×
1 852
Fashion Jobs
ADIDAS
Senior Product Owner Workplaces (M/F/D)
Festanstellung · Herzogenaurach
ESPRIT EUROPE GMBH
Merchandise Manager Lizenzen (M/W/D)
Festanstellung · Ratingen
ESPRIT EUROPE GMBH
Merchandise Manager Licenses (M/F/D)
Festanstellung · Ratingen
LEVI'S
IT Business Analyst (M/W/D)
Festanstellung · Dorsten
AEYDĒ GMBH
Art Director/ Graphic Designer (M/W/D)
Festanstellung · BERLIN
THE KADEWE GROUP
(Junior) Sap Authorization Consultant (M/W/D)
Festanstellung · BERLIN
THE KADEWE GROUP
Brand Relations Manager (M/W/D) im E-Commerce
Festanstellung · BERLIN
ON RUNNING
Talent Business Partner Lead
Festanstellung · BERLIN
ON RUNNING
d365 f&o Functional Consultant
Festanstellung · BERLIN
PUMA
Junior Product Line Manager Sportstyle Apparel
Festanstellung · Herzogenaurach
PREMIUM GROUP
Senior Marketing And Communications Manager (M/F/D)
Festanstellung · BERLIN
PREMIUM GROUP
Digital Marketing Manager (M/F/D)
Festanstellung · BERLIN
PREMIUM GROUP
Senior Marketing & Communications Manager*in (M/W/D)
Festanstellung · BERLIN
PREMIUM GROUP
Digital Marketing Manager*in (M/W/D)
Festanstellung · BERLIN
SKECHERS
Verkaufstalent (m,w,d), Teilzeit
Festanstellung · WUSTERMARK
SKECHERS
Verkaufstalent (M/W/D) in Vollzeit
Festanstellung · METZINGEN
LIMANGO
Junior Sales Manager Marktplatz (M/W/D)
Festanstellung · MÜNCHEN
URBN
Urbn Loss Prevention Advisor - Munich, Germany
Festanstellung · MÜNCHEN
HEADHUNTING FOR FASHION
Area Sales Manager*
Festanstellung · MÜNCHEN
HEADHUNTING FOR FASHION
Retail Area Manager*
Festanstellung · FRANKFURT AM MAIN
HEADHUNTING FOR FASHION
Sales Support* / Mitarbeiter* Vertriebsinnendienst
Festanstellung · DÜSSELDORF
MAVI EUROPE AG
Key Account Associate
Festanstellung · HEUSENSTAMM
Von
DPA
Veröffentlicht am
21.10.2008
Lesedauer
2 Minuten
Teilen
Herunterladen
Artikel herunterladen
Drucken
Drucken
Textgröße
aA+ aA-

Henkel-Chef setzt auf starke Marken - will sich von schwächeren Marken trennen

Von
DPA
Veröffentlicht am
21.10.2008

HAMBURG (dpa-AFX) - Der Konsumgüterkonzern Henkel will sich zunehmend auf seine Kernmarken konzentrieren. "Unsere stärksten Marken wachsen überproportional zum Rest. Daher werden wir sie in Zukunft stärker ausbauen", sagte Henkel-Chef Kasper Rorsted der "Financial Times Deutschland" (Dienstagausgabe). Die zehn wichtigsten Marken, darunter Schwarzkopf, Loctite und Persil, leisteten bei Weitem den größten Beitrag zum Konzernumsatz. "Wir wollen die Markenvielfalt in den nächsten Jahren weiter verringern", sagte Rorsted. Einzelheiten dazu will Rorsted Anfang November bekanntgeben. Unter dem Dach des Düsseldorfer Klebstoff-, Waschmittel- und Kosmetikkonzerns finden sich zurzeit noch rund 750 Marken.

Konkurrenten wie Unilever und Procter & Gamble erzielen auch deshalb höhere Renditen als Henkel, weil sie sich seit Jahren auf wenige, umsatzstarke Marken konzentrieren. Der fünfmal größere Konkurrent Procter & Gamble etwa stellt nur rund 40 Marken in den Mittelpunkt seiner Marketingstrategie. Seine Top 23, darunter Ariel, Gillette oder Pampers, erzielen jeweils mehr als 1 Milliarde Dollar Umsatz und steuern über zwei Drittel zum Konzerngewinn bei. Henkel verfügt mit Schwarzkopf, Loctite und Persil bisher über drei Marken, die annähernd 1 Milliarden Umsatz erreichen oder mehr.

Aus dem Ungleichgewicht zwischen starken und schwachen Marken ergibt sich laut Rorsted zudem ein Managementproblem: "Wenn ich eine klitzekleine Marke im Land Y habe, wer will sich dann darum kümmern?" Erfolgreiche Marken zögen hingegen auch gute Leute an. Er könne auf Anhieb 50 Marken nennen, die so unbedeutend seien, dass Henkel sich von ihnen nach und nach verabschieden könne, sagte Rorsted.

Die Auswirkungen der weltwirtschaftlichen Turbulenzen sieht Rorsted bisher überwiegend beschränkt auf westliche Industrieländer: "Wir sehen in den reiferen Märkten wie Deutschland oder Frankreich eine zunehmend verhaltene Entwicklung." Dennoch habe Henkel in den USA und Westeuropa Preiserhöhungen von sechs bis zehn Prozent durchgesetzt. "Russland und Osteuropa insgesamt dagegen sind weiterhin sehr stark", sagte er. Im ersten Halbjahr war Henkel aus eigener Kraft um knapp fünf Prozent gewachsen. Im Gesamtjahr erwartet der Vorstand ein Umsatzplus von drei bis fünf Prozent. 2007 war der Umsatz um 2,6 Prozent auf rund 13,07 Milliarden Euro gestiegen.

In den USA erwirtschaftet Henkel seit der Übernahme des Klebstoffkonzerns National Starch rund 20 Prozent des Gesamtumsatzes. Die Refinanzierung des 3,8 Milliarden Euro schweren Deals sieht Rorsted trotz der Finanzkrise nicht in Gefahr. Der Henkel-Chef hatte kürzlich jedoch eingeräumt, dass der Konzern wegen der höheren Zinsausgaben jetzt mehr aufwenden muss als geplant. In dieser Zeit bewähre sich Henkels konservative Bilanzstruktur. "Henkel hat ausreichend Liquidität zur Verfügung", stellte Rorsted klar. Um die Übernahme zu stemmen, sei es nicht unbedingt notwendig, Anteile am US-Hygienekonzern Ecolab zu verkaufen: "Unter Zwang stehen wir nicht – der Verkauf dient auch dazu, das A-Rating zu behalten."/fn/wiz

Copyright © 2022 Dpa GmbH