H&M's Monki testet neue AR-basierte Hologramm-Technologie

H&M taucht tiefer in Technologielösungen ein und präsentierte am Dienstag, den 05. Juni, auf der Modedigitalisierungskonferenz Stockholm Fashion Tech Talks zwei neue Technologie-Features.

H&M's Monki Kunden könnten bald Produkte online kaufen, nachdem sie diese mit Hologramm-Technologie visualisiert haben

Die Marke Monki des riesigen schwedischen Einzelhandelskonzerns hat sich mit HoloMe zusammengeschlossen, um "eine einzigartige Kreation von hochauflösenden menschlichen Hologrammen in Augmented Reality zu erforschen", die seit dieser Woche getestet wird.

In einem Deal mit Google hat das Unternehmen darüber hinaus in ausgewählten Märkten eine Sprach-App für H&M Home entwickelt – eine der ersten Sprachanwendungen im Fashion- und Interior-Bereich.

Das Unternehmen sagte, es arbeite permanent an Innovationen, die "außergewöhnliche Kundenerlebnisse kreieren" und dass die Modeindustrie sich schnell verändere, so dass Technologie "wichtiger als je zuvor ist, um sich an eine sich ständig verändernde Gesellschaft anzupassen."

Die Entwicklung von Monki x HoloMe ist besonders interessant, schließlich gehören AR-basierte, hochauflösende menschliche Hologramme, die über ein Smartphone oder Tablett zugänglich sind, derzeit nicht gerade zu den üblichen technischen Angeboten vieler Händler. Das Unternehmen sagte, die Anwendung arbeite darüber hinaus mit minimalem Datenverbrauch sowie minimaler Durchlaufzeit und Rechenleistung.

Für den Test wurden Bilder von neun ausgewählten Monki Outfits mit digitalen Effekten versehen, die es dem Betrachter ermöglichen, die Kleidungsstücke im Detail zu betrachten und "die Hologramme als im Raum vorhanden zu erleben".

Ein weiteres neues Feature ist der H&M Home Stylist. Es handelt sich hierbei um eine Sprachanwendung von Google Assistant, die persönliche Stylingvorschläge, Moodboards und Inspirationen für jeden Raum im Haus bietet – alles zugänglich, wenn Kunden Google Assistant bitten, mit H&M Home Stylist auf ihren Smartphones zu sprechen.

Um die Erfahrung persönlicher zu gestalten, wird die Anwendung eine exklusive menschliche Stimme haben. Der Input der Kunden diene zudem der Überprüfung und Weiterentwicklung.

Übersetzt von Felicia Enderes

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