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Veröffentlicht am
06.02.2023
Lesedauer
3 Minuten
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HDS/L: Deutsche Lederwarenindustrie verhalten optimistisch für 2023

Veröffentlicht am
06.02.2023

Die deutsche Lederwaren- und Kofferindustrie bleibt trotz schwieriger Rahmenbedingungen verhalten optimistisch zu Beginn des Jahres 2023. Das teilt der Verband HDS/L zum Start der ILM (4. bis 6. Februar) in Offenbach mit. Die Ungewissheit durch den Krieg in Europa und die nach wie vor hohe Inflation mit massiven Kostensteigerungen trüben allerdings die Zahlen beim Gesamtumsatz.

Verhalten optimistisch: Hauptgeschäftsführer Manfred Junkert. - HDS/L


Optimismus schöpfen die deutschen Hersteller und Aussteller der ILM demnach aus der sich abzeichnenden verstärkten Reisefreude, mehr Veranstaltungen im privaten und öffentlichen Rahmen und einer "Lust der Verbraucher, ihre Outfits durch schöne Accessoires zu ergänzen".

Insgesamt sei die Branche gut durch die herausfordernden letzten drei Jahre gekommen. Die Erholung schreitet voran. Zwar liegen die Zahlen für das Gesamtjahr 2022 noch nicht vor, doch konnten bis Ende November deutliche Umsatzzuwächse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erzielt werden. Die deutschen Lederwaren- und Kofferhersteller konnten ihre Verkaufserlöse um 13,6 Prozent auf 458 Millionen Euro bis Ende November steigern.

Umsatzplus im europäischen Binnenmarkt
Besonders wichtig bleibt hier der Handel im europäischen Binnenmarkt bzw. der Auslandsumsatz mit der Eurozone. Bei Lederwaren, zu denen Handtaschen, Kleinlederwaren und Reisegepäck, jedoch nicht Lederbekleidung zählen, wurde hier ein Umsatzplus von über 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2021 erzielt. Im Inland erzielten die Betriebe der deutschen Koffer- und Lederwarenindustrie bis zum November 2022 einen Umsatz von rund 200 Millionen Euro. Die Umsatzzahlen des Vorkrisenjahres 2019 sind jedoch für die gesamte Branche der Lederwaren- und Reiseprodukte noch nicht vollständig erreicht.

Erzeuger- und Verbraucherpreise
Die Erzeugerpreise bei Lederwaren sind im letzten Jahr deutlich gestiegen. Im Jahr 2022 lag der Anstieg bei 5,2 Prozent. Nach einem Jahrzehnt nur geringer und sehr moderater Preisentwicklungen, meist in der Größenordnung von 1 Prozent jährlich, ist eine echte Zeitenwende festzustellen. Auch bei den Verbraucherpreisen, wo sich die gestiegenen Energiekosten und Personalkosten des Handels besonders zeigen, ist ein deutlicher Anstieg von 7,9 Prozent im Jahresdurchschnitt zu verzeichnen.

Beschäftigung
Im Vergleich zum Vorjahr sind positive Zahlen zu vermelden. Die Beschäftigtenzahl in der deutschen Lederwarenindustrie ab einer Firmengröße von 50 und mehr Beschäftigten ist gestiegen und weist mit 2.914 Beschäftigten ein Plus von 4,5 Prozent im Jahr 2022 auf (2021 waren es 2.787 Beschäftigte). Die tatsächliche Zahl der Beschäftigten in der gesamten deutschen Lederwaren- und Kofferindustrie liegt mit ca. 3.800 Beschäftigten um einiges höher, da es zahlreiche kleinere Betriebe mit weniger als 50 Mitarbeitern gibt. Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden ist um 5,9 Prozent gestiegen; die Lohn- und Gehaltssumme weist ein Plus von 9,7 Prozent auf.

Außenhandel
Der Gesamtwert bei der Ausfuhr bis November 2022 lag bei Produkten wie Kleinlederwaren, Handtaschen und Koffern bei 1,91 Mrd. Euro. Zum Vergleich, im Gesamtjahr 2021 lag der Wert bei 1,72 Mrd. Euro, d.h. bis November 2022 wurde bereits ein Plus von 11 Prozent erzielt. Bei der Einfuhr lag der Wert der importierten Produkte bis November 2022 bei 3,27 Mrd. Euro. Im Gesamtjahr 2021 wurden Lederwaren und Koffer sowie damit einhergehende Produkte im Wert von 2,84 Mrd. Euro eingeführt. Auch hier wurde bis November 2022 bereits ein Plus von 15,1 Prozent erreicht. Diese für die Branche erfreuliche Entwicklung wird beispielhaft anhand der Umsätze mit Gütern, die für Mobilität und Reisen benötigt werden. So wurden im Vergleich zu 2021 Zuwächse bei der Ein- und Ausfuhr von Reisekoffern bis zu 32 Prozent erzielt.

Handelsende mit Russland
Die Umsatzzahlen zeigten laut HDS/L auch, dass der Handel mit Russland weitgehend zum Erliegen gekommen ist. Bereits seit der Krimannexion und den damit einhergehenden Sanktionen gehöre Russland als Handelspartner für die deutsche Lederwaren- und Kofferindustrie nicht mehr zu den wichtigsten Märkten. Wenige Wochen nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine am 24. Februar 2022 ist der Handel mit Russland aber fast vollständig zum Erliegen gekommen. Der Export von Lederwarenprodukten nach Russland betrug bis Ende letzten Jahres nur noch wenige Millionen Euro.

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