HDE: Verbraucherstimmung stabilisiert sich

Nach einem verhaltenen Mai hat sich laut HDE das Konsumklima in Deutschland wieder stabilisiert.

HDE

Im Vergleich zum Vormonat ist der Konsumklimaindex mit 100,03 Punkten lediglich minimal um 0,1 % gestiegen. Nach dem deutlichen Dämpfer im Mai um mehr als einen Punkt hat sich die Verbraucherstimmung aber wieder stabilisiert. Im Vorjahresvergleich ist der Barometerwert um 1,3 Punkte gesunken, liegt aber weiterhin oberhalb des geringen Niveaus des 1. Quartals 2019.

Als Grund für die Stabilisierung im Juni nennt der HDE vor allem den Anstieg der Anschaffungsneigung. Mit 103,88 Punkten liegt sie diesen Monat zwei Punkte über dem Wert des Vormonats. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnet die Statistik jedoch einen Verlust um 2 Punkte.

Die Sparneigung der Befragten geht angesichts der hohen Einkommenserwartung zurück und kurbelt den Konsum weiter an. "Damit dürfte der private Konsum zumindest in den kommenden Monaten die zentrale Stütze der deutschen Konjunktur bleiben", so der HDE in einer Mitteilung.

"Die gute wirtschaftliche Lage basiert vor allem auf den positiven Beschäftigtenzahlen. Doch der Stellen-Boom scheint ins Stottern zu geraten", sagt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die Bundesregierung müsse deshalb dringend Signale für die Stabilisierung der Binnenkonjunktur senden.

Die Datenbasis des monatlich ermittelten HDE-Konsumbarometers bildet eine Umfrage aus 2.000 Haushalten, die als bevölkerungsrepräsentativ gelten. Konkret stützt sich das HDE-Konsumbarometer auf sechs Fragen zur Anschaffungs- und Sparneigung,  Einkommens- und Konjunkturentwicklung. Es bildet nicht das aktuelle Konsumverhalten ab, sondern die erwartete Stimmung der nächsten drei Monate. 



 

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