleibt mit 192 Millionen Euro unverändert, trotz eines Rückgangs um 2 Prozent bei unverändertem Konsolidierungskreis. Im Großhandel erwirtschaftete der Konzern 31 Millionen Euro, ein Minus von fast 1 Prozent.

Der Umsatz in Europa konnte um über 1 Prozent auf 189 Millionen Euro gesteigert werden, im asiatischen Raum hingegen musste der Konzern ein Minus von über 1 Prozent auf 50 Millionen Euro hinnehmen. Die Lizenzen bleiben mit über 20 Millionen Euro stabil.

„Die Verbesserung der allgemeinen Tendenz unserer Geschäftstätigkeit in Nordamerika in diesem zweiten Quartal hat uns wirklich ermutigt“, so Konzernchef Paul Marciano in einer Mitteilung. „Dies spiegelt unsere Anstrengungen im Produktsortiment wider. Die Wirtschaftslage in Südeuropa ist jedoch weiterhin heikel und auch in China ist ein kommender Abschwung zu spüren“.

Die wirklich gute Nachricht für Guess lieferte das Betriebsergebnis. Im ersten Quartal um 71 Prozent eingebrochen, weist diese Kennzahl mit +17 Prozent auf 46 Millionen Euro wieder nach oben.

Getragen wird das Betriebsergebnis in erster Linie durch Europa, dessen Beitrag um 60 Prozent auf 29 Millionen Euro zugenommen hat. In Nordamerika verzeichnete Guess mit einem Betriebsergebnis von unter 8 Millionen Euro einen Rückgang um 38 Prozent. Das Nettoergebnis von Guess stieg um über 3 Prozent auf 33 Millionen Euro.

Neu rechnet der Konzern mit einem Jahresumsatz von zwischen 1,93 und 1,96 Milliarden Euro.

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