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Werbung

Hakro präsentiert Nachhaltigkeitsbericht 2019

Von
DPA
Veröffentlicht am
today 14.11.2019
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Unter dem Titel HÄLT. veröffentlicht der mittelständische Corporate-Fashion-Anbieter Hakro seinen Nachhaltigkeitsbericht 2019. Der nach den neuesten Standards der Global Reporting Initiative (GRI) erstellte Bericht informiert über die Fortschritte und Vorhaben des nachhaltig ausgerichteten Unternehmens. Er betrachtet die fünf Handlungsfelder der ganzheitlichen Nachhaltigkeitsstrategie und bietet einen Abgleich mit den für den Zeitraum 2017 - 2022 definierten Zielen.

Carmen Kroll und Thomas Müller, Geschäftsführer von Hakro. - Hakro GmbH


"Nachhaltigkeit ist für uns kein Anhängsel, sondern der rote Faden, der sich durch alle unternehmerischen Entscheidungen zieht", betont Jochen Schmidt, Teamleiter Qualität, Werte und Nachhaltigkeit bei Hakro. "Denn für uns ist nachhaltiges Handeln fester Teil der Unternehmensstrategie." Deutlich wird das auch im Markenversprechen: HAKRO HÄLT. SEIT 1969. Diese Botschaft bestimmt das Denken und Handeln des Corporate-Fashion-Anbieters auf allen Ebenen. Mit seinem Titel HÄLT. greift der neue Nachhaltigkeitsbericht 2019 dieses Versprechen auf und verdeutlicht es in allen fünf Handlungsfeldern des Nachhaltigkeitsmanagements: Unternehmensführung, Mitarbeiter, Produkte, Umwelt und Engagement. Dabei bündelt der Bericht alle Publizitätspflichten des Unternehmens.

Er ist zugleich Fortschrittsmitteilung für die verantwortungsvolle Unternehmensführung im Sinne der 10 Prinzipien des UN Global Compact (UNGC) sowie zweiter Bericht zur Umsetzung der Charta der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit (WIN) des Landes Baden-Württemberg. Als erstes Zwischenfazit zur Hakro Nachhaltigkeitsstrategie gibt HÄLT. einen umfassenden Einblick in die bereits erreichten Fortschritte und formuliert zugleich neue ambitionierte Ziele und Vorhaben. So wurde der Zielekatalog beispielsweise um den Ausbau der Digitalisierung erweitert. Unter dem Motto "Wegbegleiter" ergänzen zudem erstmals externe Partner von Hakro die Berichterstattung um ihre Perspektive.

Handlungsfeld Produkte: Transparenz erhöhen, Ressourcen schonen
Die Corporate-Fashion-Kollektion wird bei einem kleinen Kreis von verantwortungsvollen Produktionspartnern in Bangladesch, Laos, China und der Türkei gefertigt. Alle Hakro Produktionspartner haben den amfori BSCI Verhaltenskodex verpflichtend anerkannt. Er definiert Standards hinsichtlich Managementpraxis, Arbeitszeiten und Vergütung, der Versammlungsfreiheit, des Verbots von Kinderarbeit, der Vermeidung von Diskriminierung, des Gesundheits- und Arbeitsschutzes und des ethischen Wirtschaftens. Alle sechs Produktionspartner werden jährlich durch unabhängige Gutachter auf Einhaltung des Verhaltenskodex geprüft. Der Nachhaltigkeitsbericht 2019 bietet einen ausführlichen Einblick in die Produktionsstandorte und ihre Audit-Ergebnisse. Zur Verbesserung der Zusammenarbeit nimmt sich Hakro vor, diese Sozialaudits weiter zu intensivieren und ein Beschwerdemanagement für die Mitarbeiter der Partnerbetriebe zu etablieren.

Das Ziel einer nachhaltigen Ressourcenstrategie zeigt sich sowohl im Ressourcenverbrauch als auch in der Nutzung alternativer Materialien. Um beispielsweise das Verpackungsaufkommen zu reduzieren, wurde bei Hakro auf Metallclips und Kartoneinlagen für Hemden und Blusen verzichtet. So können jährlich etwa 4 Tonnen Papier und Pappe sowie 1,5 Tonnen Kunststoff eingespart werden. Der Bedarf an nicht-recyceltem Verpackungsmaterial soll bis 2022 um 50 % reduziert werden. Beim Materialeinsatz konnte der Anteil nachhaltig erzeugter Baumwolle im Berichtszeitraum auf 24 % erhöht werden. Bis 2022 will Hakro bis zu 50 % seiner verarbeiteten Baumwolle aus nachhaltigen Quellen decken und ausschließlich nachhaltige Merinowolle in seinen Produkten verwenden.

