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HDS/L zu Umsatzzahlen der deutschen Lederwarenindustrie im Corona-Halbjahr

Veröffentlicht am
11.09.2020
Lesedauer
2 Minuten
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Geschlossene Läden, eine abgesagte ILM: Die Corona-Pandemie hat sich im ersten Halbjahr 2020 auch dramatisch auf die deutsche Lederwaren- und Kofferindustrie ausgewirkt. Das zeigen die aktuellen Zahlen des Branchenverbandes HDS/L.

Die für die Branche so wichtige Offenbacher Lederwarenmesse wurde für September abgesagt. - ILM


Durch die Schließung der stationären Verkaufsstellen in Deutschland und weiteren Ländern brachen der Industrie ihre wichtigsten Vertriebswege weg. Die Verkaufserlöse der Branche gingen demnach im ersten Halbjahr um 14,9 Prozent zurück. In den ersten sechs Monaten von 2020 betrug der Gesamtumsatz 283 Millionen Euro. 

Im Zeitraum von Januar bis Juni 2020 ist der Inlandsumsatz gegenüber dem ersten Halbjahr 2019 um ein Siebtel auf 204,3 Millionen Euro gesunken (-14,7 Prozent). Rückläufig entwickelten sich auch die Auslandsmärkte. Im ersten Halbjahr 2020 konnten die Lederwarenhersteller einen Umsatz von 78,8 Millionen Euro im Ausland gegenüber 95,8 Millionen Euro im Vorjahr erlösen.

Auch das Export-Geschäft hat laut HDS/L Hauptgeschäftsführer Manfred Junkert einen erheblichen Knick: Im ersten Halbjahr 2020 wurden Lederwaren und Koffer im Wert von 860 Millionen Euro aus Deutschland exportiert. Im Vorjahreszeitraum betrug der Exportwert 1,03 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Rückgang von 17,1 Prozent.

Der Export ist für viele Abnehmerländer zwischen 10 und 30 Prozent zurückgegangen. Die wichtigsten Abnehmerländer waren im ersten Halbjahr 2020 die Schweiz (-7,2 Prozent auf 97 Mio. Euro), Frankreich (-19,6 Prozent auf 81 Mio. Euro) und Österreich (-20,7 Prozent auf 69 Mio. Euro).

Der Wert aus Deutschland exportierte Handtaschen beispielsweise lag im Vergleich um Vorjahreszeitraum um 0,8 Prozent gesunken. Der Durchschnittspreis einer exportierten Handtasche betrug im ersten Halbjahr 2020 24,36 Euro. 

Insgesamt wurden von Januar bis Juni 2020 7,3 Millionen Handtaschen mit einem Gesamtwert von 178,6 Millionen Euro aus Deutschland ausgeführt. Dies entspricht einem Rückgang der Stückzahl von einem Viertel im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019. 

Jobs scheinen in der deutschen Lederwaren- und Kofferindustrie bisher nicht in Gefahr zu sein. Die Beschäftigungssituation zeige sich stabil. Grund dafür sei die Möglichkeit der Kurzarbeit, heißt es seitens des HDS/L. 

In den Betrieben mit 50 oder mehr Beschäftigten waren laut amtlicher Statistik im Monatsdurchschnitt 1.064 Personen beschäftigt. Die tatsächliche Zahl der Beschäftigten in der deutschen Lederwaren- und Kofferindustrie liegt laut des Verbandes bei rund 2.800.

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