H&M bekommt grünes Licht von indischen Behörden

H&M Conscious Exclusive
Das schwedische Modekonzern H&M hat von den indischen Behörden grünes Licht bekommen, 100 Millionen Euro in eine hundertprozentige Tochtergesellschaft zu investieren, über die H&M etwa 50 Verkaufsstellen eröffnen will.

Ein Schritt, der nur durch eine Weiterentwicklung des lokalen Rechts möglich wurde, vorher durften ausländische Marken nicht mehr als 49% ihrer Tochtergesellschaften besitzen. Für die neue Regelung gibt es allerdings Auflagen, so muss das Unternehmen mindestens 30% seiner Produkte lokal beziehen.

Indien ist ein Land, indem H&M aufholen muss: Der zu Inditex gehörende spanische Konzern Zara ist dort seit drei Jahren präsent und betreibt bereits neun Concept-Stores auf dem Markt. Der weltweit drittgrößte Bekleidungsriese Gap Inc plant 2014 in den Markt einzutreten. Nicht zu vergessen, die zahlreichen anderen internationalen Marken wie Levi’s, Celio, Uniqlo, Prada oder Sketchers.

Das Interesse an Indien ist auch deshalb so groß, weil der dortige Textil- und Bekleidungsmarkt schnell wächst und bis 2021 141 Milliarden Dollar erreichen soll. Dabei machen die internationalen Marken gegenwärtig nur 17% der 40 Milliarden Dollar Gesamtumsatz aus.

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