Die Überprüfung und Reduzierung des Mikroplastik-Fußabdrucks der Hakro Produkte gilt als Vorhaben bis 2022. Hierfür ist eine Marktanalyse zu alternativen Fasern und PFC-freien Alternativen für die textile Ausrüstung geplant.

Handlungsfeld Unternehmensführung: Digitalisierung ausbauen
Im Bereich der Unternehmensführung konnten eine Reihe von Zielen der Nachhaltigkeitsstrategie 2017 - 2022 umgesetzt werden. Der Marken-Relaunch wurde bereits 2017 verwirklicht, die Entwicklung eines Wertekompass 2017/2018 abgeschlossen. Das laufende Ziel eines tragfähigen Wachstums wurde durch den erfolgreichen Abschluss des Geschäftsjahres 2018 mit einem Umsatzplus von 11 % gegenüber dem Vorjahr erfüllt. Der Ausbau der Digitalisierung wurde als neues strategisches Ziel aufgenommen. Hierfür sollen die Möglichkeiten der Digitalisierung in allen Unternehmensbereichen definiert und die Einbindung von BigData und Künstlicher Intelligenz geprüft werden.

Handlungsfeld Umwelt: Nachhaltige Energie- und Emissionsstrategie
Das Unternehmen verfolgt die Vision einer lebenswerten Welt, in der die Menschen die natürlichen Ressourcen dauerhaft tragfähig nutzen und den Klimawandel begrenzen. In diesem Sinne sieht das Unternehmen es als seine Mission an, in einem stetigen Prozess den ökologischen Fußabdruck in seiner Wertschöpfungskette so klein wie möglich zu halten. Ziel des Energiekonzeptes ist es, Emissionen zu vermeiden. So wurde das Logistikzentrum stromautark gemacht. Darüber hinaus werden nicht vermeidbare Emissionen rückwirkend bis 2016 vollständig kompensiert, um einen klimaneutralen Standort zu erhalten. Das gilt auch für alle Geschäftsreisen und die täglichen Arbeitswege der Mitarbeiter.

Als einer der Erstunterzeichner der Fashion Industry Charter for Climate Action hat sich das Unternehmen Ende 2018 dazu verpflichtet, den Energiebedarf in seiner Wertschöpfungskette zu reduzieren, erneuerbare Energien zu nutzen und ökologisch nachhaltig erzeugte Rohstoffe einzusetzen. Ebenfalls gilt es, die Emission von Treibhausgasen entlang der gesamten Lieferkette bis 2030 um 30 % gegenüber 2015 zu verringern. Zur Erreichung dieser Ziele sollen bis 2022 alternative Transportwege geprüft werden, um vorgelagerte Transportemissionen zu reduzieren.

Handlungsfeld Mitarbeiter: Nachhaltigkeit als Teamsache
Die Wertschätzung der Mitarbeiter unabhängig von Geschlecht, Alter, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, sexueller Orientierung und körperlicher Verfassung ist essentieller Teil der Mission. Mit 167 Mitarbeitern aus 15 Nationen unterstützt Hakro die Unternehmer-Initiative Baden-Württemberg nach einem Bleiberecht durch Arbeit. Geflüchteten Männern und Frauen soll die Arbeitsaufnahme erleichtert werden und diejenigen vor drohender Abschiebung schützen, die einen Arbeitsplatz gefunden haben. Das Angebot kostenloser Deutschkurse für Mitarbeiter während der Arbeitszeit sowie der Ausbau der Teilnahme am Diversity-Tag sind weitere Maßnahmen in diesem Feld.

Als weiteres Vorhaben ist die Einrichtung eines betrieblichen Vorschlagswesens in Form einer Besser-Box vorgesehen. Auch die Produktionspartner sollen stärker in den Nachhaltigkeitsdialog eingebunden werden.

Hakro feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Firmenjubiläum. "Wichtig ist uns seit jeher der wertschätzende Umgang mit unseren Mitarbeitern. Zusammenhalt, Empathie, Respekt und Offenheit - das sind Werte, die unser Unternehmen von Anfang an geprägt haben", sagt Carmen Kroll, Geschäftsführerin bei Hakro.

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